Was sagt's de dazu

 
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Was sagt's de dazu - 6.1.2012 20:10:12   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
Im Juni des Vorjahres schrieb ich das erste Posting hier in diesen Forum.
Es handelt sich um einen Motorradunfall mit PKW- Beteiligung.
Nach etwa 5 Monaten bekam ich zu lesen " Da beim eintreffen der Polizei
die Fahrzeuge bereits entfernt waren, gibt es weder Skizzen noch Lichtbilder".
Tatsache ist das Polizei vor Ort war und die Fahrzeuge sehrwohl noch in
Endposition waren.
Ich bekam als Antwort, " gegen die Polizei kann mann nichts machen ".
Habe mich auf Anwalt verlassen.
Etwa 6 Monate später schrieb ich ein Mail an die Polizei, mit dem Inhalt ( gekürzt )
wie es möglich ist, das jemand am Folgetag eindeutige Spuren fotografieren kann,
und die Polizei direkt vor Ort dies nicht für nötig hält.
Antwort: Es wurden sehrwohl die Aufgeben der Polizei wahrgenommen und auch
Lichtbilder gemacht. Diese werden an die Lichtbildleitstelle versandt, ob oder warum
diese dort nicht ankamen weis mann nicht, und sei ein Grund für den mann nichts
kann.
Die dritte Variante erhielt ich vor etwa 2 Monaten über Volksanwaltschaft.
Also, die erste Streife die am Unfallort eintraf machte die Spurensicherung,
zweite Streife einer anderen Dienststelle traf etwa 25 Minuten nach dem
Unfall ein, einige Zeit früher ( gehe mal von etwa 15 Minuten früher aus )
die erste Streife, diese berichteten dann das sie die Spurensicherung
schon gemacht haben.
Die ganzen Einvernahmen und den Abschlussbericht macht ein Beamter
der zweiten Streife.
Jetzt heißt es, der Beamte der die Spurensicherung durchführte schickte
das ganze per Mail den bearbeitenden Beamten der zweiten Streife einer
anderen Dienststelle, es gab dann keine telefonische Rücksprache, das
Mail ist anscheinend nicht angekommen, und natürlich wurde das
ausgehende Mail gelöscht.
Zu Punkt eins: Warum behauptet jemand das die Fahrzeuge bereits entfernt
waren, und es deshalb keine Lichtbilder gibt.
Zu Punkt zwei: Wenn ein Beamter für eine Einvernahme verantwortlich ist,
dann muss er auch wissen was er dazu alles braucht. Versende ich diese
Spurensicherung an diese Leitstelle, und es kommt nichts zurück, dann
muss ich dort nach den Grund fragen. Und natürlich werden diese dann
auch am PC der Dienststelle gelöscht.
Zu Punkt drei: Die Spurensicherung wurde vor dem Eintreffen der zweiten
Streife gemacht, ( anscheinend in weniger als 10 Minuten ) dann per Mail
blablabla. Dürfte sich um Weltmeister in Spurensicherung handeln.
Bei einer Spurensicherung ist es auch üblich das diese markiert werden,
und auch Teile die verstreut herumliegen, wo es auch Messpunkte geben
sollte.? Warum gab es denn keine Markierungen an der Unfallstelle ?

Was würde mir passieren wenn ich diese 3 Varianten angebe was anscheinend
sehr wahrheitsgetreu klingt.
Meiner Meinung nach gehören die ein paar Monate hinter Gitter, und dann zum
AMS.
Oder mann stellt sie ein zwei Jahre ausser Dienst, dann wieder ein und zahlt
ihnen die Gehälter nach.
Scheint so als träge jeder Staatsbürger in gleichen Maßen die Verantwortung
für sein Verhalten.
Jetzt brennts boid oan.
Private Nachricht senden Post #: 1
Mit der Polizei ... - 6.1.2012 20:27:35   
UrAlterSack


Beiträge: 4127
Mitglied seit: 13.5.2010
Wohnort: Bez. Tulln
Status: offline
... habe ich persönlich noch keinerlei negative Erfahrungen gemacht.
Jedoch in einem Fall wo ich eines von vielen Opfern einer Straftat wurde, hatte ich die (äußerst ernüchternde) Gelegenheit zu sehen wie Gerichte in Österreich funktionieren.

Das war wirklich erschreckend und nahm mir nachhaltig den Glauben daran, daß unser Rechssystem auch nur im Ansatz funktioniert.

