Electrobike vulgo Pedelec

 
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Electrobike vulgo Pedelec - 25.7.2011 21:45:27   
haudiwaudi


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Hallo User... ihr werdet es nicht glauben, aber ich habs getan - ich hab mir ein Elektrofahrrad zum Preis einer 125er gekauft.

Was? Ein Scott E-Sub 20 mit Bosch Antrieb.













Ich hätte anfangs ja gern ein KTM gekauft, aber sorry - wer in ganz Graz nix (mit Bosch Antrieb) lagernd hat wird auch nix verkaufen. Ein einziges Touringradl mit Bosch Antrieb war leider in jeder Hinsicht unterlegen. Hat mich nicht überzeugt bzw. angesprochen.


Vorteile:
1. Fixkosten: Keine Anmeldung, keine Nummertafel für Anzeigen, keine Versicherung, keine Steuer. Kaufen und auf die Straße fahren - das ist Freiheit.
2. Absoluter Funfaktor in der Stadt: Durchschlängeln, über den Radweg abkürzen, mal auf den Gehsteig ausweichen wenn zu viel los ist - mit dem Fahrrad alles kein Problem. Mit dem Roller oder dem Moped kann man weder das, noch auf einen Ausflug in den Stadtpark cruisen.
3. Kein Benzin kaufen sondern Strom tanken.
4. Auch für den Sonntagsausflug am Radweg perfekt geeignet.
5. Schaut sehr schick aus, mit einem Elektroroller aus China is ma da mit Abstand Letzter ;)
6. Mit breitem Supermotolenker (750mm) kommt so richtig Fahrspaß auf. Entspannte Ergonomie.

Nachteile:
1. Keine Stadtautobahn möglich.
2. Unterstützung nur beim Treten bis max. 25 kmh, könnte 10 kmh mehr vertragen (Video zum Entdrosseln auf +50 siehe unten, ich bin so auch schon einen 50er gefahren, hehe)
3. Höchste Diebstahlgefahr. Sogar Leute kurz vor der Frühpension drehen sich danach um :D

Beratung fürs richtige Konzept: Ich rate Euch zu einem Mittelmotor von Panasonic oder Bosch - effizient und dank Übersetzung über Kette sehr stark am Berg.
(Direkte Nabenmotoren verlieren da Haushoch)
Federgabel kann man auch in der +2.000 Euro Liga vergessen wenn man nicht in den Wald fährt. Beim Stoppieversuch mit einem gefederten Modell ist mir ganz anders geworden (das verwindet sich halt schon ordentlich)
Schaltung: Eher auf Kette als auf Nabenschaltung setzen. Es ist noch nicht klar wie die Naben die 50Nm des Boschmotors vertragen ;)

Das versprochene Tuningvideo:
http://www.youtube.com/watch?v=E_ZGWGNzoo0
(geht wirklich so einfach, der Tacho zeigt halt nur mehr 8-11 kmh an)

Wer Fragen hat ... soll ausnahmsweise mal fragen ;)

< Beitrag bearbeitet von haudiwaudi -- 25.7.2011 22:07:06 >


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fortsetzung - 25.7.2011 21:56:54   
haudiwaudi


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Gratistanken is immer fein:






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(in Bezug auf haudiwaudi)
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Was nur 8 Riesenfotos????? - 26.7.2011 6:23:03   
centauro


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ORIGINAL: haudiwaudi

Hallo User... ihr werdet es nicht glauben, aber ich habs getan - ich hab mir ein Elektrofahrrad zum Preis einer 125er gekauft.

Was? Ein Scott E-Sub 20 mit Bosch Antrieb.



Ich hätte anfangs ja gern ein KTM gekauft, aber sorry - wer in ganz Graz nix (mit Bosch Antrieb) lagernd hat wird auch nix verkaufen.Wieso ? Was kann Bosch?Ein einziges Touringradl mit Bosch Antrieb war leider in jeder Hinsicht unterlegen. Hat mich nicht überzeugt bzw. angesprochen.


Vorteile:
1. Fixkosten: Keine Anmeldung, keine Nummertafel für Anzeigen, Doch, wenn dich ein Polizist bei den unter Punkt 2 angeführten Delikten erwischt.keine Versicherung, keine Steuer. Kaufen und auf die Straße fahren - das ist Freiheit.
2. Absoluter Funfaktor in der Stadt: Durchschlängeln, über den Radweg abkürzen, mal auf den Gehsteig ausweichen wenn zu viel los ist - mit dem Fahrrad alles kein Problem. Mit dem Roller oder dem Moped kann man weder das, noch auf einen Ausflug in den Stadtpark cruisen.
3. Kein Benzin kaufen sondern Strom tanken.
4. Auch für den Sonntagsausflug am Radweg perfekt geeignet.
5. Schaut sehr schick aus, mit einem Elektroroller aus China is ma da mit Abstand Letzter ;) Schick?
6. Mit breitem Supermotolenker (750mm) kommt so richtig Fahrspaß auf. Entspannte Ergonomie.

Nachteile:
1. Keine Stadtautobahn möglich.
2. Unterstützung nur beim Treten bis max. 25 kmh, könnte 10 kmh mehr vertragen
Ich hab meines nicht entdrosselt, deswegen steht es schon seit 3 Jahren herum.
(Video zum Entdrosseln auf +50 siehe unten, ich bin so auch schon einen 50er gefahren, hehe)
3. Höchste Diebstahlgefahr. Sogar Leute kurz vor der Frühpension drehen sich danach um :D
Naklar, keine Power mehr zum treten, aber die klauen nix die können sich selbst eines leisten.

Beratung fürs richtige Konzept: Ich rate Euch zu einem Mittelmotor von Panasonic oder Bosch - effizient und dank Übersetzung über Kette sehr stark am Berg.
(Direkte Nabenmotoren verlieren da Haushoch)
Federgabel kann man auch in der +2.000 Euro Liga vergessen wenn man nicht in den Wald fährt. Beim Stoppieversuch mit einem gefederten Modell ist mir ganz anders geworden (das verwindet sich halt schon ordentlich)
Schaltung: Eher auf Kette als auf Nabenschaltung setzen. Es ist noch nicht klar wie die Naben die 50Nm des Boschmotors vertragen ;)

Das versprochene Tuningvideo:
http://www.youtube.com/watch?v=E_ZGWGNzoo0
(geht wirklich so einfach, der Tacho zeigt halt nur mehr 8-11 kmh an)

Wer Fragen hat ... soll ausnahmsweise mal fragen ;)


Wie gesagt ich war vor 3 jahren genauso Feuer und Flamme....
Warten wir Mal was du in 3 jahren fährst.

