Unfallversicherung ?

 
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Unfallversicherung ? - 24.5.2014 18:39:22   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
Hallo !
Nach einem schon einige Jahre zurückliegenden Verkehrsunfall, legte mir meine Versicherung auf ein Gutachten
welches seit August in Behandlung war, das Abschlussdokument vor.
Aufgrund von Rückenbeschwerden, die mehr als 2 Jahre nach dem Unfall auftraten, wurde eine MR- Untersuchung des
Schädels und der Wirbelsäule gemacht. Der Befund wies die Wirbelsäule betreffend folgende Diagnosen auf:
diskreteter älterer Deckplatteneinbruch HWK 4 & BWK 2 ( Hauptaugenmerk )
Segment C4/ C5 betreffende Diagnose ( scheint hier nicht so von Bedeutung )
Im Krankenhaus wurde damals zwar eine CT- Untersuchung gemacht, aber laut deren Angaben zu dieser MR- Untersuchung,
wurde mir mitgeteilt, das ich damals über keine Beschwerden in diesen Bereich geklagt hatte und somit die Wirbelsäule
nicht mit jener Methode untersucht wurde, welche dafür vorgesehen wäre. ( auf einer CT- Untersuchung sind solche Verletzungen
schwer bis gar nicht zu erkennen )
Sachverständiger bekam bei der Untersuchung im August 2013 diese MR- Befunde und auch eine Erklärung der immer wieder
auftretenden Beschwerden.
In diesem Abschlussbericht der Versicherung wurde von der Wirbelsäule nichts erwähnt. Daraufhin forderte ich das Gutachten
an. Gutachter gibt an, das laut Krankenhaus kein kausaler Zusammenhang bestehe, und mir damals gesagt wurde, das diese
Beschwerden von Verspannungen käme. ( wurde mir tatsächlich gesagt )
Zudem ist im Gutachten nur der HWS Körper und nicht auch der BWK Körper angegeben.
Nach einem Besuch im July 2013 bei einem Orthopäden wurde mir eine Therapie von 10 Einheiten verschrieben.
Beschwerden tauchen immer wieder auf, oft sind dies Nervenschmerzen in den Schulterblättern, unterschiedliche Rückenbeschwerden,
sowie Schmerzen in der ganzen linken Hand. Kopfweh und einschlafen der Hände kommt auch vor.
Wie ich das mitbekommen habe, ist für diese Verletzung ein gewisses Ereignis erforderlich, und da damals der Helm auch irgendwo
aufgeschlagen hatte, passt es hier hin. Auch die Symtome dürften mit den auftretenden Beschwerden zusammenpassen.
Erklärung der Versicherung lautete, das diese Beschwerden innerhalb eines Jahres auftreten hätten müssen, um diese geltend zu
machen.
Meine Frage nun, was diese Verletzung in etwa für ein Gewicht hat und die angegebenen Beschwerden auch daraus entstehen.

Für dienliche Hinweise wäre ich dankbar.

Grüsse

Gery
Private Nachricht senden Post #: 1
kann dir deine frage leider nicht beantworten - 26.5.2014 8:34:33   
ignaz1


Beiträge: 14783
Mitglied seit: 19.5.2005
Wohnort: Wien
Status: offline
da ich kein mediziner bin dafür musst du einen unfallmediziner konsultieren, oder wie du schon geschrieben hast einen orthopäden.

was ich dir aber sagen kann ist, dass du um leistungen deiner versicherung zu erhalten einen ursächlichen zusammenhang zwischen deinen beschwerden und dem unfall nachweisen musst. die verischerung wird nur dann in leistung treten, denn die verletzungen könnten ja auch vor oder nach dem besagten unfall entstanden sein und in diesem fall würden die versicherung nicht zahlen, was auch einleuchtet.

schaffst du diesen nachweis, zb: mit untersuchungsergebnissen vom unfall und hast eine entsprechende dauer invalidität bei deiner polizze inkludiert dann werdens zahlen, schaffst du es nicht dann nicht.