Das hilft Dir zwar nicht im geringsten weiter, aber es zeigt daß in diesem System an vielen Stellen der Wurm drin ist.

Ich denke (hoffe) aber tief in meinem Innersten doch, daß dies immer nur Einzelhandlungen sind und die große Mehrheit der Beteiligten gute Arbeit leistet.

_____________________________

Petition gegen Willkür im Waffenrecht, jetzt hier Unterschreiben!!!

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 2
Also - 6.1.2012 20:59:21   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
das ganze ereignete sich im July 2010, ich war damals in einem
lebensbedrohlichen Zustand ( zumindest einige Stunden ) ,
bleibende Schäden gibt es mit Sicherheit, aber halten sich bis
jetzt glücklicherweise in Grenzen.
Hätte ich nicht überlebt, oder hätte ich von den Verletzungen
doppelt soviel abbekommen, würde es dann Spuren der
Polizei geben?
Bin zum ersten mal mit soetwas konfrontiert, habe bis Dato
ein einwandfreies Leumundszeugnis, war auch nie von
Arbeitslosigkeit betroffen.
Ich werde alles daran setzen dies dem Steuerzahler nahezulegen.
Über Medien oder Internet. ( nur den Zeitpunkt kann ich noch nicht
sagen )

(in Bezug auf UrAlterSack)
Private Nachricht senden Post #: 3
leider nur allzugut bekannt - 6.1.2012 22:14:04   
Mille


Beiträge: 415
Mitglied seit: 13.4.2009
Wohnort: Zeltweg
Status: offline
bist sichelich nicht der einzige der mit der unfähigkeit unserer polizei zu kämpfen hatte, habe in meinen ganzen leben fast, ich betone fast, nur negative erfahrung mit der polizei gemacht. Der letzte fall ist nur ein paar monate her, wo mein bruder, ich war beifahrer, einen zusammenstoß mit einem zweiten pkw hatte, meinen bruder trifft keine schuld, da der fahrer des anderen pkw's eine stopptafel überfahren hatte und uns rammte. (zum glück kein personenschaden) Da der unfallverursacher trotz offensichtlicher Fehltat die schuld nicht eingestehen wollte riefen wir die polizei (kostenpunkt: 36€ fürs einschalten der polizei das die eine einvernahme machen, schön und gut) Nachdem der Verursacher nun von den Polizisten aufgeklärt wurde das der unfall durch seine schuld verursacht wurde schrieben wir gemeinsam den unfallbericht wo alles haarklein drinnenstand und dachten damit sei die sache gegessen.

Einen monat drauf nachdem die polizei den polizeilichen unfallbericht an die versicherung schickte bekamen wir ein schreiben der gegnerischen versicherung das sie für den schaden nicht aufkommen, da aus dem polizeibericht nicht hervorgeht wer den unfall verschuldet hat. (wohl gemerkt das ein europäischer unfallbericht unterzeichnet von allen unfallbeteiligten mit allen details vorliegt)
Und nun wort wörtlich der gesamte unfallbericht:
"Das eine Auto fuhr auf der Straße, das Andere auf der anderen Straße, plötzlich kollision."
mehr stand da nicht, seitdem streiten sich die versicherungen um den schaden und wir sitzen auf den kosten...

Also bist sicher nicht allein mit solchen fällen, in unserem fall macht es wenig sinn bei der sache nachzuhaken da der schaden nicht sehr hoch ist. in deinem fall würd ich aber echt versuchen was daraus zu machen, und dem rest der bevölkerung mal zu zeigen das unser rechtssystem größtenteils im eimer ist.

MfG

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 4
mit der polizei... - 7.1.2012 11:13:52   
silli


Beiträge: 13031
Mitglied seit: 28.10.2002
Wohnort: 102 km vorm stilfser
Status: offline
quote:

... habe ich persönlich noch keinerlei negative Erfahrungen gemacht.
Jedoch in einem Fall wo ich eines von vielen Opfern einer Straftat wurde, hatte ich die (äußerst ernüchternde) Gelegenheit zu sehen wie Gerichte in Österreich funktionieren.

dem kann ich mich so nur anschliessen.
da fallt mir doch spontan der user limegreen ein,der sich woll mit meinen € einige gemütliche tage gemacht hat und das bezirksgericht landeck  das strafverfahren eingestellt hat
aber das beste ist woll das mein privat rechtsschutz auch nicht bezahlt hat, weil es sich ja um motorradteile handelt
mei meinung war ja das es sich um eine vertragsverletzung mit absichtlichem betrug handelt
...............
....................
unser system




_____________________________

Wer Trinken,Rauchen und Sex aufgibt,
der lebt auch nicht länger,es kommt ihm nur so vor.
sigmund freud






(in Bezug auf UrAlterSack)
Private Nachricht senden Post #: 5
Am Besten... - 7.1.2012 16:57:29   
Yestin


Beiträge: 304
Mitglied seit: 9.2.2006
Wohnort: Wels, Oberösterreich
Status: offline
...die Medien einschalten. Kronenzeitung oder ein anderes Revolverblatt.

