Überprüfung bei Prüfanstalt verweigern ? Wechselkennzeichen !

 
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Überprüfung bei Prüfanstalt verweigern ? Wechselkennzei... - 14.9.2017 1:01:51   
schnelle1000er

 

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Mal angenommen ich habe einige Sachen die nicht typisiert sind und ich mir ziemlich sicher bin dass mir bei einer Überprüfung bei der Prüfanstalt das Kennzeichen abgerissen wird.

Darf ich die Vorführung bei der Prüfanstalt verweigern ? Egal jetzt ob die vor Ort statt findet oder ich aufgefordert werde sofort nachzufahren.

Klar werde ich sofort aufgefordert das Kennzeichen abzugeben bzw. da es sich um Wechselkennzeichen handelt muss ich die Beamten überzeugen das ich das besagte Fahrzeug nur noch abschleppen lassen werde und nicht aus eigener Kraft fahren werde, aber das Kennzeichen darf ich mir behalten für die anderen Fahrzeuge, oder ?
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es wird dir das fahrzeug - 18.9.2017 10:56:57   
ignaz1


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welches nicht entspricht stillgelegt, bei einem wechselkennzeichen darfst du dieses behalten. die beamten können aber zb: die kfz schlüssel von dir verlangen um sicher zu stellen dass du nicht mit dem "illegalen" fahrzeug weiterfährst. die vorführung zur prüfanstalt kannst du nicht verweigern, zumindest nicht ohne monetären einsatz, außer du meldest das fahrzeug vor dem termin ab.

_____________________________

Motorradfahren hebt Grenzen auf. Mensch und Maschine, Natur und Technik, alles wird eins.
Hubert Hirsch


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Trotzdem die technische Überprüfung verweigern ! - 22.9.2017 1:30:28   
schnelle1000er

 

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Statt dem Schlüssel wegnehmen können ich auf eine Kette oder Parkklaue anlegen bestehen ? Weil Schlüssel brauche ich für den Abschleppwagen bzw. um weiterhin uneingeschränkten Zugang zu meinem Eigentum zu haben und ich sehe keinen rechtlichen Grund wieso man mir diesen verhindern soll, wo ich eh einsichtig bin das ich mit dem Fahrzeug nicht weiter fahren darf.

Ich meinte wenn mich ein Polizist auf der Strasse aufhält und auffordert ich soll mit ihm zur Prüfanstalt fahren, ich das aber nicht möchte, steht mir das zu zu verweigern ? Von mir aus kann er das Fahrzeug auch Stillegen/Kennzeichen abnehmen, nur ich will nicht zu der Prüfanstalt fahren und Schluss. Darf er mich dazu "zwingen" ?

Oder anders herum, ich werde aufgehalten und aufgefordert vor Ort sofort beim "Prüfbus" mein Fahrzeug vorzuführen, ich das aber nicht möchte, darf ich das verweigern ? Von mir aus wieder kein Problem das Kennzeichen abzugeben, nur ich möchte nicht meine Zeit verschwenden mit einer technischen Überprüfung.

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verweigern - 22.9.2017 22:41:00   
coco66

 

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kannst alles, sogar einen alktest,-

ob es dir was bringt, außer ein paar nicht verlorene Minuten, musst selber entscheiden - je nachdem, wieviel die Minuten wert sind.

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verweigern - 24.9.2017 10:43:26   
chaos

 

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Ne Prüfung kann auch schon mal eine Stunde dauern. Und wenn er eh sicher ist, dass er durchfliegt, macht es ja auch aus Sicht des Steuerzahlers Sinn, wenn er nicht die Zeit von 2-5 Beamten verschwendet und (einsichtig) sofort die Taferl einziehen lässt.

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Die Prüfung... - 24.9.2017 10:54:59   
coco66

 

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.. muss aber trotzdem durchgeführt werden - ansonsten gäbe es ja keine Punkte die dem Fahrzeughalter/Fahrer vorgehalten und zur Anzeige gebracht werden können.
Und wenns da mal am Prüfbus die Tafel weg nehmen, hast mit der Strafe die Stunde Arbeit der Beamten locker bezahlt. Ganz locker sogar

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Wechselkennzeichen oder nciht, is wurscht - 24.9.2017 11:29:45   
chaos

 

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Zuerst: Du hast nicht das Recht auf eine Kette oder Parkklaue zu bestehen. Diesem Recht wäre die Notwendigkeit inhärent, dass im Prüfbus immer eine ausreichende Anzahl dieser Klauen mitgeführt wird.
Du kannst natürlich alles verweigern, dann kann die Behörde aber die Zulassung aufheben – natürlich auch für ein Wechselkennzeichen.

