Verkehrsunfall Abtenau - weitere Geschädigte

 
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Verkehrsunfall Abtenau - weitere Geschädigte - 28.10.2014 16:15:18   
beck17

 

Beiträge: 5
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Liebe Motorradfahrerkollegen! Am 29.10.2014 befuhr ich im Gemeindegebiet von Abtenau/Salzburg die Gemeindestraße aus Richtung Postalm in Richtung Pass Gschütt-Straße bzw. Hallstättersee. Auf der letzten Brücke vor der Kreuzung Schorn-Gemeindestraße/Pass Gschütt-Straße rutschte mir trotz größter Vorsicht auf der feuchten Holzbrücke (die ersten 2 Meter der Brückenfahrbahn waren feucht-glitschig...) das Hinterrad meiner XX weg und ich absolvierte einen typischen Highsider-Sturz, wobei ich mich leider verletzte und mein Motorrad schwer beschädigt wurde. Laut Anrainern und den Spuren auf der Brücke passieren an dieser Stelle sehr häufig Motorradunfälle, da die sich die Brücke unmittelbar hinter einer Kurve befindet und die glitschige Brückenholzfahrbahn nicht sofort als solche Gefahrenstelle erkennbar ist. Da auf der Brücke bereits zahlreiche Motorradteile lagen (Schalthebel, Fußbremshebel, Spuren von Fußrastern o.ä. auf der Brückenholzfahrbahn, zahlreiche Blinkersplitterteile usw.) und aufgrund der Aussagen der dortigen Anrainer frage ich auf diesem Wege an, ob jemand aus dem Forum dort ebenso bereits einen Unfall hatte! Vielen Dank für eure Bemühungen!
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. - 28.10.2014 16:39:08   
w_ds


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quote:

ORIGINAL: beck17

Liebe Motorradfahrerkollegen! Am 29.10.2014 befuhr ich im Gemeindegebiet von ...



bist sicher dass das datum stimmt? wir haben doch erst den 28.10.2014 . . . grad bei solchen postings wären fehlerfreie und exakte Daten besonders wichtig, könnte ich mir vorstellen . . .

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Nur ein Tag auf dem Motorrad ist ein guter Tag!

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(in Bezug auf beck17)
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o - 28.10.2014 18:21:44   
MK1971


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Vielleicht informiert er sich bevor er sich morgen ohne zu schaun rein haut. ;)

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Zum Streiten gehören zwei!
Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
zu erklären warum ich Recht habe.

(in Bezug auf w_ds)
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Datum - Berichtigung - 28.10.2014 19:41:15   
beck17

 

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Vielen herzlichen Dank für den Hinweis - selbstverständlich war es der 29.09.2014!

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o - 28.10.2014 19:46:56   
MK1971


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Nur mal so als hint:
Auf Passstraßen ist mit rutschigen Straßenverhältnissen und Steinen, Gröll udgl. zu rechnen.
Auf Brücken ist mit rutschigen Straßenverhältnissen und Windverwehungen zu rechnen.
Auf absolut jeder normal breiter Straßen gilt "auf Sicht fahren", auf schmalen Straßen sogar "auf halbe Sicht".

Was genau hast du vor, selbst wenn sich jetzt unerwarteterweise 1000 Menschen melden, die es genau an selber Stelle zerlegt hat?

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 28.10.2014 19:47:47 >


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.... - 28.10.2014 19:59:32   
Mayerpeter6

 

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quote:

ORIGINAL: MK1971

Nur mal so als hint:
Auf Passstraßen ist mit rutschigen Straßenverhältnissen und Steinen, Gröll udgl. zu rechnen.
Auf Brücken ist mit rutschigen Straßenverhältnissen und Windverwehungen zu rechnen.
Auf absolut jeder normal breiter Straßen gilt "auf Sicht fahren", auf schmalen Straßen sogar "auf halbe Sicht".

Was genau hast du vor, selbst wenn sich jetzt unerwarteterweise 1000 Menschen melden, die es genau an selber Stelle zerlegt hat?



ich weis es! sammelklage !!

nun ja.. wieder ein 70er mehr der nur für motorradfahrer gilt ... (soferns durchgeht)




greeeeeez

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o - 28.10.2014 20:06:11   
MK1971


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Genau des befürchte ich auch, selbst wenns verlieren wird der Gesetzgeber etwas zur allgemeinen Sicherheit machen und das billigste is a Blechtafel mit an 3M-Aufkleber drauf.