_____________________________

Motorradfahren hebt Grenzen auf. Mensch und Maschine, Natur und Technik, alles wird eins.
Hubert Hirsch


(in Bezug auf Hrc-74)
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Ein sehr komplexer Fall - 26.5.2014 14:37:47   
kleinhirn

 

Beiträge: 2904
Mitglied seit: 17.11.2002
Status: offline
Generell versuchen sich die Versicherungen mit allen windigen Tricks vor Zahlungen zu drücken. Ich würde den Aussagen der Versicherung nur bedingt glauben schenken, wobei das Melden von Schmerzen ("Der Patient klagt über starke Schmerzen im Nackenbereich") und das Stellen der korrekten Diagnose ("diskreteter älterer Deckplatteneinbruch HWK 4 & BWK 2") zwei paar Schuhe sind. Wann und wie genau hier die Fristen laufen kann ich nicht sagen, aber ich würde genau nachlesen, ob Sätze wie "Der Patient klagt über starke Schmerzen im Nackenbereich" in den Unterlagen stehen, weil Du damit ev. die Meldepflicht erfüllt hast.

An Deiner Stelle würde ich auf jeden Fall eine juristische Beratung einholen (ev. ÖAMTC, Rechtsschutzversicherung, Befreundeter Anwalt,...).

Viel Glück

Thomas

(in Bezug auf Hrc-74)
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o - 26.5.2014 19:56:52   
MK1971


Beiträge: 5634
Mitglied seit: 11.7.2012
Wohnort: Linz
Status: offline
Ich würde ganz simpel so antworten:
Welche Unfallversicherung meinst du überhaupt?

So allgemein übliche Unfallversicherungen leisten bei Dauerinvalidität und da zumeist ab einem gewissen Prozentsatz (zb 25%).
Ich würde mir an deiner Stelle mal 1) die von dir gemeinte Unfallversicherung genauer ansehen und 2) rausfinden welchen Anspruch du für welche Schäden hast und 3) schauen ob das überhaupt zusammenpasst und dann zu meinem Anwalt gehen und mich beraten lassen.
Die Reihenfolge ist übrigens einzuhalten. Es verursacht nur Kosten wenn du zum Anwalt gehst ohne überhaupt irgendeinen Leistungsansrpuch entdeckt zu haben.

_____________________________

Zum Streiten gehören zwei!
Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
zu erklären warum ich Recht habe.

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 4
Bezieht sich auf alle - 26.5.2014 21:17:35   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
3 Kommentare.
Der Umfang dieser privaten Unfallversicherung bezieht sich auf eine Vorpolizze, denn erst 2012 wurde
von meinem Betreuer eine Änderung vorgenommen, wobei diese derzeit etwas umfangreicher gestaltet
ist. Da aber 2010 der bestehende Vertrag zu tragen kommt, wird natürlich nach diesem verfahren.
Jedoch sind gewisse Grundinhalte ident, aber im aktuellen Vertrag sind noch einige zusätzliche
Punkte angeführt und noch dazu eine Progression. Dadurch ist natürlich auch die Prämie etwas höher.
Da ich aber den damaligen Vertrag nicht mehr besitze, kann ich die konkreten unterschiede nicht
eindeutig nachvollziehen. Was ich aber noch fand ist ein Angebot, welches einer Vertragsänderung
so um 2007 voranging. Daraus auch sichtbar die angeführten Leistungen.
Im abschliessendem Gutachten wurden sehrwohl die Verletzungen berechnet, und es ist auch
festgehalten, das aus Unfallchirurgischer Sicht ein Endzustand angesehen wird, da eine nennenswerte
Besserung nicht mehr zu erwarten ist. Es ist aber nicht angeführt, das auch eine Verschlechterung
nicht ausgeschlossen werden kann. ( Laut Versicherungsauskunft wird hierbei ein Zustand bis 4 Jahre
nach Unfall herangezogen ). ( Steht auch in den aktuellen Bedingungen ) aber nicht so Eindeutig wie
hier angeführt. D.H. jene damals diagnostizierten Verletzungen wurden beachtet und auch berechnet.
Einzig die Wirbelsäule wurde nicht berücksichtigt.
Da diese Beschwerden erst 2013 auftauchten, wurde von der Krankenkasse eine MR- Untersuchung
genehmigt, wo sich dann diese Diagnosen herausstellten. Was aber auch feststeht ist, das mann
damals die Wirbelsäule nicht mit jener Methode untersuchte die dafür vorgesehen wäre.
Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, entsteht eine derartige Verletzung nur unter gewissen
Umständen, sodass es bei einem leichteren Sturz oder Unfall eher ausgeschlossen ist.
Was ich mit Sicherheit beweisen kann, ist, das ich etwa 10 Jahre zurück nie eine ärztliche oder
stationäre Behandlung in einem Krankenhaus in Folge eines Unfalles oder einer Verletzung hatte.
Wobei einzig auf den Unfall zu schliessen wäre.
Doch auch dazu gibt es laut Angaben Bedingungen die wie folgt lauten, " Invaliditäten müssen
innerhalb eines Jahres ab Unfall anhand von Beschwerden auftreten um berücksichtigt zu werden "
Wie es aussieht würde das auch zutreffen, wenn diese Verletzung damals diagnostiziert worden wäre.
Ähnlich steht dies auch in den aktuellen Bedingungen, wenn auch wieder nicht so eindeutig verständlich.
Wenn ich den Vorvertrag inkl. der Bedingungen zugesandt bekomme, kann ich ja vergleichen.