Zulassungsschein- und Kennzeichenabnahme sind im KFG geregelt, § 58 KFG 1967 "Prüfung an Ort und Stelle"

§58 Abs. 3: Kraftfahrzeuglenker,
1. die mit ihrem Fahrzeug mehr Lärm, Rauch, üblen Geruch oder schädliche Luftverunreinigungen verursachen, als bei ordnungsgemäßem Zustand und sachgemäßem Betrieb unvermeidbar ist, oder
2. bei deren Fahrzeug die Wirksamkeit von Teilen und Ausrüstungsgegenständen, die für die Verkehrs- und Betriebssicherheit von Bedeutung sind, beeinträchtigt erscheint,
haben das Fahrzeug auf Verlangen der Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes an einem geeigneten, nicht mehr als 10 km von ihrem Weg zum Fahrziel entfernten Ort zur Prüfung gemäß Abs. 2 vorzuführen.

§58 Abs. 1: Wird die Verkehrssicherheit durch die weitere Verwendung des Fahrzeuges gefährdet, so sind die Bestimmungen des § 57 Abs. 8 anzuwenden.

§ 57 Abs. 8: Wird die Verkehrssicherheit durch die weitere Verwendung des Fahrzeuges gefährdet, so sind bei Gefahr im Verzug, unbeschadet der Bestimmungen des § 44 Abs. 1 lit. a über die Aufhebung der Zulassung, der Zulassungsschein und die Kennzeichentafeln unverzüglich abzunehmen. In die Genehmigungsdatenbank ist eine Zulassungssperre für das Fahrzeug einzutragen.

§ 44 Abs. 1: Die Zulassung ist von der Behörde, die das Fahrzeug zugelassen hat, aufzuheben, wenn
a) sich das Fahrzeug nicht in verkehrs- und betriebssicherem Zustand befindet und nicht glaubhaft gemacht wird, daß es erst nach Behebung dieses Zustandes weiter auf Straßen mit öffentlichem Verkehr verwendet wird.
(2) Die Zulassung kann von der Behörde, die das Fahrzeug zugelassen hat, aufgehoben werden, wenn
a) der Aufforderung, ein Fahrzeug zur Überprüfung vorzuführen, wiederholt nicht entsprochen wurde,
c) Auflagen, unter denen das Fahrzeug zugelassen worden ist, nicht eingehalten wurden,...


Normalerweise wird das (Wechsel)-Kennzeichen einkassiert und du kannst es dir dann (am nächsten Tag) in der Polizeidirektion/BH unter Vorlage des Typenscheins des "dazugehörigen" Fahrzeugs abholen. Die Zulassung ist hier dann meist bereits erloschen, das Fahrzeug somit abgemeldet. In den vorgelegten Typenschein kriegst nen Stempel (Vorführung vor Wiederzulassung erforderlich).

Viel Spaß beim Verweigern!




< Beitrag bearbeitet von chaos -- 24.9.2017 11:55:55 >

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Jein! - 24.9.2017 11:47:16   
chaos

 

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quote:

ORIGINAL: coco66

Die Prüfung muss aber trotzdem durchgeführt werden - ansonsten gäbe es ja keine Punkte die dem Fahrzeughalter/Fahrer vorgehalten und zur Anzeige gebracht werden können.
Und wenns da mal am Prüfbus die Tafel weg nehmen, hast mit der Strafe die Stunde Arbeit der Beamten locker bezahlt. Ganz locker sogar


Da deine Formulierung unklar ist: Jein! Nein, die Prüfung muss nicht an Ort und Stelle durchgeführt werden. Die Prüfung ist nicht für die Anzeige notwendig. Wenn du z.B. den Alkotest verweigerst, muss gar nichts durchgeführt werden und der Gesetzgeber geht vom worst-case aus. Und der worst-case (1,6 %o) wird dir stellvertretend vorgehalten und zur Anzeige gebracht.
Verweigert man den Prüfbus vor Ort, wird auch nichts durchgeführt. Die Behörde geht – äquivalent wie beim verweigerten Alko-Test – davon aus, dass das Fahrzeug nicht betriebssicher ist, nimmt das Kennzeichen ab und löscht die Zulassung mit dem Vermerk, dass für die Wiederzulassung eine Prüfung vorgesehen ist. So gesehen hast du recht, ja, final muss eine Prüfung durchgeführt werden.