(in Bezug auf haudiwaudi)
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vor 3 jahren - 26.7.2011 6:47:19   
haudiwaudi


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hats auch noch keine bosch antriebe gegeben ;)


1. bosch ist derzeit am stärksten und effizientesten.
2. akkugarantie: nach 500 ladungen müssen noch immer 70% kapazität übrig sein, sonst garantie. das kriegst beim baumarktradl net ;)
3. natürlich gilt hier nicht erwischen lassen. wird man nicht erwischt dann wird auch nicht gestraft. und: am rad ist die "nur verwarnungsquote" sicher höher als am motorrad ;)
4. tja, das ist nur ein indikator wie SEHR dieses Radl auffällt. ein eyecatcher.


Systeminfo:
http://www.bosch-ebike.de/media/ebike/dokumente/deutsch/Flyer_2_Bosch_eBike_de.pdf


leider klein aufgelöst aber: überragend


So, ich fahr dann mal zur Arbeit :)

< Beitrag bearbeitet von haudiwaudi -- 26.7.2011 6:55:10 >


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(in Bezug auf centauro)
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glockner challenge - 26.7.2011 6:58:11   
haudiwaudi


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Ich hab meines nicht entdrosselt, deswegen steht es schon seit 3 Jahren herum.


Das hätte ich mir vor 2 Monaten auch noch nicht gedacht, aber ich nehme am Samstag an meinem ersten Radrennen Teil. Gleich mal auf den Glockner:
http://www.kelag.at/glockner-challenge/

Zum Glück mit E-Motor, ohne Akku würd ich mich das nicht trauen Scheint ohnehin mehr ein Juxrennen zu sein, Hauptsache ich teile mir meine Muskel und Batteriekräfte gut ein und werde nicht letzter

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(in Bezug auf centauro)
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bin nach wie vor - 26.7.2011 22:10:54   
martin0762

 

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unverbesserlicher fan des beinbetriebenen fahrrades!
wobei mir klar ist, dass die e-radln für so manchen ein großer vorteil sein können (alter, wohnort am berg etc.)
aber du wirst ja wohl no g'sunde fiaß hobn, sonst wirds mit dem mopperlfahren e a nix mehr!
und die sache mit dem gratistanken wird sich genauso schnell aufhören, wie die sache zum großen geschäft für die energieversorger wird.
lg
martin

(in Bezug auf haudiwaudi)
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ampere - 27.7.2011 9:07:41   
haudiwaudi


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ORIGINAL: martin0762

unverbesserlicher fan des beinbetriebenen fahrrades!
wobei mir klar ist, dass die e-radln für so manchen ein großer vorteil sein können (alter, wohnort am berg etc.)


wohn am (kleinen) berg, aber das wichtigste ist im fall des falles unverschwitzt zur arbeit zu kommen ;)

quote:


aber du wirst ja wohl no g'sunde fiaß hobn, sonst wirds mit dem mopperlfahren e a nix mehr!


hab ich - ich bin auch so schon immer zur arbeit gefahren, oder von graz aus aufn schwarzlsee. sind am ende des tages auch oft 40km gewesen. jetzt hat sich der aktionsradius erweitert

quote:


und die sache mit dem gratistanken wird sich genauso schnell aufhören, wie die sache zum großen geschäft für die energieversorger wird.
lg
martin


solange mittlere/größere firmen dazu stehen ihren dienstgebern am mitarbeiterparkplatz strom zu schenken sag ich danke, die (angegebenen) ~30 cent für eine ladung sind nicht die welt.

der narrenfreiheit ohne tafel und versicherung gebe ich noch 5 jahre, dann wird die jetzt schon gestartete medienkampagne (krone, österreich, heute) bereits gegriffen haben:

in deutschland gehts schon mit dümmsten argumenten los:
http://www.bild.de/auto/auto-news/crashtest/so-gefaehrlich-ist-es-17298190.bild.html
(klassische stimmungsmache im bild-stil: das fahrrad kollabiert)
Unfallforschung der Versicherer - könnte es sein dass die Versicherer ein geschäftliches Problem damit haben dass Fahrräder nicht versichert werden? Nein, ich muss mich täuschen.

naja, bis dahin vergnüg ich mich noch so gut es geht (ja, da hat man jetzt gerade die wirkliche freiheit)


p.s.: ein weiterer vorteil ist dass ich jetzt geradewegs in die großen SUVs reinschaun kann - man sitzt im vergleich zum auto einen halben meter höher ;)

< Beitrag bearbeitet von haudiwaudi -- 27.7.2011 9:28:21 >


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(in Bezug auf martin0762)
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... - 27.7.2011 9:15:33   
Cappuccino


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quote:

ORIGINAL: martin0762
und die sache mit dem gratistanken wird sich genauso schnell aufhören...


das glaub ich allerdings auch, nachdem die in deutschland jetzt fix einführen wollen, dass man sogar fürs luftnachfüllen der reifen bezahlen soll ^^ ... bin gespannt wann die in österreich auf die gleiche beschissene idee kommen, nur weils automaten aufstellen wollen ... abwarten heißts

lg

(in Bezug auf martin0762)
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hihi - 27.7.2011 9:47:07   
xyzu


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Bin i froh das i an Kompressor in da Garage hob.

(in Bezug auf Cappuccino)
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hab ich auch - 27.7.2011 9:51:14   
haudiwaudi


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aber noch lieber wär mir einer unter der motorhaube

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(in Bezug auf xyzu)
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jojo - 27.7.2011 22:19:19   
xyzu


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mochat si bei mein Dakota a guad.

(in Bezug auf haudiwaudi)
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steckdose - 27.7.2011 22:29:21   
haudiwaudi


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quote:

ORIGINAL: ducwilly

jup, jetzt lockens und dann kommt man drauf dass der strom ned nur aus der steckdose kommt
eine gesamtumweltbetrachtung würde da vermutlich genau so in die hose gehen wie bei den unglücklichen energiesparlampen



das ist korrekt. ich kann bei jeder akkuladung ca. einen euro für den akku weglegen - ein neuer kostet derzeit nämlich 600 Euro.
(bei den älteren antrieben sieht man aber dass der markt die preise nach unten regelt)

trotzdem ist das dann noch immer ein schnäppchen - rechenbeispiel:
bosch garantiert 500 volle ladezyklen, dann hat der akku noch immer 70% - das ergibt bei einer durchschnittlichen reichweite von 60km pro ladung satte 30.000 km, und es ist noch lang nicht schluss (bis 500 zusätzliche ladungen sollen dann noch möglich sein) der einfachheit halber gehen wir von 600 euro aus.

600 x 30 cent = 180 Euro Stromkosten
600 Euro für den Akku
= "Spritkosten" von 780 Euro auf 30.000km.
Keine Versicherung, keine Steuer. Ein Sturz kostet vielleicht einen Hebel und einen Griffgummi. Ein guter Satz Reifen kostet 70 Euro.