Jedenfalls bedanke ich mich für die Antworten

Grüsse

Gery

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 5
re:unfallversicherung - 15.6.2014 20:57:56   
Heinzl1

 

Beiträge: 1
Mitglied seit: 15.6.2014
Status: offline

quote:

ORIGINAL: kleinhirn

Generell versuchen sich die Versicherungen mit allen windigen Tricks vor Zahlungen zu drücken. Ich würde den Aussagen der Versicherung nur bedingt glauben schenken, wobei das Melden von Schmerzen ("Der Patient klagt über starke Schmerzen im Nackenbereich") und das Stellen der korrekten Diagnose ("diskreteter älterer Deckplatteneinbruch HWK 4 & BWK 2") zwei paar Schuhe sind. Wann und wie genau hier die Fristen laufen kann ich nicht sagen, aber ich würde genau nachlesen, ob Sätze wie "Der Patient klagt über starke Schmerzen im Nackenbereich" in den Unterlagen stehen, weil Du damit ev. die Meldepflicht erfüllt hast.

An Deiner Stelle würde ich auf jeden Fall eine juristische Beratung einholen (ev. ÖAMTC, Rechtsschutzversicherung, Befreundeter Anwalt,...).

Viel Glück

Thomas


Ja ohne Anwalt wirst dus da schwer haben, hoffe du findest einen Anwalt, der auf Unfälle spezialisiert ist. So wie ich es verstehe, hast du ja damals auf die Schmerzen hingewiesen,. nur die Ärzte haben nichts gemacht bzw erkannt. Nach meinem Rechtsverständnis müsstest du eigentlich Anspruch haben auf Leistungen von der Versicherung, wird aber schwierig, das zu beweisen.
Viel Glück