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o - 28.10.2014 20:35:40   
beck17

 

Beiträge: 5
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Hinsichtlich deiner Hinweise kann ich dir nur zustimmen. Man kann Unfälle sicher auch herausfordern. Es gibt jedoch Umstände, die einen Verkehrsunfall nahezu unausweichlich machen. Ich fahre seit 29 Jahren - beruflich und privat - fast ganzjährig mit meinen Motorrädern und habe auch entsprechende Erfahrungen (Enduro, Trial, Rennstreckentraining, jährliche Fahrtechnikkurse, jährliche "Schotterpartien" in Friaul usw.). Ich hatte beruflich auch sehr lange direkt mit Verkehrsunfällen, ihr Entstehen und auch ihre Folgen zu tun.

Aufgrund der besonderen Umstände meines Unfallherganges ist es mir wirklich ein Anliegen, speziell diese Unfallstelle mit geeigneten Mitteln zu entschärfen, um weitere Schäden für Motorradfahrer und Gerät zu verhindern. Als wir etwa zwei Wochen nach meinem Verkehrsunfall die Unfallstelle nochmals begutachteten, war am Vortag an genau derselben Stelle wieder ein Motorradfahrer gestürzt. Die Spuren an der Unfallstelle sprachen auch für sich... O-Ton von Anrainern: "Vor Ihnen hat es schon viele erwischt - ich habe schon aufgehört zu zählen...".

Umso mehr dort Verunfallte sich melden umso schwerer liegt die Pflichtengewichtung beim Straßenerhalter, diese wirklich tückische Gefahrenstelle für Motorradfahrer mit z.B. geeigneten Warntafeln (wie z.B. die mancherorts deutlich zu sehenden gelben Warntafeln "Besondere Unfallgefahr") o.ä. endlich so wirksam wie möglich zu entschärfen bzw. dahingehend tätig zu werden! Daher ergeht mein oben angeführtes Ersuchen!

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Verklage nicht .... - 29.10.2014 6:48:34   
Gerry1702


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.... eine Gemeinde, das wird wenig Erfolg zeigen.
Der Martin hats auf den Punkt gebracht ... aufpassen und anpassen, besonders wenn man nicht sieht was auf einem zukommt sehr vorsichtig fahren.

Ich hatte Anfang September auch ein Hoppala und war jetzt 8 Wochen ausser Gefecht aber Verbesserungsvorschläge würde ich keine erwarten.

Ich wünsche dir vor allem gute Besserung !!!


lg

_____________________________

... da Gerry

Keine Erwartungen, keine Enttäuschungen !

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.... - 29.10.2014 7:34:58   
kps_coco66

 

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Aufgrund deiner fast 3 Jahrzehnte lang andauernden Erfahrung wundert es mich das dich diese Brücke überrascht hat. Du hast dich auf einem Almgebiet befunden, die grüßte zusammenhängende Hochalm Europas, wird landwirtschaftlich genutzt, Kühe laufen frei herum, stehen oftmals sogar mitten auf der Straße. Da ich die Gegend kenne, dieses Jahr auch schon einige male besucht habe wundert mich das schon ein bissl.

Eine Klage der Gemeinde wird dir nix bringen, außer das es dir eine Menge Kohle kosten wird, es sind genügend Taferl aufgestellt die auf die besonderen Gefahren hinweisen die dort eben mal bestehen.
Konsequenz daraus könnte auch sein das dieser besondere Abschnitt der Strecke für Motorräder nicht mehr befahrbar sein wird.

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Die Freiheit auf 2 Rädern genießen

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. - 29.10.2014 8:19:48   
sevenfiftybiker


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Sali

Wenn du was von einer Gemeinde willst, überlege dir gut, was helfen könnte. Eine Warnafel hilft sicher nichts, die wird eh ignoriert. Gleichzeitig sollte man aber auch wissen, dass Holz- wie auch Eisenteile per se rutschig sind, insbesondere wenn sie nass sind (nur mal so nebenbei).

Was evtl. eher helfen kann, ist z.B. die Brücke aufrauhen (d.h. Rillen reinfräsen), überteeren etc.