Natürlich fällt so ein Ding unter "Spaßgefährt" ... aber es hält fitter als ein Moped und is deutlich lustiger ;)



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entwicklung der nächsten jahre - 28.7.2011 13:06:29   
haudiwaudi


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ja, all das sehe ich auch schon voraus

1. ein boom wird eintreten, verkaufszahlen steigen
2. werden mehr leute ohne schein damit fahren und unfälle bauen
3. kleinformatige zeitungen schlachten dieses thema aus und agieren meinungsbildend: dagegen.
4. versicherer lobbyieren, "sicherheitsfanatische" politiker fordern eine verschärfung der gesetze + versicherungspflicht - und kommen damit durch. geht ja um unsere sicherheit, blabla.

5. akuentsorgung sollte schon jetzt ein thema sein, sprichwort autobatterien, motorradbatterien, akkus für div. handys und kameras. aber bitte nicht im voraus - man erinnere sich dran was aus den 100 schilling für kühlschränke wurde.


zu den angeblich neuen kraftwerken und deinen atombefürchtungen:
http://www.focus.de/auto/news/forschung-stromversorgung-fuer-elektroautos-auch-ohne-neue-kraftwerke_aid_354385.html
ein optimistisches interview:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,626009,00.html

dieses gerücht lässt sich ohne link bzw. exceldatei (am stammtisch) besonders schwer widerlegen... ist in leserbriefen und kommentaren aber weiterhin ständig zu lesen  "und der strom kommt aus der steckdose" hört sich halt auch nach einem schlauen kommentar an.

ach ja, bin jetzt elektroforummoderator, juhu


< Beitrag bearbeitet von haudiwaudi -- 28.7.2011 13:51:06 >


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Hobs ... - 28.7.2011 13:13:33   
Alteisen


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quote:

ORIGINAL: haudiwaudi

ach ja, bin jetzt elektroforummoderator, juhu





grod gsegn - san ma jetzt wieda per "Sie"?

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Toleranz heißt die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Sir Karl Popper)

Es stinkt der See, die Luft ist rein.
Der Hatsche muss ersoffen sein.

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wir zwei - 28.7.2011 13:24:08   
haudiwaudi


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waren nie per du.



gell, du?

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kraftwerk - 28.7.2011 14:37:11   
haudiwaudi


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ORIGINAL: ducwilly
wenn 2. zutrifft, und das würde es zweifellos weil es sind ja die gleichen menschen die das schon bei autos und motorrädern machen, dann ist 3. und 4. nicht notwendig um eine versicherungspflicht und lenkberechtigung für solche kraftfahrzeuge sogar dem grönsten öko verständlich zu machen


 
eben nicht, es ist noch schlimmer - damit dürfen auch leute fahren die weder einen auto-, noch einen motorrad schein haben -> was das bei höllischen 25kmh bedeutet weißt du sicher schon

quote:

ORIGINAL: haudiwaudi
du erwartest dir aber da jetzt sicher nicht wirklich sinnvolle lösungen, oder?
da wird einfach eine gebühr eingehoben und dann passt das schon

 
nein, das nicht. einfach am "ende" ein paar euro einheben und die sache hat sich.

quote:


also werden laut diesem link derzeit 15 terrawattstunden an strom in germanien überprroduziert, das ist aber nicht im kaizen-gedanken
so nebenbei sind doch einige leute vom frauenhofer so dermaßige hirnpreller das die hälfte genug wäre, da könnt ich ... aber ich schweife ab
es ist doch einfach so, die bewegungsenergie die derzeit aus der verbrennung von erdölproukten kommt dann eben aus strom kommen wird, nicht mehr und nicht weniger, gut der wirkungsgrad ist erheblich besser, was aber durch speicher- und transportverluste lockerst gefressen wird, mal ganz abgesehen von der energiebilanz diese speicher mal zu bauen
so nebenbei wird der strom in germanien zu einem erheblichen teil durch verbrennung von kohle, und wenn die frauenhoferschlümpfe dann noch schreiben dass bei einer größeren durchdringung noch acht zusätzliche kohlekraftwerke mittlerer größe gebaut werden müssen dann frage ich mich wo da der vorteil ist

da wäre der ansatz von sunnfuel ein erheblich besserer, aber politisch ned so fesch wie der angeblich so saubere strom

 
das ist alles korrekt. auch ich bin ein gegner - von wasserkraftgegnern (denen ohnehin nix recht ist)
wenn sich leut gegen wasserkraft oder windräder (auf bergrücken, äckern) stellen solltens meiner meinung nach überhaupt mal ein paar wochen keinen strom haben bzw. im sinne des gemeinwohls aus der gegend rausgekauft werden. voraussetzung: das ganze dient einem staatlichen dienstleister der wirklich alle auflagen einhält (wenn da ein privater kovats, haselsteiner, stronach, lugner oder meinl dahinter steht auf keinen fall)
 
was noch fehlt: die reduktion von abgasen im brennpunkt stadt, also dort wo eh schon zu viele motoren im leerlauf/stop+go herumtuckern.
 
ich hab da auch was dagegen wenn maschinen (zum spaß) menschen das essen wegessen. besonders wenn konzerne gegen bauern antreten wirds unlustig.


quote:


ja auch was feines, gibts dann wenigstens wo ermäsiggungen für die dinger?

 
wäre schön.
 
aber fahrräder gehn ja ohnehin kaum unter 15% über den ladentisch
 
tagesaktueller nachteil: es regnet.
 

< Beitrag bearbeitet von haudiwaudi -- 28.7.2011 14:51:33 >


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staustufe - 29.7.2011 9:15:45   
haudiwaudi


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quote:

ORIGINAL: ducwilly
na klaro, die gleichen leute die 125er oder alkobomber fahren, oder müslimaid und jutefranz am velociped
alles das gleiche gesocks


nein, das sind auch leute die nicht mal das dürfen weil sie einfach nie einen schein hatten 

quote:


hihi, gibts da ned eh gerade eine unterschriftenaktion gegen eine staustufe in oder bei graz?
wie kann man nur die schöne mur so verschandeln, kohlekraftwerke sind ja viel fescher


Ja, leider. Ich bin dafür, viele Treehugger eben nicht. Wenn das alles umweltverträglich abläuft bin ich dafür. Autonomie geht vor, besser als Geld an irgendwelche Scheichs oder kriegstreibende Rockefellers zu überweisen.

quote:

windkraft, solarenergie alles gut und schön, aber weil eben nicht planbar und konstant kannst das als grunddeckung schon mal vergessen


 
spitzenabdeckung, ergänzender zusatzstrom. und im fall des falles sehr flexibel, weil demontierbar.

quote:


in at noch immer erheblich zu teuer, wennst da mal in it in ein kleines radgeschäft gehst bekommst dort sachen von denen man in at noch ned mal gehört hat und das um preise wo man hier gerade mal shimanoschrott bekommt
das war früher alles besser als wir noch relevante fahrer wie zadi, maier oder popp hatten


da bin ich ein absoluter neuling - hab seit dem 16. geburtstag meinen fokus nur mehr auf moped- auto- und motorradzubehör gerichtet, bin gerade dabei mein fahrradwissen aufzubauen.
 
zum glück habe ich aber hobby radrennfahrer, mountainbiker und downhiller im bekanntenkreis, die helfen gern weiter  

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Spitzes Fahrrad - 14.10.2011 11:36:30   
battil

 

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quote:

ORIGINAL: haudiwaudi
da bin ich ein absoluter neuling - hab seit dem 16. geburtstag meinen fokus nur mehr auf moped- auto- und motorradzubehör gerichtet, bin gerade dabei mein fahrradwissen aufzubauen.