(in Bezug auf kleinhirn)
Private Nachricht senden Post #: 6
So direkt kann - 16.6.2014 20:01:15   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
mann das nicht sagen, das ich damals auf Schmerzen hingewiesen habe. Frage ist nur,
wenn mann nach Polytrauma am Folgetag aufwacht, dann 10 Tage nur in Rückenlage
im Bett liegt und einige Flüssigkeiten eingetropft bekommt, ob dabei Schmerzen nicht
leicht verdeckt werden können.
Habe aber mittlerweile einen Sachverständigen aufgesucht und diesem die Lage dargelegt.
Da auf CT- Polytrauma kein Hinweis einer knöchernen Veränderung eines Wirbels zu erkennen
ist, sei es schwer nachweisbar dies dem Unfall zuzuordnen. Da ich aber etwa 10 Jahre zurück
keine 3 Tage im Schnitt pro Jahr im Krankenstand war, und mit Sicherheit wegen keiner
Verletzung in diesem Zeitraum einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchte, wäre das das
einzige Ereignis, welches zu den Verletzungen geführt haben könnte. Aber die Versicherung
würde wahrscheinlich sagen, er könnte auch von der Leiter gestürzt sein, event. im Winter
ausgerutscht sein. Aber in diesen Fällen wären da auch keine Beschwerden gewesen, denn
er war in den 10 Jahren zuvor nie deswegen bei einem Arzt oder im Krankenhaus. Und das
im Winter ausrutschen, ist für die Entstehung einer solchen Verletzung zu bezweifeln.
Jedoch habe ich nun versucht , im Krankenhaus aus den damaligen Rohdaten der CT,
die Halswirbelsäule in einer Rundumansicht zu bekommen. Doch leider teilte mir dort mit,
das dies eigentlich möglich sein müsste, aber diese Rohdaten nicht Jahrelang gespeichert
bleiben, und diese daher nicht mehr greifbar sind.
Es scheint auch so, das gerade bei Beschwerden der Wirbelsäule, sehr oft bei auftretenden
Komplikationen ( bes. bei Unfallfolgen ) den Leidtragenden abgestritten werden.

LG

(in Bezug auf Heinzl1)
Private Nachricht senden Post #: 7
.... - 16.6.2014 20:08:07   
kps_coco66

 

Beiträge: 679
Mitglied seit: 1.11.2013
Wohnort: Oberndorf
Status: offline
möchte ich dir ja alles Glück wünschen das es mit der Versicherung gut geht, aber warum soll eine solche Verletzung nicht durch ausrutschen entstehen können? In unserem Dorf ist einer ausgerutscht und hat sich das Genick gebrochen, ich bin mal ausgerutscht und hab mir das Brustbein gebrochen.

_____________________________

Die Freiheit auf 2 Rädern genießen

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 8
Ja, - 16.6.2014 21:19:18   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
irgendwie hast ja Recht. Bei Schleudertraumen oder ähnlichen ist ja auch eine gewisse
Aufprallgeschwindigkeit nötig, um diese hervorzurufen. Aber in diesem Fall ist dieser
Unfall wo auch der Helm irgendwo aufgeschlagen ist bedeutend passender als die
beiden anderen Versionen. Weil deutlich mehr Krafteinwirkung und einige schwere
Verletzungen resultierten. Ein rückwertiger Sturz 2m von einer Leiter, kann natürlich
zu sehr schweren Verletzungen führen, aber ohne jegliche Anzeichen im Vergleich
zum Unfall zwar nicht ganz auszuschliessen, aber es würde dem Unfall ( da ja auch
schwere Verletzungen entstanden sind ) eher zuzuordnen zu sein.
Habe Anwalt zwar darüber informiert, doch angegeben dies vorerst selbst in die Hand
zu nehmen. Aus dem Grund, das ich ein ca. 2 seitiges Schreiben verfasste und mit einem
ausdrücklichen Wunsch, die Inhalte in einen Schriftsatz einzubinden und somit gegen
etwas anzukämpfen. Schaut aber so aus, als wäre dieser Auftrag nicht erwünscht.
( Ist mir vorrangig wichtiger als die Sache mit der Wirbelsäule )

LG

(in Bezug auf kps_coco66)
Private Nachricht senden Post #: 9
Aber - 16.6.2014 21:29:48   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline

ausgerutscht und hat sich das Genick gebrochen, ich bin mal ausgerutscht und hab mir das Brustbein gebrochen.

in beiden Fällen waren die Folgen sofort gegenwärtig.

LG

(in Bezug auf kps_coco66)
Private Nachricht senden Post #: 10
o - 16.6.2014 23:18:14   
MK1971


Beiträge: 5634
Mitglied seit: 11.7.2012
Wohnort: Linz
Status: offline
quote:

ORIGINAL: Hrc-74

... und einige Flüssigkeiten eingetropft bekommt, ob dabei Schmerzen nicht
leicht verdeckt werden können.


Es is eigentlich ganz einfach: Entweder hattest du Schmerzen oder du hattest keine Schmerzen!
Wennst eintropft bist, so daß du keine Schmerzen hattest, dann hattest du eben keine Schmerzen.

