Windschild selber bauen

 
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Windschild selber bauen - 11.1.2015 18:47:10   
Sonja1973

 

Beiträge: 4
Mitglied seit: 11.1.2015
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Hallo,

auf meine 1000er Kawasaki BJ 1978 ist keine Originalverkleidung oben. Jetzt ist mir aufgefallen, dass mein Windschild eingerissen ist. Da quasi alles am Motorrad Eigenbau ist, kann ich den Windschild nirgens nachkaufen. Das Problem ist, dass ich den Windschild nicht selber in Form biegen kann. Kennt jemand von euch eine Firma, die so etwas macht?

Danke schon mal im Vorraus für eure Hilfe :)

mfg




Anlagen (1)
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Jo - - 11.1.2015 19:26:10   
pilgram


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Sears


Vielleicht wissen ja Die wie das Problem zu lösen wäre ...


http://www.rmproducts.at/geschichte/item/206-spoiler-scheibe-touring-scheibe-windschild-nachbau-plexischeibe.html




was anderes fällt mir im Moment nicht dazu ein ...

Lg Pg

< Beitrag bearbeitet von pilgram -- 11.1.2015 19:58:19 >


_____________________________

2 Takt ist Nicht Tot !
https://www.youtube.com/watch?v=xX6_LlXtt48
https://www.youtube.com/watch?v=iJ1VFT1OG6Q

tm Racing =
Super Moto Weltmeister : 2009-2010-2012-2013 - 2014
Enduro EMX 300 Europameister 2014 u.a.



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Liebe Sonja1973, - 11.1.2015 19:52:14   
Lupusz


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von wo bist du her und um welches Motorrad handelt es sich?
Weiters wäre es noch interessant den Riss im Detail zu sehen.

Dieses Wissen würde für uns die Möglichkeiten, Dir vernünftig zu helfen, vervielfältigen.

Gruß,
Lupusz

PS: Wenn es eine Z1000 ist, scheint auch das Windschild nicht original zu sein ...

(in Bezug auf Sonja1973)
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Windschild - 12.1.2015 15:50:30   
Sonja1973

 

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Hi,
ich komme aus Linz, es ist eine Z1000 Bj1978, und der Windschild ist nicht original, das ist eben mein Problem weil ich in nicht kaufen kann, darum suche ich jemanden der sowas selber machen kann.

(in Bezug auf Lupusz)
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Riss reparierbar - 12.1.2015 15:56:24   
Lupusz


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Warum scheidet die Möglichkeit aus, den Riss auszubohren und die Scheibe zu kleben?

vG,
Christian

(in Bezug auf Sonja1973)
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windschild - 12.1.2015 15:59:04   
Sonja1973

 

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Hi,
danke werds mal versuchen.

(in Bezug auf pilgram)
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windschild - 13.1.2015 3:37:11   
Lupusz


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Ich würde auf jeden Fall versuchen den Riss zu reparieren/reparieren zu lassen.
Sollte es PMMA (Plexiglas) sein, kann man es hervorragend bearbeiten und anschliessend wieder ausgiessen.

Die Alternative ist, dass jemand von deiner Scheibe eine Negativform nachbaut indem man sie ausgiesst oder das Modell händisch anfertigt. Darauf müsste dann eine Kunststoffscheibe gebacken werden die dann noch zurechtgeschnitten und gebohrt werden muss.
Das kann nur eine Spezialfirma in der Präzision die du brauchst und ist ausserdem sehr arbeitsintensiv.

Wenn Dich ein Einstiegspreis von €500,- nicht abschrecken, würde ich bei uns in der Firma nachfragen, wo wir solche Teile kundenspezifisch produzieren lassen.


vG,
Lupusz

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o - 13.1.2015 17:20:34   
MK1971


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Im Normalfall ist das Windschild aus Acryl.
Wenn nichts fehlt, also alle Teile da sind, dann würde ich das einfach kleben.
Wennst Hilfe brauchst melde dich per pn bei mir. Bin auch aus Linz.

Der Kleber Acrifix 192 füllt dabei sogar kleine Riefen auf und härtet völlig transparent aus – die dafür benötigte UV-Strahlung ist im Tageslicht enthalten.
Wie aus einem Guss wirken dann Werkstücke, die mit Acrifix 192 verklebt sind. Der Kleber ist selbst flüssiges Plexiglas.


http://www.conrad.at/ce/de/product/539813/Acrifix-192-Acrylglaskleber-100-g
Is in Linz sogar lagernd beim Conrad. ;)

Alternativ kannst natürlich auch mit einer Kiste Bier zum http://www.transparentdesign.at/ (is am Franzosenhausweg zw. Metro und Francecar) fahren und fragen ob dir das schnell einer kleben kann.
Schätze mal wenn du direkt in die Werkstatt gehst is das in 5 Minuten erledigt. Hab aber keine Ahnung ob die sowas "nebenbei" machen oder voll die Probleme entwickeln.