< Beitrag bearbeitet von chaos -- 24.9.2017 11:50:43 >

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Aha? - 24.9.2017 12:03:48   
chaos

 

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Worauf beruht bitte dein Wissen?

quote:

ORIGINAL: ignaz1
bei einem wechselkennzeichen darfst du dieses behalten.

Nein.

quote:

ORIGINAL: ignaz1
die beamten können aber zb: die kfz schlüssel von dir verlangen um sicher zu stellen dass du nicht mit dem "illegalen" fahrzeug weiterfährst.

Nein. Derartiges ist im Führerscheingesetz geregelt, falls man keine Lenkberechtigung hat. Es trifft aber nicht für ein Fahrzeug mit illegalen Umbauten zu

quote:

ORIGINAL: ignaz1
die vorführung zur prüfanstalt kannst du nicht verweigern, zumindest nicht ohne monetären einsatz, außer du meldest das fahrzeug vor dem termin ab.

Nein, natürlich kann er verweigern, aber ja, es kostet. Das Fahrzeug wird – bei Verweigerung – sowieso abgemeldet und kriegt einen Eintrag bei der Zulassungsbehörde. Die Wiederzulassung könnte also generell interessant werden...

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irgendwie ... - 24.9.2017 21:12:04   
coco66

 

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... bin ich ja nicht ganz schlau geworden -

Einmal eingehend auf die Frage des TE - warum bewegt jemand ein Fahrzeug im öffentlichem Verkehr, obwohl er weiß das ihm die nächste Polizeistreife/kontrolle einen Haufen Ärger/Kohle kosten wird?

Hierbei geht es ja wahrscheinlich nicht nur um einen Spiegel der ohne ABE/EG Nr. montiert wurde (wenst an §enreiter erwischt, macht er dir sogar wegen dem an Riesenhaufenärger), sondern um Auffälligere Dinge.
Viell bin ich da ein bissl Moralapostel,- Ich find solche Kontrollen ja OK. Und solang das Moped/Auto in einem Verkehrs/Umwelttauglichem Zustand ist, wird jeder Uniformierte mal ordentlich den Zeigefinger heben, eine Vorladung aussprechen und Gnade vor Recht ergehen lassen (zumindest kenne ich solche Polizisten).

Aber nochmal - warum tut sich jemand den Stress an und wartet ab bis was passiert. Vor allem, wenn was passiert, dann wird's richtig lustig - ohne Versicherungsschutz, bzw Regress eben dieser.

Kann mich da bitte jemand schlau machen???

(in Bezug auf coco66)
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irgendwie ... - 22.10.2017 22:49:27   
chaos

 

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Stellvertretend versuche ich darauf mögliche Antworten zu geben (und nein, du bist kein Moralapostel):

1.) Dummheit.
2.) Man versucht mit illegalen Umbauten und lautem Auspuff Aufmerksamkeit vorm Eissalon & Co zu erhaschen, um mangelnde(s) Selbstwertgefühl/Selbstvertrauen/Penislänge zu kompensieren. Damit man auch irgendwo mal jemand ist und am Moped-Stammtisch auch mal mitreden darf. Wenn man zuhause nix zu sagen hat, will man wenigstens am Bike ein wilder Hund sein!

Ginge es um die schlichte Lust am Basteln, könnte man sich ja im legalen Bereich bewegen...

Habe die Ehre

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najo... - 23.10.2017 15:22:50   
coco66

 

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... aber nur weils Moped lauter ist, zwecks dem wird's Zumpfi a ned länger.

Des denken nur wirklich dumme, die glauben auch, mit viel laut und Krawall können sie Hasen aufreißen.

(in Bezug auf chaos)
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najo... - 24.10.2017 22:57:43   
chaos

 

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...und was sind deine Thesen?

(in Bezug auf coco66)
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Darf ich nun Überprüfung verweigern oder nicht ? - 8.3.2018 1:03:13   
schnelle1000er

 

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Danke für die zahlreichen Antworten aber ich weiss noch immer nicht ob ich eine Überprüfung an meinem Fahrzeug (=mein Eigentum) verweigern darf ?

Angenommen, ich werde auf öffentlicher Strasse angehalten, der Polizist meint es bestehe der Verdacht dass das Fahrzeug nicht den Gesetzen entspricht (was auch so sein wird) und fordert/bittet mich sofort mit ihm zur technischen Überprüfung (z.B. MA46) zu fahren oder vor Ort eine technische Überprüfung (z.B. Prüfbus) vorzunehmen.