Warum die Leute das immer so kompliziert sehen müssen ...

Oder willst denen jetzt erklären wenn du keine Schmerzmittel bekommen hättest, dann hättest vermutlich (weil wissen tust es ja ned) Schmerzen empfunden und deshalb willst Geld???
Das ist ungefähr so als ob du gleich damit kommst, daß wenn du keine gscheite medizinische Behandlung erfahren hättest, wärst komplett Querschnittgelähmt und deshalb sollen sie gleich mal die Kohle für 100% Dauerinvalidität rüberollen.

Hier hast an Schmerzensgeldrechner und bissl an Text. Da kannst dir wenigstens ausrechen wieviel du bekommen hättest, wenn du Schmerzen gehabt hättest und an Fremdverursacher a nu dazu. :D http://www.jusline.at/schmerzengeld.html

Da ich aber irgendwie zwischen den Zeilen rausfutzeln kann, daß es sich nicht um eine gegnerische Haftpflichtversicherung sondern um deine eigene Unfallversicherung handelt, hast sowieso Pech. Ich kenn keine Unfallversicherung, die Schmerzensgeld zahlt.
Warum auch? Für Schmerzensgeldforderung muß ja ein Unfallgegner existieren, da Fremdverschulden Bedingung ist, und wenn du einen Unfallgegner hast, dann zahlt deine Forderungen die gegnerische Haftpflichversicherung.
Eine Unfallversicherung ist ja im eigentlichen Sinne für selber verursachten Vermögensschaden da, wie zb. Dauerinvalidität und daraus resultierende Arbeisunfähigkeit oder temporären Verdienstentgang durch Unfall.

Wer durch Fremdeinwirkung verletzt wird, hat u.U. einen Anspruch auf Schmerzengeld (§ 1325 ABGB). Körperliche und seelische Schmerzen sind dabei gemeinsam zu bewerten. Für die Höhe des Schmerzengeldes sind vor allem Dauer und Intensität der Schmerzen entscheidend. In der Praxis werden die Schmerzen nach "Tagessätze" berechnet, die nach leichten, mittleren oder schweren Schmerzen bemessen werden. Über die Dauer der Schmerzen entscheidet gegebenenfalls das Gutachten eines medizinischen Sachverständigen. Konkret: Die Zahl der Tage mit leichten, mittleren und/oder schweren Schmerzen ist mit den jeweiligen Tagessätzen zu multplizieren. Dies kann im Extremfall zu Schadenresatzforderungen in der Höhe von mehreren Millionen EURO führen.

Die von den einzelnen Gerichten zugesprochen Tagessätze können sich unterscheiden. Sie wurden von Hofrat Professor Dr. Franz Hartl, Präsident des LG Korneuburg i. R., zuletzt per Februar 2014 für JUSLINE ausgewertet und sind urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Beträge stellen aber lediglich eine Bemessungshilfe dar, vereinzelte Abweichungen sind möglich, von JUSLINE wird jede Gewähr ausgeschlossen.



< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 16.6.2014 23:32:57 >


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Zum Streiten gehören zwei!
Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
zu erklären warum ich Recht habe.

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 11
.... - 17.6.2014 19:16:58   
kps_coco66

 

Beiträge: 679
Mitglied seit: 1.11.2013
Wohnort: Oberndorf
Status: offline
das ist richtig, beim 1. hat die Versicherung die Begräbniskosten übernommen, ich hab erst 3 Wochen später Schmerzen bekommen und hab dann eben Taggeld von der Versicherung kassiert.
Wollte damit nur sagen, auch ein kleiner Ausrutscher kann zu erheblichen Verletzungen führen, wobei man die Auswirkungen viell nicht sofort spürt.
Und wie MK schreibt, manchmal hat er ja recht, deine Versicherung bezahlt eh nur bei Dauerschaden der dich behindert voll zu verdienen oder dir das Leben einschränkt

_____________________________

Die Freiheit auf 2 Rädern genießen

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 12
Bis zu diesen Beitrag - 17.6.2014 19:39:10   
Hrc-74


Beiträge: 163
Mitglied seit: 7.4.2011
Status: offline
dürften diejenigen, welche sich hier eingebracht haben, anhand des geistigen Horizonts wohlwissend
Ihriges mitgeteilt haben.

quote:

ORIGINAL: MK1971

Es is eigentlich ganz einfach: Entweder hattest du Schmerzen oder du hattest keine Schmerzen!
Wennst eintropft bist, so daß du keine Schmerzen hattest, dann hattest du eben keine Schmerzen.