PS: Bohr ned rum bevor du dir alle Möglichkeiten angehört hast, nur weils dir einer empfohlen hat. ;)


< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 13.1.2015 17:32:34 >


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Zum Streiten gehören zwei!
Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
zu erklären warum ich Recht habe.

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windschild - 17.1.2015 0:06:40   
Lupusz


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quote:

PS: Bohr ned rum bevor du dir alle Möglichkeiten angehört hast, nur weils dir einer empfohlen hat. ;)


Ein Riss in PMMA breitet sich aufgrund der linear-elastischen Bruchmechanik bei Belastung immer weiter aus, wenn er nicht durch z.B. ein Loch am Ende des Risses gestoppt wird.
Es handelt sich hier nicht um irgendeine Empfehlung, sondern das Ableiten der Kräfte muss immer von wenigen Molekülverbänden (beim Ende des Risses) auf viele aufgeteilt werden (Loch), wenn die Reparatur dauerhaft sein soll. Ein kreisrundes Loch ist dafür die einfachste geometrische Form.
Demnach ist das wissenschaftlich die einfachste aller theoretischen Möglichkeiten um dem Problem ein Ende zu setzen.

Eine weitere Verarbeitung ist ohne diese Maßnahme kategorisch auszuschliessen, weil sonst immer zu hohe Spannungen im Material verbleiben. Anschliessende Klebeversuche ohne diese Maßname führen oft zu einem Zustand, bei dem oft im Anschluß eine optisch fehlerfreie Reparatur nicht mehr möglich ist.

Das sind keine Empfehlungen vom Hörensagen fürs Hörensagen, sondern es gibt wissenschaftlich keine andere Möglichkeit einen Riss zu stoppen and dann weiterzubearbeiten.

Demnach ist die Frage nur, ob man bei einer Reparatur selbst bohrt oder bohren lässt.


vG,
Lupusz

< Beitrag bearbeitet von Lupusz -- 17.1.2015 0:08:03 >

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o - 17.1.2015 5:44:25   
MK1971


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Das gilt vor allem wenn sich das andere Ende des Risses noch bewegen kann. Wenn es verklebt ist, ist das nicht mehr so wild.

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.... - 17.1.2015 10:26:29   
ZRXIIOOR


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sag amoi is des net a Scheibn aus ana Hailwoodverkleidung ?

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DaWene
.
.
....die Freundlichkeit in Pension

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windschild - 17.1.2015 10:40:37   
Lupusz


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quote:

Wenn es verklebt ist, ist das nicht mehr so wild.


Wenn man sich technisch noch nicht mit dem Thema beschäftig hat, kann man sich auch in der Praxis orientieren. Eine Autoscheibe bricht auch immer weiter, obwohl sie sich nicht frei bewegen kann. Wenn der Riss endlich zur Ruhe gekommen ist reicht eine kleine zusätzlich mechanische Belastung und es geht wieder weiter.
Eine Plexiglasscheibe hat freie schwingfähige Enden und auch noch viel mehr Energie auszuhalten.

Zweitens müsste das Klebematerial in den vordersten Bereich des Risses kommen, um die Kräfte zu verteilen die unweigerlich im Betrieb auftreten. Dazu braucht man aber auch Platz in den sich der Füllstoff ausbreiten kann. Da im vordersten Spalt kein Platz ist, kommt auch kein Material hin - der Riss geht mit Sicherheit weiter.

Ich empfehle Ermüdungsfestigkeit von Dieter Radaj, Michael Vormwald oder Kleben von Gerd Habenicht für eine weitere Diskussion.


vG,
Lupusz

< Beitrag bearbeitet von Lupusz -- 17.1.2015 10:41:20 >

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o - 17.1.2015 12:55:42   
MK1971


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Eine Autoscheibe, ich nehme an wir meinen einen Verbundwindschutzscheibe, bewegt sich sehr viel, besonders ab den Zeitpunkt wo man erkannte, dass sie als mittragendes Teil in die Konstruktion des Fahrzeuges eingesetzt werden kann.