Ja in dem Gebiet bin ich auch eher am Anfang meines Wissens aber so langsam komm ich dann auch schon mit. Dein Elektrofahrrad schaut schon mal sehr stak aus und gefällt mir optisch auch sehr gut. Es gibt ja genügend Elektrofahrräder die total viel schon drauf haben. Da muss man sich vorher erst mal schlau machen bevor man sich für eines entscheidet.

< Beitrag bearbeitet von battil -- 14.10.2011 11:38:12 >

(in Bezug auf haudiwaudi)
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vielen dank - 17.10.2011 9:26:20   
haudiwaudi


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Wohnort: Lovntol & Eiermark ™
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ich bin jetzt schon gute 2.000 km damit gefahren und es taugt mir total - nur ein manko hab ich, meine oberschenkel passen nach einem sommer nicht mehr in jede hose

ich les mich auch immer mehr ein, inzwischen habe ich auch eine lässige österreichische marke gefunden:

http://www.biketronic.at/
ein racebike mit 12 kilo oder ein MTB mit allrad und vollgefedert 19kg - find ich persönlich sehr geil  
(is aber sicher nicht billig)

mit jeder messe kommen wieder neue anbieter auf den markt, da bewegt sich momentan recht viel. zu viel um es zu überblicken.


p.s.: habs jetzt mal probeweise entdrosselt.
am donnerstag vor dem IDM wochenende hab ich den redbullring in 6 minuten umradelt - war ein netter 43 kmh schnitt... topspeed auf der geraden ist derzeit lt. navi 55kmh - ich bin aber mit der übersetzung am ende, nicht mit der kraft


< Beitrag bearbeitet von haudiwaudi -- 17.10.2011 9:27:01 >


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(in Bezug auf battil)
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Polizei und Pedelecs? - 5.7.2012 15:56:37   
fightingtux

 

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Wie genau wird das Kontroliert / Executiert?

Hat da schon wer erfahrungen mit?

z.B. falls ich ein 1000W Trettlager Motor mit Gasgriff in ein Mountainbike einbaue? (Downhill bike - den da sind Fahrwerk und Bremsen so einem 1000W motörchen schon noch gewachsen...)

Mfg,
FightingTux

(in Bezug auf haudiwaudi)
Private Nachricht senden Post #: 20
servus tux - 5.7.2012 16:28:39   
haudiwaudi


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Wohnort: Lovntol & Eiermark ™
Status: offline
also ich hab jetzt in dem jahr schon einige kilometer abgespult und bin noch nie aufgehalten worden.

--> offen e-radfahren ist für motorradfahrer mit cop-verfolgungswahn wirklich ein segen

ich denke das einzige problem ist wenn du einen unfall hast und dann jemand draufkommt dass du so einen motor drinhast und nur wegen dem motor so schnell sein konntest

Anregung:
http://forum.mikrokopter.de/topic-31012-1.html




_____________________________



(in Bezug auf fightingtux)
Private Nachricht senden Post #: 21
danke... - 6.7.2012 14:53:46   
fightingtux

 

Beiträge: 66
Ergebnis: 0
Mitglied seit: 3.5.2006
Status: offline
Danke für die Einschätzung!
Dürfte wohl noch recht locker sein... :)

Fahrrad hab ich schon. Hab mir ein Gebrauchtes KTM Caliber 45 gekauft.
Einbauen will ich den Motor hier: http://eclipsebikes.com/chainwheel-custom-watt-ebike-p-992.html

Denke/Hoffe das wird eine spaßige Kombination! ;)

Mfg,
Fighting Tux

(in Bezug auf haudiwaudi)
Private Nachricht senden Post #: 22
AAhhh... - 28.9.2016 17:09:15   
fbuser108154711


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Mitglied seit: 28.9.2016
Status: offline
Hier ist endlich saubere Luft in diesem Forum  ...

_____________________________

Auf gute Zusammenarbeit !! Und guten Grip !

(in Bezug auf haudiwaudi)
Private Nachricht senden Post #: 23
Langweiler - 13.11.2016 22:46:26   
auchnixbesser


Beiträge: 2142
Ergebnis: -14
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.


< Beitrag bearbeitet von auchnixbesser -- 14.11.2016 6:56:47 >
Post #: 24
kurzweilig - 15.11.2016 12:54:19   
fbuser108154711


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Status: offline
War das nicht ein tieferes Wasser ?


_____________________________

Auf gute Zusammenarbeit !! Und guten Grip !
Private Nachricht senden Post #: 25
o - 29.11.2016 14:10:38  1 Stimmen
streeftightervienna

 

Beiträge: 17
Ergebnis: 16
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Status: offline

quote:

ORIGINAL: Italophiler


quote:

ORIGINAL: fbuser108154711

Hier ist endlich saubere Luft in diesem Forum  ...


Wurde auch schon Zeit das diese stinkenden Alteisen verschwinden.

Nee.




HC hat einen langen Arm

Yes.

_____________________________

Deswegen will ich nie wieder nach Oesterreich

http://www.1000ps.at/forum/tm.asp?m=2641565&mpage=2&key=
Private Nachricht senden Post #: 26
Lesen - 29.11.2016 17:28:50  2 Stimmen
wanda987

 

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Hey, das solltet ihr Lesen - echt Klasse

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Electrobike vulgo Pedelec - 18.12.2017 11:49:47   
Atterseee


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Pedelec

Modell Reptila mit Yamaha Mittelmotor und Akku hinter dem Sitzrohr

Pedelecs der Deutschen Bahn mit Nabenmotor im Hinterrad und Akku im Rahmen, Modell Jetstream von Riese und Müller
Ein Pedelec (Kofferwort für Pedal Electric Cycle) ist eine Ausführung eines Elektrofahrrads, bei der der Fahrer von einem Elektroantrieb nur dann unterstützt wird, wenn er gleichzeitig selbst die Pedale tritt.