Ich möchte das aber nicht !!! Habe ich ein Recht diese Überprüfung zu verweigern ?

Mir geht es nicht darum das er mir das Kennzeichen abnehmen wird und die Zulassung aufheben wird, dem widerspreche ich auch nicht, soll er da er ein Recht auf das hat.

(in Bezug auf chaos)
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Gesetz - 8.3.2018 1:18:21   
schnelle1000er

 

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§102 KFG 1967 Abs. 11

...Verweigert der Lenker die ihm zumutbare Mitwirkung an technischen Fahrzeugkontrollen und verhindert so die Überprüfung des Fahrzeuges oder seiner Teile, Ausrüstungs- und Ausstattungsgegenstände, so ist die Annahme gerechtfertigt, dass das Fahrzeug nicht den kraftfahrrechtlichen Vorschriften entspricht und dass die Verkehrssicherheit durch die weitere Verwendung des Fahrzeuges gefährdet wird. In diesen Fällen sind die Bestimmungen des § 57 Abs. 8 anzuwenden.


§57 KFG 1967 Abs. 8

Wird die Verkehrssicherheit durch die weitere Verwendung des Fahrzeuges gefährdet, so sind bei Gefahr im Verzug, unbeschadet der Bestimmungen des § 44 Abs. 1 lit. a über die Aufhebung der Zulassung, der Zulassungsschein und die Kennzeichentafeln unverzüglich abzunehmen. In die Genehmigungsdatenbank ist eine Zulassungssperre für das Fahrzeug einzutragen.


§44 KFG 1967 Abs. 1

Die Zulassung ist von der Behörde, die das Fahrzeug zugelassen hat, aufzuheben, wenn:

a) sich das Fahrzeug nicht in verkehrs- und betriebssicherem Zustand befindet und nicht glaubhaft gemacht wird, daß es erst nach Behebung dieses Zustandes weiter auf Straßen mit öffentlichem Verkehr verwendet wird,


Zusätzlich unter Abs. 2

Die Zulassung kann von der Behörde, die das Fahrzeug zugelassen hat, aufgehoben werden, wenn

a) der Aufforderung, ein Fahrzeug zur Überprüfung vorzuführen, wiederholt nicht entsprochen wurde,



Ich habe aber nirgends gelesen das ich der geforderten Überprüfung nachkommen muss !!!

(in Bezug auf schnelle1000er)
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du hast ... - 8.3.2018 4:25:42   
coco66

 

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dir die Antwort eh schon selber gegeben.

Natürlich kannst die Aufforderung verweigern, ........

Irgendwann holen dich ein paar nette Uniformierte zuhause/arbeit ab, Das kannst dann nimma verweigern.

(in Bezug auf schnelle1000er)
Private Nachricht senden Post #: 16
Wieso ? - 11.3.2018 1:17:12   
schnelle1000er

 

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Und wieso sollte man jemanden deswegen inhaftieren ? Auf welcher Rechtsgrundlage ?

Man begehe ja mit der Handlung nur ein Verwaltungsstrafverfahren, oder zumindest ist das die Annahme/Vermutung des Kontrollorgans und dieses könnte man ja durch die Verweigerung einer technischen Überprüfung umgehen, oder nicht ? !

(in Bezug auf coco66)
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und du glaubst... - 11.3.2018 6:18:02   
coco66

 

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.. wennst dich weigerst dort aufzutauchen bekommst keine strafe? diese bezahlst natürlich nicht da dir ja nix nachgewiesen werden konnte - zumindest denkst du so. und genau darum werden dich dann ein paar nette uniformierte abholen zum absitzen der ersatzfreiheitsstrafe - ist eh ganz einfach.

für dich anscheinend ned.

(in Bezug auf schnelle1000er)
Private Nachricht senden Post #: 18
!!! - 14.3.2018 16:03:55   
schnelle1000er

 

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Bitte lese meine Beiträge genau (!) durch, es war nie die Rede davon eine Strafe nicht zu bezahlen ! Du malst dir dein eigenes Szenario aus und überträgst es auf mich, dieses hat aber meiner Ansicht nach kriminelle Energie und davon möchte ich ganz klar Abstand nehmen.

Es geht lediglich darum die Vorführung eines KFZ bei der Prüfanstalt zu verweigern ! Es geht nicht darum gegen das Gesetz zu verstossen, sondern sich im Rahmen des Gesetzes zu bewegen.