Es waren Schmerzmittel verabreicht, daher ist es möglich, das diese Verletzung bestand, aber nicht
in Form von Beschwerden empfunden wurde.

Oder willst denen jetzt erklären wenn du keine Schmerzmittel bekommen hättest, dann hättest vermutlich (weil
wissen tust es ja ned) Schmerzen empfunden und deshalb willst Geld???
Das ist ungefähr so als ob du gleich damit kommst, daß wenn du keine gscheite medizinische Behandlung erfahren hättest,
wärst komplett Querschnittgelähmt und deshalb sollen sie gleich mal die Kohle für 100% Dauerinvalidität rüberollen.

Eine Verletzung an der Wirbelsäule, welche bis dato nicht festgestellt wurde ( zumindest nicht als Folge eines Ereignisses )
immer wieder Beschwerden hervorruft, und von Versicherung nicht anerkannt wird. Weil in den Diagnosen des Ereignisses
nicht angeführt. Im Schadensfall sollen die Diagnosen berücksichtigt und bewertet werden, um den Abmachungen des Vertrages
zu entsprechen.
Es ist hier nur die Rede von einem Schadensfall wo alle Verletzungen anhand von Diagnosen eine Bewertung vorliegt, der Versicherungsnehmer
Vermutet, das eine weitere Verletzung ( Wirbelsäule ) diesem Schadensfall zugehört.

Ich erhoffe mir hier keine Millionen und auch nichts für Schmerzen, aber das eine bestehende körperliche Beeinträchtigung dem damaligen
Unfall zugeordnet werden kann. Die Leistung dann aus jenem Schadensfall dementsprechend dargestellt wird. ( Brauch auch nichts für einen
Arm, der mir nicht fehlt )

(in Bezug auf MK1971)
Private Nachricht senden Post #: 13
o - 17.6.2014 19:53:43   
MK1971


Beiträge: 5634
Mitglied seit: 11.7.2012
Wohnort: Linz
Status: offline
quote:

ORIGINAL: Hrc-74

dürften diejenigen, welche sich hier eingebracht haben, anhand des geistigen Horizonts wohlwissend
Ihriges mitgeteilt haben.

quote:

ORIGINAL: MK1971

Es is eigentlich ganz einfach: Entweder hattest du Schmerzen oder du hattest keine Schmerzen!
Wennst eintropft bist, so daß du keine Schmerzen hattest, dann hattest du eben keine Schmerzen.

Es waren Schmerzmittel verabreicht, daher ist es möglich, das diese Verletzung bestand, aber nicht
in Form von Beschwerden empfunden wurde.

Oder willst denen jetzt erklären wenn du keine Schmerzmittel bekommen hättest, dann hättest vermutlich (weil
wissen tust es ja ned) Schmerzen empfunden und deshalb willst Geld???
Das ist ungefähr so als ob du gleich damit kommst, daß wenn du keine gscheite medizinische Behandlung erfahren hättest,
wärst komplett Querschnittgelähmt und deshalb sollen sie gleich mal die Kohle für 100% Dauerinvalidität rüberollen.

Eine Verletzung an der Wirbelsäule, welche bis dato nicht festgestellt wurde ( zumindest nicht als Folge eines Ereignisses )
immer wieder Beschwerden hervorruft, und von Versicherung nicht anerkannt wird. Weil in den Diagnosen des Ereignisses
nicht angeführt. Im Schadensfall sollen die Diagnosen berücksichtigt und bewertet werden, um den Abmachungen des Vertrages
zu entsprechen.
Es ist hier nur die Rede von einem Schadensfall wo alle Verletzungen anhand von Diagnosen eine Bewertung vorliegt, der Versicherungsnehmer
Vermutet, das eine weitere Verletzung ( Wirbelsäule ) diesem Schadensfall zugehört.