Frag doch mal ganz freundlich auf der Gemeinde nach, ob sowas geht. Was man da machen könnte, ob es da Pläne gibt,.... Meistens bleiben die auch freundlich.

Viel Erfolg!


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. - 29.10.2014 9:45:18   
w_ds


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quote:

ORIGINAL: beck17

Hinsichtlich deiner Hinweise kann ich dir nur zustimmen. Man kann Unfälle sicher auch herausfordern. Es gibt jedoch Umstände, die einen Verkehrsunfall nahezu unausweichlich machen. Ich fahre seit 29 Jahren - beruflich und privat - fast ganzjährig mit meinen Motorrädern und habe auch entsprechende Erfahrungen (Enduro, Trial, Rennstreckentraining, jährliche Fahrtechnikkurse, jährliche "Schotterpartien" in Friaul usw.). Ich hatte beruflich auch sehr lange direkt mit Verkehrsunfällen, ihr Entstehen und auch ihre Folgen zu tun.

Aufgrund der besonderen Umstände meines Unfallherganges ist es mir wirklich ein Anliegen, speziell diese Unfallstelle mit geeigneten Mitteln zu entschärfen, um weitere Schäden für Motorradfahrer und Gerät zu verhindern. Als wir etwa zwei Wochen nach meinem Verkehrsunfall die Unfallstelle nochmals begutachteten, war am Vortag an genau derselben Stelle wieder ein Motorradfahrer gestürzt. Die Spuren an der Unfallstelle sprachen auch für sich... O-Ton von Anrainern: "Vor Ihnen hat es schon viele erwischt - ich habe schon aufgehört zu zählen...".

Umso mehr dort Verunfallte sich melden umso schwerer liegt die Pflichtengewichtung beim Straßenerhalter, diese wirklich tückische Gefahrenstelle für Motorradfahrer mit z.B. geeigneten Warntafeln (wie z.B. die mancherorts deutlich zu sehenden gelben Warntafeln "Besondere Unfallgefahr") o.ä. endlich so wirksam wie möglich zu entschärfen bzw. dahingehend tätig zu werden! Daher ergeht mein oben angeführtes Ersuchen!


Besonders die metallenen Kuhgitter sind immer recht nett. Wenn die Dinger genau in einer Kurve sind, wirds lustig, weil so wenig Schräglage kannst gar nicht haben, dass es dich da nicht versetzt. Da gibts dann nur zwei Möglichkeiten:

a) mit Versatz rechnen und Sturz riskieren und
b) Schritttempo

So ein Kuhfladen auf der Alm sorgt mitunter auch für ein Fahrtraining a la ÖAMTC-Schleuderplatte. Und letzten Mai waren wir auf einer Alm, da war durch die Frühlingsregengüsse die Straße halbert abgebrochen und in die Tiefe gefallen. Die Baustelle war zwar markiert, aber der scheinbar ist auf der Alm öfter die Strase hin, weil der "Fleckerlteppich" war schon fast gemeingefährlich.

Ein Beispiel für eine schöne Almstraße ist die Verbindung in der Steiermark von Gasen hinauf auf die Teichalm. Landschaftlich sehr schön, aber hat auch nicht ohne Gefahrenmomente (Split, Kuhfladen, Kuhgitter in Kurven, etc.)

Aber die Gemeinde dort wird dich auslachen, wenn du sie klagst ...

< Beitrag bearbeitet von w_ds -- 29.10.2014 9:46:04 >


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Verkehrsunfall Abtenau - 29.10.2014 11:28:30   
beck17

 

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Vielen Dank für eure Beiträge und eure Genesungswünsche (Schultereckgelenkssprengung rechts, Rippenbrüche und div. Prellungen - wird aber hoffentlich wieder...)!