Die Bezeichnungen Pedelec, E-Bike und Elektrofahrrad werden in Deutschland und in Österreich jedoch oft synonym verwendet, in der Schweiz ist die Bezeichnung E-Bike die verbreitetste. § 39 Abs. 7 der deutschen Straßenverkehrs-Ordnung entfaltet den Begriff E-Bike als einsitziges zweirädriges Kleinkraftrad mit elektrischem Antrieb, der sich bei einer Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h selbsttätig abschaltet.[1] Die verkehrsrechtliche Einordnung dieser Fahrzeuge unterscheidet sich in den drei genannten Ländern deutlich.

In Deutschland ist ein Pedelec einem Fahrrad rechtlich gleichgestellt, wenn es erstens mit einem maximal 250 Watt starken Motor ausgestattet ist und zweitens die Motorunterstützung konstruktiv auf eine Geschwindigkeit von maximal 25 km/h begrenzt wird (§ 1 Abs. 3 des Straßenverkehrsgesetzes). In diesem Fall besteht keine Kennzeichen-, Haftpflichtversicherungs-, Führerschein- und Helmpflicht. Dagegen ist für Fahrräder mit Elektroantrieb über 25 km/h („S-Pedelec“) die rechtliche Gleichstellung mit dem Kleinkraftrad vorgesehen, sie benötigen somit eine Betriebserlaubnis und sind versicherungs-, kennzeichen- und fahrerlaubnispflichtig.[2][3] Wenn der Motorbetrieb den zusätzlichen Pedalantrieb nicht erfordert, handelt es sich um ein Fahrrad mit Hilfsmotor.[4]

In der Schweiz gilt ein Pedelec mit einem maximal 500 Watt starken Motor, welcher bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h unterstützt, rechtlich als Leicht-Motorfahrrad. Ein Fahrrad mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h („S-Pedelec“) gilt rechtlich als Mofa mit Führerschein- und Mofa-Kontrollschild-Pflicht.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Geschichte
2 Elektroantrieb
3 Nutzungen
3.1 Allgemeine Nutzungserfahrungen
3.2 Reichweite
3.3 Lebensdauer des Akkumulators
4 Rechtliche Grundlagen
4.1 Europäische Union
4.2 Deutschland
4.2.1 Straßenverkehrsgesetz (StVG)
4.2.2 Radwegebenutzung (StVO)
4.3 Österreich (StVO und KFG)
4.4 Schweiz
5 Sicherheit
6 Qualität
7 Literatur
8 Siehe auch
9 Weblinks
10 Einzelnachweise
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pedelec 1932 (von Philips und Simplex)

Pedelec: eingeschaltet, wenn Tretkurbel vorwärts dreht

E-Bike: ein/aus-schalten mit Handschalter
Die ersten Fahrräder, die als Pedelec bezeichnet werden können, existierten bereits vor 1900, allerdings gab es diesen Namen damals noch nicht.

Den Grundstein für das Pedelec-Prinzip legte Egon Gelhard aus Zülpich 1982 mit einer Studie, dem Gelhard-E-Bike. Die Motorunterstützung ist abhängig von der Tretleistung und nur gegeben, wenn die Pedale sich drehen.[Smolik 1] Diese Idee wurde erstmals in einem Rad verwirklicht, mit dem 1990 an der Tour de Sol teilgenommen und die entsprechende Kategorie gewonnen wurde. Es stammte von Michael Kutter, der das Schweizer Unternehmen Velocity (heute Dolphin E-Bikes) gründete, ab 1992 Prototypen auf den Markt brachte und 1995 zur Serienfertigung überging.[Smolik 2] Kutter ist der Erfinder der EVO-Steuerung (EVO steht für Electronic Variable Overdrive).

Ab 1993 verschaffte das japanische Unternehmen Yamaha dem Pedelec unter dem Namen Power Assist größere Verbreitung in Japan. Yamaha führte die PAS-Steuerung ein (PAS steht für Power Assist System).

Ab 1995 wurden die ersten Flyer des im selben Jahr gegründeten Schweizer Unternehmens BKTech AG (heute Biketec AG) in Kleinserie auf den Markt gebracht.[5] Sie wurden auch außerhalb der Schweiz bekannt. In der Schweiz wurde der Markenname Flyer zu einem Synonym für das Pedelec.

Ende der 1990er Jahre beherrschten wenige große Fahrradhersteller (wie Merida, MKB/Yamaha, Kynast) den Markt. 2005 setzte durch den Einsatz der neuen und leichteren Lithium-Akkus nach einer fünfjährigen Flaute ein neuer Verkaufsboom ein. Dazu trugen auch Designveränderungen bei; die Pedelec wurden schicker[Smolik 3] und wirkten weniger als ein Mittel zur Rehabilitation.[Smolik 4]

Durch einige Hersteller (u. a. Firma Victoria) wurde das ursprüngliche Unterscheidungsmerkmal – nämlich der „Gas“drehgriff – auch in Pedelecs verbaut. Allerdings musste bei diesen Rädern weiterhin getreten werden, damit sich die Motorunterstützung zuschaltet.[6]

in Deutschland hat sich zwischen 2012 und 2016 die Anzahl der Pedelecs von 1,3 Millionen[7][8] auf 2,8 Millionen[9] mehr als verdoppelt, der Anteil der Elektrofahrräder ist damit auf 13 % gestiegen.

Begriffliche Entwicklung

Der Begriff Pedelec wurde 1999 von der Sprachwissenschaftlerin Susanne Brüsch geschaffen, um Fahrräder mit automatischer Tretunterstützung deutlich von jenen mit per Gasgriff gesteuerten Antrieb zu unterscheiden.[10]

Der Begriff Pedelec wurde ursprünglich für jene Elektrofahrräder verwendet, die ausschließlich durchs Treten des Fahrers elektrisch zuschalten. Davon abgegrenzt werden E-Bikes, bei denen sich die Fahrgeschwindigkeit auch unabhängig vom Treten, etwa ausschließlich per Drehgriff am Lenker, regulieren lässt. Landläufig wird diese Definition oft nicht angewendet. Einerseits bezeichnen immer mehr Händler ihre Pedelecs als E-Bikes. Nicht zuletzt deshalb, weil E-Bikes im eigentlichen Sinne, bei denen das Treten also nur eine Nebenrolle spielt, in Europa kaum verkauft werden. Andererseits haben Pedelecs vermehrt auch Anfahrhilfen, die es ermöglichen, auch ohne zu treten, per Drehgriff zu beschleunigen. Damit ist eine Unterscheidung der Begriffe E-Bike und Pedelec oft nicht mehr klar möglich. Außerhalb Europas und Japans dominieren E-Bikes, während Pedelecs unbekannt sind.

Elektroantrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Elektroantrieb (Fahrrad)

Robustes Pedelec mit Nabenmotor hinten

Pedelec als Faltrad mit Nabenmotor vorn
Pedelecs unterscheiden sich von einem gewöhnlichen Fahrrad durch einen zusätzlichen Elektromotor, eine Traktionsbatterie, eine Steuerelektronik für den Motor sowie einen Sensor für die Kurbelbewegungserkennung. Der Elektromotor kann als Vorderrad-, Hinterrad- oder Mittelmotor verbaut werden. Die meisten Modelle verfügen darüber hinaus über eine Batterieladeanzeige und eine Motorkrafteinstellung, entweder stufenlos oder in Unterstützungsstufen eingeteilt. Je nach Gewicht, Motorisierung und Akkuunterbringung werden auch Komponenten wie Rahmen und Bremsen angepasst, oft werden auch Standard-Fahrradteile verwendet.

In der Entwicklung ist ein Wasserstoffantrieb.[11]

Nutzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elektrofahrrad der Deutschen Post in Braunschweig

UPS Lastenfahrrad in Hamburg

Elektrofahrrad-Tankstelle in der Brautgasse am Ulmer Münster
Durch die Nutzung eines Pedelecs ergeben sich verschiedene Vorteile (in der Regel höhere Durchschnittsgeschwindigkeit als bei konventionellen Fahrrädern; u.U. innerorts sogar höher als von PKWs; je nach Kondition des Fahrers größerer Aktionsradius).

Von Vorteil sind die geringeren Emissionen (nur geringe Schallemission) im Vergleich zu anderen motorisierten Verkehrsmitteln, insbesondere zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, sofern E-Bikes oder Pedelecs alternativ zu diesen genutzt werden.

Die Anschaffungskosten sind erheblich höher als für ein herkömmliches Fahrrad. Dazu kommen, neben den Kosten für normalen Verschleiß, auch der eventuelle spätere Austausch des Akkumulators. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sehr gering sind dagegen die Stromkosten von wenigen zehn Cent pro 100 km.

Es gibt verschiedene Nutzungsbereiche mit unterschiedlichen Anforderungen:

Professionelle Nutzung: Postdienste (Postzusteller), Polizei (in verkehrsberuhigten Bereichen), Firmenfuhrparks, Fahrt zur Arbeitsstelle (Pendler).
Touristische Nutzung: Verleihstationen an Bahnhöfen und touristischen Knotenpunkten, in Ferien- oder Kurorten.
Private Nutzung je nach Bedarf.
Allgemeine Nutzungserfahrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Pedelecs erreichen – je nach Leistung des Motors, des fahrenden Menschen und der Zulassung – Geschwindigkeiten von 25–45 km/h und mehr. Durchschnittlich trainierte Fahrer erreichen mit einem schnellen Pedelec ungefähr die Fahrleistungen von unmotorisierten Fahrradathleten, kommen mit den üblichen Akkus (ohne Tausch) aber weniger weit. Die hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten von schnellen Elektrofahrrädern machen sie auf kürzeren Strecken innerorts zu den durchschnittlich schnellsten Fahrzeugen überhaupt.

Die früher zögerliche Akzeptanz für Elektrofahrräder resultierte vor allem aus der Historie der Akkumulator-Technologie. Gilt die Fahrradtechnik als ausgereift, so galt das lange Zeit nicht für die Akku-Technologie. Akkus mit geringer oder stark nachlassender Reichweite, Memoryeffekt usw. behinderten die Popularität vor allem im Niederpreissegment. Da besonders europäische Hersteller lange die Zielgruppe der über 50-Jährigen im Blick hatten, wurden lange nur entsprechend designte Räder auf dem Markt platziert. Das führte zum anfänglichen „Oma-Rad“-Image der elektrisch unterstützten Räder, welches lokal noch anhält.

Moderne Elektrofahrräder haben heute Traktionsbatterien meistens auf Basis der Lithium-Polymer-Akkumulatoren, seltener auf Basis der Lithium-Eisen-Phosphat(LiFePO4)-Akkumulatoren. Im Gegensatz zu älteren Technologien zeigen moderne Akkus deutliche Vorteile (große Energiedichte, dadurch größere Reichweite bei geringerem Gewicht, längere Lebensdauer, kein Memoryeffekt). Ein Akku muss auf die kurzzeitige maximale Stromaufnahme des Motors ausgelegt sein. Das wird bei modernen Akkumulatoren aber grundsätzlich sichergestellt. Bei älteren Bleiakkus war es nur dann gegeben, wenn man spezielle hochstromfähige Fahrakkus verwendet hat. In der Vergangenheit hielten zahlreiche E-Bike-Batterien die hohe Strombelastung auf Dauer nicht aus, weil die verwendeten Zellen nicht hochstromfest waren, was insbesondere dann zur Überlastung führte, wenn Elektrofahrräder häufig an Steigungen gefahren wurden. Auch dieses Problem wird bei modernen Akkumulatoren durch das sogenannte Batteriemanagement ausgeschlossen, ggf. wird der Stromfluss bei Überlastung bzw. Überhitzung unterbrochen.

Reichweite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ein Akku mit einer Leistung von beispielsweise 36 V und 10 Ah (Masse 1,9–5,1 kg[12]) hat einen Energieinhalt von ca. 36 V × 10 Ah = 360 Wh (zum Vergleich: 1 kg Benzin liefert 11.500 Wh). Die Umwandlung elektrischer Energie in mechanische Arbeit erfolgt, abhängig vom Wirkungsgrad des Motors und der Motorsteuerung, unter Wärmeverlust. Typischerweise entstehen dabei Verluste von circa 25 Prozent. Somit könnte ein Pedelec mit einem 70-kg-Fahrer (Gesamtmasse ≈100 kg) rein rechnerisch bei 1,4 % Steigung 21 km weit mit Batteriestrom fahren – wobei dieses Rechenbeispiel in der Praxis niemals relevant wird, da der Fahrer bei einem Pedelec stets selber mittreten muss. Die gesamte Reichweite ist von sehr vielen Faktoren (Gewicht, Steigung, Größe des Akkumulators, Reifendruck, gewählter Unterstützungsmodus usw.) abhängig, es ist daher fast nicht möglich, eine allgemeingültige Reichweite anzugeben. Grob überschlagen liegt diese beim aktuellen Stand der Technik in Abhängigkeit all dieser Faktoren zwischen unter 40 bis hin zu über 120 km. (Selbstverständlich gilt diese Einschränkung des Aktionsradius nur für jenen Fahrbetrieb, in dem eine Motorunterstützung zur Verfügung steht). Bei einigen Modellen sind standardmäßig zwei nacheinander zuschaltbare Akkus in Gepäcktaschen untergebracht.