Oder den Fall mal dem Landeshauptmann vorbringen, das ist bei uns in Oberösterreich zumindest beim Pühringer möglich, und wirft ein anderes Licht auf die Sache.


_____________________________

Der Tod ist nur ein ungelöstes technisches Problem...

(in Bezug auf silli)
Private Nachricht senden Post #: 6
grundsätzlich - 7.1.2012 17:49:02   
honda1000a

 

Beiträge: 138
Mitglied seit: 28.4.2006
Status: offline
wird bei einem unfall mit verletzten, das speziell geschulte und ausgerüstete unfallkomando gerufen.
diese schicken ihre berichte nicht kreuz und quer von einer dienststelle zur anderen,sondern sind die
erste instanz. ist der verletzte ansprechbar, gibt es eine sofortige einvernahme vor ort oder im krankenhaus.
weder der streifenbeamte, noch der beamte des unfallkomandos sind befugt recht zu sprechen, sondern
nehmen nur die fakten zu protokoll. ob der eine oder andere beamte schlampig ist, sei dahingestellt, und
ist die subjektive sicht des geschädigten.
wenn es keine verletzten gibt, und man trotzdem die polizei ruft, kommt ein streifenbeamter.

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 7
Das ist - 7.1.2012 17:59:11   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
etwa im Oktober zum Innenministerium gegangen, angeblich
wurden die Beamten vom Landespolizeikomando NÖ belehrt,
wie eine Einvernahme auszusehen hat und das mann den
Feuerwehrleuten nicht das vorzeitige entfernen der Fahrzeuge
befiehlt.
Zu Mille,
wenn das nicht stört ist es auch OK. Aber ginge es hierbei um einen
Schaden von mehreren Tausend €, schaut's da anders aus.
Könntest bei einer Rechtshilfe unverbindlich anfragen, wie sehr da
die Pflichten vernachlässigt worden sind.
Wird dann vielleicht der Vorschlag eines Beschwerdebriefes an die
Landespolizei empfohlen.

Grüsse Gery

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 8
Möglich - 7.1.2012 20:09:06   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
aber nicht erwiesen. Warum ist keiner um eine Einvernahme des
Verletzten bemüht. Nach etwa 3 Wochen kam die erste telefonische
Kontaktaufnahme von meiner Seite, und einige Wochen später
abermals von meiner Seite auf Anweisung von Anwalt um einen
Weg einer Einvernahme zu finden.( war 12 Wochen nicht gehfähig )
Diese 3 Angaben zu der fehlenden Spurensicherung ist der
Landespolizeistelle dem Innenministerium sowie der Volksanwaltschaft
seit ca. Oktober bekannt.
Man gibt zwar unglückliche Fehler zu, aber das keine dieser 3 Varianten
nichts mit der Wahrheit zu tun haben, sieht man hier nicht.
Anscheinend kann es auch vorkommen das ein Fehler in einer
Verletzungsanzeige auftritt, aber für den Strafprozess keine Bedeutung
hat, da der Zustand des Verletzten allein an den Diagnosen bemessen
wird. Und nach 4 Monaten bei Behandlung des Falles wird auf die
Interessen des Opfers Rücksicht genommen, und weiß über den
momentanen Reha-Aufenthalt und Zustand bescheid.

LG

(in Bezug auf honda1000a)
Private Nachricht senden Post #: 9
Frist Dienstaufsichtsbeschwerde - 20.5.2012 20:31:36   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
Wegen der versäumten und bereits verstrichenen Frist ist eine
Behandlung nicht vorgesehen.
So, das Schreiben des LPK auf die beim UVS eingereichten Beschwerde.
Das nehme ich so nicht zur Kenntnis.
Weiß jemand welche Schritte Zielführend sind?
LG

Gery

(in Bezug auf Hrc-74)
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