Nur nochmals zur Klarstellung: Es geht hier nicht um die Postalm-Mautstraße, sondern die kleine, offensichtlich von Motorradfahrern sehr stark frequentierte Gemeindestraße, welche von der Mautstelle (Gemeindegebiet Abtenau) zur Pass Gschütt-Straße bzw. in Richtung Hallstättersee führt ("Schorn"-Gemeindestraße, auch im "Denzel" unter Route Salzkammergut ersichtlich). Und es geht mir auch nicht darum die Gemeinde zu verklagen - sie wird in jedem Falle vom Sachverhalt informiert. Euren Vorschlägen wie "Rillen fräsen" oder "Teeren" kann ich sehr viel abgewinnen. Sicher besteht in Österreich auch ein "Zuviel" an Straßenverkehrszeichen - obwohl es alljährlich die Bestrebungen und entsprechenden Überprüfungen gibt, nicht unbedingt nötige Verkehrszeichen zu entfernen. Wenn jedoch eine entsprechend auffällige Warntafel auch nur einen Verkehrsunfall verhindert, hat sie den Zweck ihres Daseins schon erfüllt (wie z.B. die gelbe Warntafel vor einem Unfallhäufungspunkt im Bereich der Verbindungsstraße Liezen - Admont).

Ich hatte beim Motorradfahren - wie wohl jeder von euch - bisher schon einige Male Glück gehabt. Vor etwa fünf Jahren hatte ich ein ähnliches, sehr einschneidendes Erlebnis: Ich fuhr mit dem Dienstmotorrad mit angepasster Geschwindigkeit von der Autobahn ab in einen "kleinen" Kreisverkehr. Im Kreisverkehr (trockene Fahrbahn) rutschte mir unvermittelt das Vorder- und Hinterrad weg und ich sah mich schon in der Leitschiene landen... Die gute alte BMW (R 80 RT) prallte jedoch mit dem linken Boxerwaschl heftig in den Asphalt - dadurch fing sich die ganze Fuhre wieder und ich "eierte" mehr oder weniger ungewollt bei der nächstgelegenen Ausfahrt haarscharf an der Leitschiene vorbei hinaus... Die Nachschau ergab, dass ein wohl frisch vollgetankter LKW im Kreisverkehr aufgrund des überschwappenden Treibstoffes eine Dieselspur von etwa einem Meter Länge und zwei Zentimeter Breite hinterlassen hatte - ebenso nicht sicht- oder vorhersehbar. Damals hatte ich mehr Glück als vor einem Monat - und einmal mehr dazugelernt.

Diesmal lief es leider nicht so gut. Nach einem solchen Unfall wie von mir geschildert jedoch wird man - speziell wenn man im UKH liegt - und danach auch nochmals die Unfallstelle begutachtet hat - sehr nachdenklich über den Anteil jenes Restrisikoprozentsatzes, den man trotz langjähriger Motorraderfahrung und Fahrpraxis, trotz großem Risikobewusstsein und - wie speziell in diesem Fall - mehr als vorausschauender und entsprechend vorsichtiger Fahrweise usw. einfach nicht mehr minimieren oder ausschalten kann.

Und vielleicht hilft mein Beitrag zumindest jedoch dem einen oder anderen, der in der nächsten Saison in Erinnerung des gegenständlichen Beitrages die dortige Straße befährt!

(in Bezug auf w_ds)
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. - 29.10.2014 13:50:55   
sevenfiftybiker


Beiträge: 12845
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Status: offline
Dienstmotorrad?
Haben wir da jemand von der Rennleitung erwischt?
Dann bist du einer der wenigen hier im Forum, die fürs Motorradfahren bezahlt werden (wobei BMW R80 und Motorrad zwei verschiedene Dinge sind ).

Egal:
Ein freundliches Telefon kann meiner Meinung nach viel bewirken. Meistens ist sich die Gemeinde dem Sachverhalt gar nicht bewusst und wenn die Kosten tief liegen, dann passt es.
Wenn man allerdings höhere Behörden involviert werden und es nicht auf dem "kurzem Weg" gelöst werden kann, dann wird es meistens schlechter als vorher. Wenn die Mühle der Bürokratie zu laufen beginnt, kommt ein Zoo von Schildern, Gutachten,.... blablabla dazu.
Bei einer Klage wird sich die Gemeinde nur schon mal aus Prinzip querstellen. Denn, sie ist nicht dafür verantwortlich, wenn du den Strassenzustand auf einer Nebenstrasse falsch beurteilst.