Nur bei Radnabenmotoren mit Direktantrieb (ohne Freilauf) ist eine Rückspeisung, die sog. Rekuperation möglich. Hier wird wie bei einem Dynamo die kinetische Energie beim Bremsvorgang in elektrische Energie zum Laden genutzt. Dadurch kann im Stadtverkehr oder Hügelgebiet die Reichweite deutlich erhöht werden. In unabhängigen Tests wurde die Reichweite um 11 % vergrößert.[13] Sowohl in Testberichten als auch in Betriebsanleitungen einiger Herstellermodelle wird darauf hingewiesen, dass auch die Außentemperatur die Reichweiten um ähnlich hohe Faktoren beeinflusst. Insgesamt werden die Einflüsse (bei gleicher Akku-Kapazität) als so vielfältig beschrieben, dass z. B. laut Derby Cycle „die grösste erzielte Reichweite bis zu 7x größer als die niedrigste Reichweite sein kann“.[14]

Der Akku kann nicht wie bei einem benzinbetriebenen Fahrzeug innerhalb von wenigen Minuten wieder „vollgetankt“ werden, ein Akkuladezyklus dauert je nach Modell mehrere Stunden.

Trotz der eingeschränkten Reichweite haben Elektroräder ein viel günstigeres Leistungsgewicht als übliche Krafträder.


Kalkhoff Pedelec (2015, 396 Wh-Akku)
Lebensdauer des Akkumulators[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Akkumulator ist nach einer bestimmten Anzahl von Lade-Entlade-Zyklen erschöpft, so dass die Reichweite zu weit absinkt. Wie viele Zyklen er ermöglicht, hängt von der Chemie des Akkus und der Qualität der verwendeten Steuerungs- und Ladeelektronik ab. Bei NiCd-Akku rechnet man mit 1000, bei NiMH mit 700 und bei Li-Ion mit 500 Zyklen. Beim Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator sind Zyklenzahlen bis über 1000 möglich; danach hat sich die Kapazität auf ca. 60 % verringert. Fortgeschrittene Batteriemanagementkonzepte mit Konditionierung einzelner Zellen im Betrieb erhöhen die Lebensdauer. Sie sind insbesondere bei hochwertigen lithiumbasierten Akkus zu finden. Mehreren Untersuchungen zufolge haben Li-Ionen-Akkus eine längere Lebensdauer, wenn sie öfters nur nachgeladen werden, statt einen komplett leeren Akku stets wieder vollständig zu laden. Mehrere Teilladungen zählen dabei aber nur anteilig als Ladezyklus. Auch sollten Li-Ionen-Akkus nicht im vollgeladenen Zustand längere Zeit ungenutzt gelagert werden.

Rechtliche Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In außereuropäischen Ländern können für Pedelecs (bzw. für Elektrofahrräder generell) andere Definitionen und Bestimmungen gelten als nachstehend.

Europäische Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die „Richtlinie 2002/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. März 2002 über die Typgenehmigung für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge und zur Aufhebung der Richtlinie 92/61/EWG des Rates“[15] trat gemäß Artikel 23 am 9. Mai 2002 in Kraft.

Bis zum 9. Mai 2003 waren die Mitgliedsstaaten nach Artikel 20 Absatz 1 verpflichtet, die Richtlinie in nationale Rechts- und Verwaltungsvorschriften umzusetzen. Nach Artikel 20 Absatz 3 „dürfen die Mitgliedstaaten die erstmalige Inbetriebnahme von Fahrzeugen, die die Vorschriften dieser Richtlinie erfuellen, nicht verbieten.“

Die Richtlinie, die auf die Klassifizierung zwei- und dreirädriger Kraftfahrzeuge abzielt, und darauf, unter welchen Anforderungen deren In-Verkehr-Bringen in den Mitgliedstaaten nicht untersagt werden kann, nennt in Art. 1 Abs. 1 lit. a) bis h), für welche Fahrzeuge und deren Bauteile und technische Einheiten die Richtlinie nicht anzuwenden ist.

Diese EU-Richtlinie ist u. a. nicht anzuwenden auf:

„h) Fahrräder mit Trethilfe, die mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung von 0,25 kW [250 Watt] ausgestattet sind, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder früher, wenn der Fahrer im Treten einhält, unterbrochen wird[.]“[15]

Wie eingangs dargestellt, werden derart hybridangetriebene Fahrräder als Pedal Electric Cycles, also Pedelecs bezeichnet. Sogenannte „schnelle Pedelecs“ oder „S-Pedelecs“ mit einer Tretunterstützung bis 45 km/h sind von dieser Ausnahme der Richtlinie nicht erfasst.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Straßenverkehrsgesetz (StVG)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Durch Änderung des Straßenverkehrsgesetzes mit Wirkung zum 21. Juni 2013 (§ 1 Abs. 3) wurde definiert, dass Pedelecs, deren Motorunterstützung sich bei spätestens 25 km/h abschaltet, keine Kraftfahrzeuge im juristischen Sinne sind. Eine verschuldensunabhängige Haftung des Pedelec-Fahrers für betriebsbedingte Schäden gem. § 7 Abs. 1 StVG, wie das bei Kraftfahrzeugen der Fall ist, kommt daher nicht in Betracht. Damit sind Pedelecs rechtlich wie Fahrräder zu behandeln.[16]

Eine Reihe von Herstellern bietet ein Fahrzeugtuning an, das die Drosselung ausschaltet. Derart veränderte Fahrzeuge genügen nicht der StVO und dürfen in Deutschland nicht auf öffentlichen Straßen verwendet werden.[17]

Radwegebenutzung (StVO)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Pedelecs mit Motorunterstützung bis 25 km/h gelten rechtlich als Fahrräder. Somit gelten auch dieselben Vorschriften bzgl. Radwegebenutzung.

Die Rechtslage für S-Pedelecs mit einer Motorunterstützung über 25 km/h, die anfangs laut Kraftfahrtbundesamt als Leichtmofas klassifiziert wurden[18], ist unklar. Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) vor dem 1. September 2009 galt § 42 Abs. 2 Nr. 5 StVO: „Wer ein Mofa durch Treten fortbewegt, muss den [ausgeschilderten] Radweg benutzen“. Das galt auch für S-Pedelecs, jedoch war unklar, ob das auch bei Motorunterstützung galt oder nur bei alleinigem Pedalantrieb. In der StVO-Novelle 2009 wurde die Sonderregelung für das Fortbewegen durch Treten aufgehoben, jedoch war die Rechtswirksamkeit dieser Novelle aufgrund eines Formfehlers umstritten. So sah das Bundesverkehrsministerium diese Novelle für nichtig an und hatte auf seiner Homepage eine Version der StVO veröffentlicht, welche Änderungen von 2010 (bzgl. Winterreifen) beinhaltet, die Änderungen von 2009 jedoch nicht.[19] Nach dieser Fassung musste mit einem Mofa/S-Pedelec (zumindest bei ausgeschaltetem Motor) der ausgeschilderte Radweg benutzt werden, nach der vom Bundesjustizministerium veröffentlichten Fassung darf der Radweg jedoch nicht benutzt werden, wenn er innerorts liegt und nicht explizit für Mofas freigegeben wurde. Die Neufassung der StVO von 2013 folgte hier der Novelle von 2009 und enthält ebenfalls nicht mehr den Satz zur Fortbewegung durch Treten. Lediglich der Satz „Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man mit Mofas Radwege benutzen.“ ist in § 2 Abs. 4 enthalten.