Die Seitenscheiben und die Heckscheibe hingegen können keinen Sprung haben und zerfallen in tausende kleine Steinchen, wenn sie beschädigt werden. (Natürlich gibt's da auch Ausnahmen in der Bauweise, aber die sind selten.)
An dieser Stelle wäre es angebracht sich zu Fragen ob Glas nun wirklich geeignet ist um das Verhalten von Kunsstoff zu erklären.

Ok, durchsichtig sind ja beide ... ;)

Ich schätze deine Antwort, aber das war jetzt komplett bezuglos zum Windschild der 40 jährigen Kawa. ;)

Und niemand verbietet wem einen Riss durch eine Bohrung zu stoppen. Ich bezweifle nur die Notwendigkeit, wenn sich der Riss zb schon seit 30 Jahre da drin befindet und sich kein bissl weiterbewegt. ;)
Immerhin besteht auch diese Möglichkeit.

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 17.1.2015 13:04:30 >


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(in Bezug auf Lupusz)
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windschild - 17.1.2015 14:16:28   
Lupusz


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Eine Sicherheitsverbundglasscheibe hat weniger ausgeprägte Moden in denen sie schwingt, weil sie über die Karosserie verbunden und gedämpft ist. Bei frei stehenden Scheiben sind vor allem die Auslenkungen in den Modi 1 und 3 (durch interne Biegelinien) viel, viel stärker ausgeprägt und die sind für Rissbildung besonders relevant.

Natürlich sind über Wärmebehandlung vorgespannte Glasflächen nicht geeignet und einen langsam wachsenden Riss zu erklären - sie sind ja gebaut um bei einem strukturellen Schaden selbstständig überall Risse zu bilden um z uzerfallen.

Man kann die Kraftverteilung in einem Riss auch mit Gummi, Stahl, Kunststoff, Holz, ... erklären, wenn die Physik dahinter verstanden wurde. Sie sind im Prinzip nämlich identisch, nur die Parameter sind unterschiedlich.

Ich habe akzeptiert und kann nachvollziehen, dass man sich nicht mit dem Thema nicht wirklich in die Tiefe beschäftigen will.
Man kann aber nur sachlich über Dinge reden, wenn sich alle auf ein sachliches, wissenschaftliches Niveau begibt. Leider zeigt die Diskussion eindeutig nach unten in die Welt der Meinungen, und da will ich nicht hin!


Es ist aus technischer Sicht falsch, einen Riss in Glas, Kunststoff, Stahl, ALuminium, ... ohne Ausbohren des Rissendes zu kleben, schweissen, löten, nieten, verschrauben, ..., weil er leichter weiterläuft.
Entsprechend der Festigkeitslehre hat der Radius einer Fehlstelle direkten Einfluss auf die nötige Kraft um einen weiteren Fortschritt des Risses hervorzurufen. Kein Loch ist die schlechteste Methode einen Riss zu stoppen, ein kleines Loch ist besser, ein großes Loch in der Rissspitze ist die beste physikalische Methode die Kräfte in der Risspitze zu verteilen.

Falls du das anzweifelst, empfehle ich einfach ein Maschinenbaustudium machen, eine neuen Ansatz definieren und diesen wissenschaftlich und praktisch nachweisen. Ich bin dann einer der Ersten der sich ganz herzlich für die neue Erkenntnis bedankt!

Bis es aber so weit ist, würde ich aufhören zu behaupten, dass man Risse in hochbelasteten Teilen auch ohne Ausbohren der Rissspitze genauso gut kleben kann.


vG,
Lupusz

(in Bezug auf MK1971)
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o - 17.1.2015 18:37:18   
MK1971


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Status: offline
Jetzt sind wir plötzlich bei hochbelasteten Teilen ...
Es geht immer noch um das alte Windschild eines fast 40 jährigen Motorrades. ;)

_____________________________

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(in Bezug auf Lupusz)
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Ob hochbelastet ... - 20.1.2015 10:07:36   
UrAlterSack


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Wohnort: Bez. Tulln
Status: offline

quote:

ORIGINAL: MK1971

Jetzt sind wir plötzlich bei hochbelasteten Teilen ...
Es geht immer noch um das alte Windschild eines fast 40 jährigen Motorrades. ;)


... oder nicht hängt weniger von der absoluten Höhe der Belastung ab, als vom Verhältnis der Belastung zur Belastbarkeit des Bauteils!

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Petition gegen Willkür im Waffenrecht, jetzt hier Unterschreiben!!!

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. - 20.1.2015 11:58:55   
w_ds


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Wohnort: Wiener Neustadt
Status: offline

quote:

ORIGINAL: UrAlterSack
... oder nicht hängt weniger von der absoluten Höhe der Belastung ab, als vom Verhältnis der Belastung zur Belastbarkeit des Bauteils!


korrekt

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Nur ein Tag auf dem Motorrad ist ein guter Tag!