Ich erhoffe mir hier keine Millionen und auch nichts für Schmerzen, aber das eine bestehende körperliche Beeinträchtigung dem damaligen
Unfall zugeordnet werden kann. Die Leistung dann aus jenem Schadensfall dementsprechend dargestellt wird. ( Brauch auch nichts für einen
Arm, der mir nicht fehlt )


Lern bitte quoten. Du zitierst da an Text von mir, wo ich nedmal die Hälfte tatsächlich geschrieben habe.

Nun zu deinem Text:

quote:

ORIGINAL: Hrc-74
Eine Verletzung an der Wirbelsäule, welche bis dato nicht festgestellt wurde ( zumindest nicht als Folge eines Ereignisses )
immer wieder Beschwerden hervorruft, und von Versicherung nicht anerkannt wird. Weil in den Diagnosen des Ereignisses
nicht angeführt. Im Schadensfall sollen die Diagnosen berücksichtigt und bewertet werden, um den Abmachungen des Vertrages
zu entsprechen.
Es ist hier nur die Rede von einem Schadensfall wo alle Verletzungen anhand von Diagnosen eine Bewertung vorliegt, der Versicherungsnehmer
Vermutet, das eine weitere Verletzung ( Wirbelsäule ) diesem Schadensfall zugehört.

Ich erhoffe mir hier keine Millionen und auch nichts für Schmerzen, aber das eine bestehende körperliche Beeinträchtigung dem damaligen
Unfall zugeordnet werden kann. Die Leistung dann aus jenem Schadensfall dementsprechend dargestellt wird. ( Brauch auch nichts für einen
Arm, der mir nicht fehlt )


Du denkst viel zu kompliziert, erscheint mir. Nenn einfach den Schaden den du hast - fertig.
Und dann forderst du diesen Schaden von deiner Versicherung.

Ich vermute, daß du das aber nicht kannst, weil du einfach keinen Schaden benennen kannst, richtig?
Du willst zwar kein Schmerzensgeld, hast aber nix anderes als Schmerzen, weil bewegen kannst du dich ja anscheinend noch ganz normal, arbeitsfähig bist du auch.

Und bevor du dich verarscht vorkommst, ich habn tolles Buch dabeim, das handelt genau vom Versicherungsvertragsrecht und ich hab die Ausbildung zum konzessionierten Versicherungsmakler gemacht.
Ist zwar schon lange her, daß ich in diesem Gewerbe arbeite, aber ein bissl was bleibt einfach hängen.
Und Versicherungen "denken" sehr sehr einfach. Solange der nix will, wird er nix bekommen. Wenn er was will soll er sagen was er will. Wenn er was hat, wird uns das ein Sachverständiger sagen. Wenn kein Sachverständiger was sagt, wird er auch nix haben.
Unfallversicherungen sind nicht umsonst "pauschaliert" - siehe Gliedertaxe. Weil die Versicherungsnehmer unheimlich kreativ werden, wenns ums Geld geht - die Versicherer übrigens genauso.
Aber sowas überlegt man sich VORHER und nicht erst hinterher, wenn Jahre vergangen sind und man die AGB und die Sonderbedingungen und die Gliedertaxen tausendmal studiert hat um irgendwie etwas zu finden, daß da irgendwie dazupassen könnte.

Ich vermute ganz stark, daß nix dazu passt. Abgesehen davon merkt man es wenn man 50% oder 25% Dauerinvalide ist, und darunter versichern im übrigen ganz ganz ganz wenige Versicherungen.
Warum? Ja genau aus diesem Grund.

PS: Ohne positivem Sacherständigenbescheid brauchst auch nicht zum Gericht latschen, weil der Richter sich sowieso dem Befund des Sachverständigen anschließt.

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 17.6.2014 19:55:42 >


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zu erklären warum ich Recht habe.