Ganz vergessen:
Gute Besserung!
Ich habe diesen Frühling mit Langsamsttempo (ca. 35 Km/h) auf einem Ölfleck auch einen Minihighsider hingelegt (beim Einbiegen auf eine Strasse (nach links) hat es mich nach rechts umgehauen). Dummerweise bin ich auf eine Bordsteinkante geknallt und habe mir den Ellbogen angezwickt wie auch auch das Schultergelenk gesprengt und auch die Bänder angezwickt. 8 Wochen später wars aber wieder verheilt.

< Beitrag bearbeitet von sevenfiftybiker -- 29.10.2014 13:55:39 >

(in Bezug auf beck17)
Private Nachricht senden Post #: 14
. - 29.10.2014 17:28:58   
beck17

 

Beiträge: 5
Mitglied seit: 4.4.2003
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Hallo sevenfiftybiker, vielen Dank nochmals!

Zum Hergang und zur Verletzung: Minihighsider und Schultereckgelenk gesprengt - da tun sich Parallelen auf.. Bei mir war es ja ähnlich. Auf dem (leider nicht erkenn- oder sichtbar feuchten) Brückenbeginn schmierte mir aufgrund der unmittelbar davor befindlichen Linkskurve (trockener Asphalt) so bei schätzungsweise auch maximal 30 - 40 km/h das Hinterrad weg. Das bekam ich noch mit - aber ab diesem Zeitpunkt weiß ich nicht mehr viel über den Unfallhergang, weil ich dann wohl ein Zeiterl´ nicht bei Bewusstsein war. Auf jeden Fall dürfte sich die XX auf der dann trockenen Holzfahrbahn wieder gefangen haben und fiel dann auf die rechte Seite. Der Arzt (auch Motorradfahrer) meinte auch, es habe sich wohl um einen klassischen Highsider-Sturz gehandelt!
Jedenfalls erlitt ich neben den Rippenbrüchen und Prellungen die angeführte Schultereckgelenkssprengung (Grad: Tossy II bis III), die jedoch konservativ behandelt wird, also nicht operiert wurde. Es gibt zwar sicher Schlimmeres, aber es gibt trotzdem aus...

Zur RT: Also ich hatte sehr viel Freude mit der R 80, vor allem dann, wenn sie nicht unbedingt artgerecht bewegt wurde. Sie wurde zwar immer etwas "belächelt", hatte jedes Jahr auch mindestens einen größeren technischen Defekt und wurde einmal von einer Kundschaft sogar als "Oldtimer" bezeichnet, in engeren Kurven wie z.B. im Gesäuse, wo ich sehr oft unterwegs war (bin und hoffentlich wieder sein werde), ließ sie sich jedoch äußerst geschmeidig legen - da reichten - auch im direkten Vergleich mit den moderneren Geräten - locker auch die 50 PS... Also so gesehen sind die RT und ein Motorrad schon ein- und dasselbe.

Vielleicht kannst du mir aufgrund des ähnlichen Unfallherganges jedoch ein wenig über deine Schultereckgelenkssprengung, deren Grad bzw. den Heilverlauf erzählen - im Internet tun sich da ja die unterschiedlichsten Dinge auf - ich weiß als absoluter Forumsneuling zugegebenermaßen ja auch nicht, ob das in dieses Themen-Forum gehört bzw. erläutert werden kann oder nicht - oder soll ich dich per PM anschreiben?

(in Bezug auf sevenfiftybiker)
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? - 31.10.2014 22:18:43   
silli


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quote:

Besonders die metallenen Kuhgitter sind immer recht nett. Wenn die Dinger genau in einer Kurve sind, wirds lustig, weil so wenig Schräglage kannst gar nicht haben, dass es dich da nicht versetzt. Da gibts dann nur zwei Möglichkeiten:

a) mit Versatz rechnen und Sturz riskieren und
b) Schritttempo

i hattat do noch
c) im programm,grood drübert
moch i seit 40 johr,funktioniert a bei nässe

griasserl

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Wer Trinken,Rauchen und Sex aufgibt,
der lebt auch nicht länger,es kommt ihm nur so vor.
sigmund freud






(in Bezug auf w_ds)
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o - 31.10.2014 22:29:11   
MK1971


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Ich weiß ja ned wie groß die Kuhgitter rund um Wien sind, aber die bei uns kannst ganz normal überfahren.
Was macht a Wiener eigentlich bei an nassen Kanaldeckel oder frischen und nassen Bodenmarkierungen? A mit an Sturz rechnen? :P



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(in Bezug auf silli)
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tut mir leid - 13.11.2014 14:51:28   
johsa


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auf der gesamten Strecke ist 40 !
Und wenn jemand eine XX fährt und nicht weiß, dass er auf einer nassen Holzbrücke ein sensibles Gashändchen braucht soll er in ein Fahrsicherheitstrainig investieren und nicht in eine Rechtsstreiterei!