Mein Blog: http://stevesmotorradblog.wordpress.com

(in Bezug auf UrAlterSack)
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das ausbohren der rissstelle am jeweiligen ende - 20.1.2015 12:29:01   
ignaz1


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ist nicht die einzige methode das weiterreissen zu verhindern. allerdings die am häufigsten verwendete einfach weil es auch die schnellste und billigste methode ist. bei der kunststoffscheibe könnte man auch verschweißen wählen, also die rissenden einfach verflieißen lassen, was jedoch in der optik nicht schön werden wird und nachbehandeln wird man das kaum können

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Motorradfahren hebt Grenzen auf. Mensch und Maschine, Natur und Technik, alles wird eins.
Hubert Hirsch


(in Bezug auf Lupusz)
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o - 21.1.2015 7:34:27   
MK1971


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Bei Acrylglas ist mit Acrylglaskleber kleben und schweissen eh dasselbe. ;)

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(in Bezug auf ignaz1)
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o - 21.1.2015 7:37:29   
MK1971


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quote:

ORIGINAL: w_ds


quote:

ORIGINAL: UrAlterSack
... oder nicht hängt weniger von der absoluten Höhe der Belastung ab, als vom Verhältnis der Belastung zur Belastbarkeit des Bauteils!


korrekt

Eben, und nun bitte die Berechnung oder Erklärung, die belegt, dass das Windschild hochbelastet wird, also im normalem Fahrbetrieb bis kurz vorm zerbrechen belastet ist.

Bin schon gespannt. ;)

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(in Bezug auf w_ds)
Private Nachricht senden Post #: 20
sorry aber da liegst falsch - 21.1.2015 7:41:39   
ignaz1


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acrylglaskleben ist eher mit löten vergleichbar.

nur mein eintrag hat noch lange nichts mit der reparaturtechnik für den riss selbst zu tun, sondern bezieht sich lediglich auf das verhindern des weiterreissens. da hat der acrylglaskleber noch gar keine aufgabe

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(in Bezug auf MK1971)
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o - 21.1.2015 7:53:03   
MK1971


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Wenn er bis an die Spitze des Risses gezogen wird und dort als flüssiges Acryl das umliegende Material verflüssigt, kann man von kleben oder schweißen reden. Gleichzeitig hindert er den Riss am weiterlaufen, WENN er bis an die Spitze gelangt.
Das ist für mich die einzige Hürde in dem Szenario.

Schafft er das nicht kann man immer noch Material abtragen oder aufbohren und neu ausfüllen.

Löten benötigt ja ein fremdes Material.

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 21.1.2015 7:54:48 >


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(in Bezug auf ignaz1)
Private Nachricht senden Post #: 22
scheinbar ist dir der unterschied - 21.1.2015 8:11:29   
ignaz1


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zwischen schweißen und löten nicht bekannt aber um dieses problem geht es noch immer nicht.

der kleber kann ruhig bis in die spitze des risses laufen, er wird das weiterreissen jedoch nicht verhindern können da acrylglas keine amorphe sondern eine polymorphe struktur hat (polymerketten). diese struktur ist aufgerissen und die bindungskräfte können bei belastung das weiterreissen nicht verhindern. da es sich um eine strukturschwächung handelt kann es durch kleben, das eine schwächere bindung als die eigentliche struktur hat, nicht vollständig verhindert werden.

ich gestehe zwar zu dass eine geklebter riss auch halten könnte, jedoch das weiterreissen wahrscheinlicher ist als das die klebestelle hält.

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Private Nachricht senden Post #: 23
... - 21.1.2015 9:37:05   
biketuareg


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hier kannst du dir eine Scheibe nach Maß nachmachen lassen.

http://www.motorradverkleidungsscheiben.de/windschutzscheiben-nach-kundenwunsch-angefertigt,1290.html

Hoffe geholfen zu haben.
L.G.

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o - 21.1.2015 11:04:51   
MK1971


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Ausprobieren ;)

Da Acryl thermisch verformbar und auch mit Aceton löslich ist, sehe ich bei geformten Produkten keinen Grund für ein weiterlaufen eines Risses, wenn die mögliche Bewegung gestoppt ist.