(in Bezug auf Hrc-74)
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Dieser Bericht Post 11 - 17.6.2014 20:39:21   
Hrc-74


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beinhaltet einige Punkte welche nie beschrieben bzw. angedeutet wurden.
Millionen Euro, Haftpflichtversicherung ( Schmerzensgeld ), für was kassieren das gar nicht da ist ( Querschnittslähmung ).

Ein Jahre zurückliegender Verkehrsunfall in Bezug auf Leistungen der privaten Unfallversicherung sollte zum Abschluss gebracht werden.
Die damals festgestellten in Betracht kommenden Verletzungen sind darin berücksichtigt und auch bewertet worden.
Daraus ergibt sich ein gewisser Grad und auch eine dementsprechende Leistung.
Aber diese angesprochene Verletzung der Wirbelsäule bleibt dabei unberücksichtigt, weil diese damals nicht festgestellt wurde.
Erste gröbere Anzeichen traten erst mehr als 2 Jahre später auf. Eine MR- Untersuchung machte diese sichtbar. ( als ältere .... angegeben)
Eigentlich in den ersten Posts schon beschrieben, sind seither immer wieder Beschwerden vorhanden, und es gab auch schon 2 Therapien.
Berufsaufgabe ist wie es aussieht auch bestimmt. ( Arbeitsmedizinischer Befund )
Mit Berücksichtigung der Rückenbeschwerden würde das Leistungsvolumen des Vertrages sicher etwas steigen, vielleicht auch die
Berufsunfähigkeit in Frage kommen.

(in Bezug auf MK1971)
Private Nachricht senden Post #: 15
o - 17.6.2014 20:51:10   
MK1971


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Ich wünsch dir viel Glück und alles Gute.

Antworten in deinem Sinne wirst hier keine bekommen, weil keiner deine Verträge und deinen Gesundheitszustand kennt.

Zu deiner Frage im ersten Beitrag:
quote:

ORIGINAL: Hrc-74
Meine Frage nun, was diese Verletzung in etwa für ein Gewicht hat und die angegebenen Beschwerden auch daraus entstehen.

Antwort: in einer üblichen Unfallversicherung mit üblicher Gliedertaxe: 0 Gewicht, weil nicht versichert.

Eine übliche Gliedertaxe sieht in etwa so aus und da ist keine Wirbelsäule dabei:
Versicherungfall Invalidität in %
Verlust beider Beine oder Füße 100
Verlust ein Bein 70
Verlust ein Fuß 50
Verlust beider Arme oder Hände 100
Verlust ein Arm 70
Verlust Sehkraft beide Augen 100
Verlust Sehkraft ein Auge 35
Komplettverlust des Gehörs 70
Verlust Gehör ein Ohr 20
Verlust Geruchssinn 10
Verlust Daumen 20
Verlust Zeigefinger 15
Verlust anderer Finger 10
Verlust große Zehe 5
Verlust andere Zehe 2
Verlust Niere 20

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 17.6.2014 20:56:13 >


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Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
zu erklären warum ich Recht habe.

(in Bezug auf Hrc-74)
Private Nachricht senden Post #: 16
Wollen wir das hier - 18.6.2014 15:53:38   
Hrc-74


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zu Ende bringen. Die Grundbedingungen solcher Versicherungen werden sich wohl ähnlich verhalten.
Was die Wirbelsäule betrifft welche nicht in der Taxe aufscheint, ist es nicht so, das für diese daher
keine Leistung erbracht wird.
Sondern:
Für andere Körperteile und Sinnesorgane bemisst sich der Invaliditätsgrad danach, inwieweit die normale
körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit insgesamt beeinträchtigt worden ist. Dabei sind ausschließlich
medizinische Gesichtspunkte zu berücksichtigen.

LG

(in Bezug auf MK1971)
Private Nachricht senden Post #: 17
o - 18.6.2014 20:33:10   
MK1971


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Von miraus bringen wir das hier zu Ende.
Kümmert mich ja genaugenommen gar nicht.

_____________________________

Zum Streiten gehören zwei!
Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
zu erklären warum ich Recht habe.

(in Bezug auf Hrc-74)
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