Ob dies generell noch gilt bzw. auch für neuere, nicht mehr als (Leicht-)Mofa zugelassene S-Pedelecs gilt, ist auch unklar: Das Bundesverkehrsministerium veröffentlichte am 30. November 2012 im Verkehrsblatt eine Rechtsauffassung, nach der sie als Kleinkrafträder zuzulassen sind und so nie auf Radwege dürften.[20]

Österreich (StVO und KFG)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach § 2 Abs. 1 Z 22 der StVO 1960 werden zwei Arten von Elektrofahrrädern unterschieden:

lit. „b) ein [Fahrrad], das zusätzlich mit einem elektrischen Antrieb gemäß § 1 Abs. 2a KFG 1967 ausgestattet ist (Elektrofahrrad)“ (demnach Hybrid-Antrieb nach Definition Pedelec);
lit. „d) ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Antrieb dem eines Elektrofahrrads im Sinne des § 1 Abs. 2a KFG 1967 entspricht“ (demnach ein nur-elektrischer Antrieb).
Nicht als Kraftfahrzeuge nach § 1 Abs. 2a KFG gelten Elektrofahrräder – gleichgültig ob hybrid (Pedelec) oder ausschließlich elektrisch angetrieben – als Fahrräder im Sinne der StVO 1960 mit

einer höchsten zulässigen Leistung von nicht mehr als 600 Watt und
einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h.
Sofern vorstehende Kriterien nicht überschritten sind, gilt daher nach österreichischem Recht ein solches Elektrorad/Pedelec nicht als Elektrokraftrad und benötigt deshalb weder Typengenehmigung noch Fahrzeuganmeldung. Wie für normale (allein muskelbetriebene) Fahrräder, gelten auch für Elektrofahrräder die Vorschriften der Fahrradverordnung, für das Lenken dieser gelten dieselben StVO-Bestimmungen wie für muskelbetriebene Fahrräder, u. a. die Radwegbenützungspflicht mit einspurigen Fahrrädern. Für deren (kommerzielles) In-Verkehr-Bringen gelten die Produkthaftungsbestimmungen.

„Schnelle Pedelecs“ (mit Tretunterstützung bis zu 45 km/h) sind als Fahrräder in Österreich nicht zulässig. Ob sie allenfalls als Kleinkraftrad nach Art. 1 Abs. 2 lit. a) Richtlinie 2002/24/EG (bzw. als Motorfahrrad nach § 2 Abs. 1 Z. 14 KFG) typisierbar sind und angemeldet als Kraftfahrzeug gefahren werden dürfen, ist bisher (Oktober 2010) nicht überliefert.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In der Schweiz ist das Motorfahrrad („Mofa“) in Art. 175 VTS geregelt. Das Mindestalter zum Fahren eines Motorfahrrads beträgt nach Art. 6 VRV 14 Jahre.

Im Unterschied zu Deutschland und Österreich gelten in der Schweiz auch Pedelecs bis 25 km/h als Kraftfahrzeug. Die Zuordnung von E-Bikes und Pedelecs zu den Kategorien Motorfahrrad und Leicht-Motorfahrrad wird seit 1. Mai 2012 an folgenden Bedingungen festgemacht:

Leicht-Motorfahrrad:

Motorleistung maximal 500 Watt
bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Höchstgeschwindigkeit mit Tretunterstützung: 25 km/h
Motorfahrrad:

Motorleistung zwischen 500 und 1000 Watt
bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Höchstgeschwindigkeit mit Tretunterstützung: 45 km/h
Elektrofahrräder mit drei Rädern gelten als Rikschas, sie bilden eine eigene Fahrzeugkategorie Elektro-Rikscha im Sinne Art. 14 VTS.

Eine Helmtragepflicht gilt seit 1. Juli 2012 für jene E-Bikes, die der Kategorie Motorfahrrad zugeordnet werden, für Leicht-Motorfahrräder wird lediglich eine Empfehlung ausgesprochen.[21]

Eine tabellarische Zusammenfassung der komplizierten Schweizer Regeln zu Elektrofahrrädern hat die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung in ihrem bfu-Faktenblatt Nr. 4 herausgegeben.[22]

Speziell sind die zulässigen Motorleistungen höher als in der EU-Richtlinie, nämlich 500 W mit Tretunterstützung bis zu 25 km/h. Bei S-Pedelecs mit Tretunterstützung bis zu 45 km/h sind bis 1000 W zulässig. Jedoch wird der Pedelec-Antrieb nicht explizit vorgeschrieben, sondern nur implizit vorausgesetzt zwischen 20 und 25 km/h, respektive zwischen 30 und 45 km/h.

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Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Für Pedelecs gelten vorgegebene technische Voraussetzungen, um rechtlich weiter als Fahrrad zu gelten und entsprechende Sicherheitsansprüche zu erfüllen. Bei schnellen Pedelecs (Unterstützung bis maximal 45 km/h) ergeben sich durch die höheren Geschwindigkeiten zusätzliche Risiken. So kann es z. B. bei Überholmanövern zu Fehleinschätzungen der Geschwindigkeit kommen. Um die Folgen solcher kritischen Situationen zu verdeutlichen, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein Forschungsprojekt mit Fahrversuchen, technischen Prüfungen und Crashtests durchgeführt.[23][24] Andererseits berichten viele Nutzer, dass sie mit Elektro-Zusatzantrieb defensiver fahren, weil es leichter fällt, nach einem Abbremsen wieder die Fahrgeschwindigkeit zu erreichen. Auf den Zusammenhang zwischen den Sicherheitsbedenken und den Versicherern wies 2012 ein Beitrag des Magazins quer hin.[25]

Qualität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In einem kritisierten Test[26][27] untersuchte die Stiftung Warentest 2013 zusammen mit dem ADAC die Qualität von 16 Pedelecs. Dabei wurden bei neun Pedelecs größere Mängel festgestellt: zweimal brach der Rahmen, dreimal der Lenker, bei drei Modellen waren die Bremsen zu schwach, und vier Modelle verwendeten Motoren ohne ausreichende Entstörung.[28] Die Kritik am Test richtet sich vor allem gegen die panikartige Berichterstattung, die in den Medien[29] mit Schlagzeilen wie „Elektroschrott auf zwei Rädern“[30] umgehend aufgegriffen wurde, sowie die intransparenten Testbedingungen, die als realitätsfern eingestuft werden.[26][31]

Zum Sommer 2014 prüfte die Stiftung Warentest erneut Elektrofahrräder, diesmal jedoch ohne Beteiligung des ADAC, und kam zum Ergebnis: „Die aktuell geprüfte Generation ist deutlich besser“.




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Der See ist rein.

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