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" Du hast Recht!
und ich meine Ruh!"

(in Bezug auf Mayerpeter6)
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. - 13.11.2014 14:59:58   
w_ds


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quote:

ORIGINAL: silli

quote:

Besonders die metallenen Kuhgitter sind immer recht nett. Wenn die Dinger genau in einer Kurve sind, wirds lustig, weil so wenig Schräglage kannst gar nicht haben, dass es dich da nicht versetzt. Da gibts dann nur zwei Möglichkeiten:

a) mit Versatz rechnen und Sturz riskieren und
b) Schritttempo

i hattat do noch
c) im programm,grood drübert
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griasserl



stimmt scho, in da kurvm is owa nix mit "grod drüwa" sunst pickst nämlich im stromführenden weidezaum, wennst a pech host

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. - 13.11.2014 15:00:50   
w_ds


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quote:

ORIGINAL: johsa

auf der gesamten Strecke ist 40 !
Und wenn jemand eine XX fährt und nicht weiß, dass er auf einer nassen Holzbrücke ein sensibles Gashändchen braucht soll er in ein Fahrsicherheitstrainig investieren und nicht in eine Rechtsstreiterei!



ein wahres wort ...

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(in Bezug auf johsa)
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. - 13.11.2014 15:16:38   
sevenfiftybiker


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Es geht gar nicht um eine Rechtsstreiterei, sondern um die Frage, wie man die Strecke entschärfen kann.

(in Bezug auf johsa)
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o - 13.11.2014 17:34:43   
MK1971


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Ein Schild hinstellen, mit der Aufschrift: Schau auf die Strasse!
;)

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(in Bezug auf sevenfiftybiker)
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jo - 13.11.2014 17:41:17   
silli


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quote:


stimmt scho, in da kurvm is owa nix mit "grod drüwa"

solltest doch mal bei mir einen fahrtechnikkurs absolvieren,geht nit gibts nitt.
abgsechen davon,in kurven sind solche weidegatter extrem selten meistens is de kurven nur a kloana knick,den ma logga grad fahren kann,wenn ma des kann ,gell

griasserl

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der lebt auch nicht länger,es kommt ihm nur so vor.
sigmund freud






(in Bezug auf w_ds)
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o - 13.11.2014 22:06:59   
MK1971


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Hinzu kommt, daß ma mit zunehmender Geschwindigkeit immer weniger Zeit auf dem rutschigem Teil verbringt und deshalb sich das Rutschen eben auch sehr in Grenzen hält.
Bei zb 50km/h bzw. 13,89m/s und ana anzunehmenden Kuhsperre von an Meter (wobei man so fette Teile auf Strassen wirklich selten sieht) befindet man sich satte 1/14-tel Sekunde im unkontrollierten Zustand.
Wenn ma über a Bodenwelle in der Kurve abhebt, is man oft länger ohne Bodenhaftung, nur da versuchen wir ned wie wild irgendwas zu produzieren und darum passiert uns nix. ;)



< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 13.11.2014 22:07:22 >


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(in Bezug auf silli)
Private Nachricht senden Post #: 24
was willst - 14.11.2014 9:54:01   
johsa


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auf einer 2,5 m breiten Straße entschärfen, wenn die ein Bauer mit einer Rundballenpresse entgegenkommt musst du in die Wiese und er wird wegen einem einspurigen nicht anhalten Heuernte heißt immer Stress und ich als spazierenfahrender werde dies auch akzeptieren.
Wie er schreibt hat er die Postalmstraße bereits hinter sich gelassen und dabei mindestens 5 Holzbrücken befahren, da hätte er schon wissen können was ihn erwartet. Auch schreibt er von jahrzentelanger Erfahrung da hat er "lernschwäche"!

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" Du hast Recht!
und ich meine Ruh!"