Kauf dir a Acrylglasgefäß, wird es auf den Boden und verklebte es wieder. ;)

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(in Bezug auf ignaz1)
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wir sind noch immer beim weiterreissen - 21.1.2015 11:22:39   
ignaz1


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ob plexiglas thermisch verformbar ist oder nicht, bzw. mit aceton aufglöst werden kann oder nicht hat noch immer nichts mit der sache zu tun dass ein riss bei belastung weiterreissen kann und höchst wahrscheinlich wird. um dies zu verhindern gibt es verschiedene techniken wie zb: ein loch in das ende des risses zu bohren.


und es gibt aber einen unterschied zwischen einem gefäß das mehr oder weniger ruhig herumsteht, statische belastungen, zb: durch befüllen mit einer flüssigkeit, aushalten muss oder ob es um ein windschild geht, dass bei unterschiedlichen geschwindigkeiten, über bodenwellen, durch seiten- oder rückenwind, durch verwirbelungen vom vorher fahrenden etc. dynamisch belastet wird.

_____________________________

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(in Bezug auf MK1971)
Private Nachricht senden Post #: 26
o - 21.1.2015 15:30:55   
MK1971


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Stimmt schon, aber wenn das Windschild schon 40 Jahre alt ist und der Riss beispielsweise während mehr als 1000km Fahrbetrieb nicht weiterlief, kann man durchaus davon ausgehen, daß er selbst ohne verklebung, ohne Loch, ohne verschmelzen, ohne verflüssigen oder sonst welche Reparaturmethoden nicht weiter läuft.
Und da kommt sehr wohl die Eigenschaft von Thermoplast und die Form ins Spiel.

Bei einer Windschutzscheibe zb brauchst nur mit dem Finger auf den Sprung drücken und schon läuft er weiter.

Die Auflösung in Aceton ist für mich ja nur deshalb ein Argument, weil die Struktur des Materials am Rissende durch Aceton komplett aufgelöst werden kann und dann einfach kein Riss mehr da ist. Wenn du ein Loch bohrst verteilst ja auch nur die wirkenden Kräfte auf das Loch, wenn du das Ende verschmilzt verteilst du auch die Kräfte auf den Klumpen und wenn du das Material am Ende auflöst und sich in neue Strukturen legen läßt, verteilst du genaus die Kräfte auf den neu gebildete Struktur.

(Übrigens kann man Sprünge in der Windschutzscheibe auch auf diese Weise stoppen, wenn man einen hochflüssigen Glaskleber verwendet, der bis ans Ende des Risses gezogen wird. Hierbei ist es aber wirklich nur verkleben und nicht die beste - aber billigste - Lösung)


< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 21.1.2015 15:37:47 >


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(in Bezug auf ignaz1)
Private Nachricht senden Post #: 27
windschild selber bauen - 1.2.2015 18:44:15   
Sonja1973

 

Beiträge: 4
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Status: offline
Hi, biketuareg
deine internet adresse funktioniert nicht. Kannst du sie nochmal angeben
LG

(in Bezug auf MK1971)
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windschild selber bauen - 1.2.2015 20:26:54   
Olponator


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Status: offline
hallo Sonja, du meinst die webseite, nehme ich an...;)
es ist so, daß der server von motorradverkleidungsscheiben down ist - das kann vorübergehend sein und die firma existiert wahrscheinlich. tatsache ist, daß es die webseite gibt und betreut wird. möglicherweise kann dir jene firma, welche diese arbeit durchführt, nähere auskünfte geben - probiers mit einer mail an den betreuer (einfach anfragen, was mit der seite passiert ist...), wenn die seite in spätestens 1, 2 tagen nicht wieder online geht:

Name: Hostmaster Alfahosting
Organisation: Alfahosting GmbH
Adresse: Ankerstraße 3b
PLZ: 06108
Ort: Halle (Saale)
Land: DE
Telefon: +49345279580
Telefax: +493456800499
E-Mail: hostmaster@alfahosting.de

_____________________________


Demo gegen TTIP :
Samstag, 17. September 2016
Wien-Linz-Salzburg

Bitte teilnehmen !
Info:

https://www.global2000.at/events/ttip-ceta-demo-wien

Homepage http://tinyurl.com/h5poe

(in Bezug auf Sonja1973)
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windschüd - 3.2.2015 9:51:47   
sciron


Beiträge: 2787
Mitglied seit: 31.12.2004
Wohnort: Linz
Status: offline
seeers

wienerstrasse, gaumberg, wennst übern berg richtung harterplateau fährst, ist rechts direkt neben der strasse die firma stadler.

die haben in den 90ern universalkuppeln gehabt, die mann/frau sich zurechtschneiden konnte.

vielleicht hams noch was bzw. können was machen

lg

chris

(in Bezug auf Sonja1973)
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