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. - 14.11.2014 10:30:31   
sevenfiftybiker


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Ich bin gelegentlich ja auch noch mit einem 2,35m breitem Traktor und einem 2,55m breiten Ladewagen unterwegs. Ich weiss wie breit das ist und ich weiss auch, dass der Ladewagen schön nachläuft (d.h. in einer Kurve braucht das Gespann schnell mal 3,5m Strasse).

Es geht ja nicht um die Strasse am sich, sondern um die Holzbrücke. Gerade Holzbrücken können selbst bei herrlichstem Sommerwetter noch feucht sein, insbesondere wenn das Holz anfängt zu faulen und dann ist es wie Glatteis (aber wem erzähle ich das? ).

Genau darum geht es m.M. nach. Daher mein Vorschlag, ob es möglich ist, die Holzfahrbahn zu überteeren.

(in Bezug auf johsa)
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o - 14.11.2014 10:57:26   
MK1971


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Die Postalm ist aber a gesperrte Strasse wo man a bissl a Maut zur Durchfahrt zahlt. Des is definitiv keine Durchzugsstrasse.

Ich würde sie ganz ehrlich für Deppen sperren. Aber ned verändern. Wer auf Almen fährt braucht ganz einfach ned mit ana durchgeteerten Strasse rechnen.

Der Mensch darf durchaus a bissl mitdenken. Und wenn er das ned schafft, unterliegt er zurecht der natürlichen Auslese.

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o - 14.11.2014 11:01:03   
MK1971


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Ich hoffe du bist auch für Traktorfahrverbot auf offener Strasse, weil den Mist was de oft hinterlassen, der sorgt auch für Unfälle, wenn ma auf sei Recht auf Geschwindigkeit ohne Bezug zum Untergrund besteht.

Übrigens, wenn eam des Hinterrad weggeht, des Vordere aber ned, dann schreib ma bitte ned von "Glatteis" sondern von an klassischen Fahrfehler. Die Bodenhaftung war ja ausreichend um sein Gefährt mit seiner Geschwindigkeit sicher über die nasse Brücke zu bringen. Wenn der natürlich Gas gibt dabei, dann kann der Hintere scho moi auslassen.

A Kupplung is ja ned nur zum schalten da. ;)

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 14.11.2014 11:06:28 >


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zu erklären warum ich Recht habe.

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. - 14.11.2014 11:14:31   
sevenfiftybiker


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Seit wann geht es hier um die Postalm?

Eine Analyse der Unfallursache traue ich mir nicht zu, da ich weder Hellseher noch Unfallexperte bin und die Schorngemeindestrasse auch nicht kenne.
Gleichzeitig weiss ich auch nicht, ob sich der Unfall auf gerader Strecke oder in einer Kurve noch noch sonst wo zugetragen hat. Wie gesagt ich bin kein Hellseher und bilde mir deswegen noch kein Bild über beck17.

Alles in allem ist es noch kein Grund, deswegen gerade etwas unrund zu werden.

Des weiteren:
Auch ich hatte diesen Frühling einen ähnlichen Unfall mit ähnlichen, aber weniger schlimmen, Verletzungen. Und wenn du bei einer 1000er V2 bei einem wegrutschenden HInterrrad nur schon vom Gas gehst, liegst du gerade mal erst recht: Motorbremswirkung von stehts über 80Nm.

< Beitrag bearbeitet von sevenfiftybiker -- 14.11.2014 11:16:36 >

(in Bezug auf MK1971)
Private Nachricht senden Post #: 29
o - 14.11.2014 11:22:27   
MK1971


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Die Schorn Strasse is so wie die Postalmstrasse, nur schmäler, bebauter, gerader und brückiger, und von dort kam er ja, also sollte er auf Almumstände eingestellt sein. ;)

Ich hab noch nie a kurvige Holzbrücke gesehen, also gehen wir von einer geraden aus.

Gerade is nunmal unrund. ;)
Ich bin nunmal schon Unfallexperte. ;)
Darum zieht man ja u.U. die Kupplung und schraubt ned irgendwie am Gasgriff, wenn der Hintere nimma will.

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 14.11.2014 11:33:59 >


_____________________________

Zum Streiten gehören zwei!
Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
zu erklären warum ich Recht habe.

(in Bezug auf sevenfiftybiker)
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