Und auch wenn es in deiner Welt anscheinend unerklärlich ist kann es plausible Gründe geben die Überprüfung des KFZ verweigern zu wollen wenn es gesetzlich nicht verboten ist. Wenn irgendwo im gesetzt steht das man zur Überprüfung MUSS dann brauchen wir nicht drüber sprechen, aber mir ist kein Gesetz bekannt wo steht das man MUSS und darum geht es hier.

Aber so einfach wird man sich einer Strafe nicht entziehen können wie du denkst, weil der Polizist auf der Strasse wird ja feststellen das gorbe Fahrlässigkeit vorliegt und dir deswegen das Kennzeichen abnehmen und darauf folgt die Strafe.

Nur es geht hier darum ob man eine detalierte Überprüfung auf dem Fahrzeug zulassen MUSS oder nicht ?

Übrigens wenn du die Strafe nicht bezahlst wirdst du nicht sofort "abgeholt", sondern die BPD stellt zuerst Antrag auf Exekution beim BG ... zum Schluss und im Falle der Uneinbringlichkeit der Höhe der Strafe auch durch gerichtlichen Verkauf des Privatvermögens steht dann die Inhaftierung - aber darum geht es hier nicht.

(in Bezug auf coco66)
Private Nachricht senden Post #: 19
müssen - 14.3.2018 21:35:51   
coco66

 

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Status: offline
tust gar nix - und im Endeffekt zahlst doch.
Wenn du genauer lesen würdest, würdest dieses schon mal gelesen haben.

(in Bezug auf schnelle1000er)
Private Nachricht senden Post #: 20
müssen - 22.3.2018 15:24:51   
schnelle1000er

 

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Mitglied seit: 18.2.2010
Status: offline
Mir helfen deine Antworten nicht wirklich weiter... kannst du konkreter werden mit Bezug auf Gesetzestext ?

Noch einmal, es geht nicht darum eine Strafe nicht zu bezahlen (irgendwie musst du ein Geldproblem haben, weil du sprichst immer wieder das an), es geht hier NUR darum zu klären ob es gesetzlich erlaubt ist im obigen Fall das KFZ nicht überprüfen zu lassen ?!

Ich habe viele Gesetzte gelesen aber in obigen Zusammenhang keinen Gesetzestext gefunden welches besagt das man einer Überprüfung statt geben muss.

(in Bezug auf coco66)
Private Nachricht senden Post #: 21
müssen - 22.3.2018 15:31:28   
schnelle1000er

 

Beiträge: 15
Mitglied seit: 18.2.2010
Status: offline
Einzig Kollege chaos hast da hilfreiche Antworten gegeben, Danke !

(in Bezug auf schnelle1000er)
Private Nachricht senden Post #: 22
Ich glaub.. - 22.3.2018 15:32:13   
coco66

 

Beiträge: 815
Mitglied seit: 10.2.2015
Status: offline
.. du verstehst nicht richtig - Natürlich ist es erlaubt einer Überprüfung nicht nach zu kommen. Sollte aber vorher schon eine Anzeige ausgesprochen sein,.- ohne die es ja nicht zur Überprüfung kommen würde,- wirst du mit den Konsequenzen trotzdem leben müssen -

Ist das gleiche als wenn du einen Alkotest verweigerst - es wird automatisch der Wert der höchsten Strafe, also über 1.6Promille, angenommen.


< Beitrag bearbeitet von coco66 -- 22.3.2018 15:34:23 >

(in Bezug auf schnelle1000er)
Private Nachricht senden Post #: 23
AW - 26.3.2018 22:12:16   
MarleneE

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 30.3.2016
Status: offline
"Müssen" - Nein. Die Konsequenzen stehen eh schon weiter oben.

Wenn die Zulsssungssperre erfolgt ist musst du das Fahrzeug wieder nach Par 57a KFG überprüfen lassen. Damit gehst du zur Zulassungsstelle bei BH/Magistrat und dann kriegst du die Plakette und Zulassung. Eine korrekte Werkstatt wird dir die Bestätigung nur geben, wenn keine nichtgenehmigten Umbauten drauf sind (oder sie findet diese halt einfach nicht).

Dh eine Feststellung, WAS alles nicht genehmigt ist, umgeht man so natürlich. Würde ich wohl auch so machen- aber ich bin da aus Versicherungsgründen lieber nur mit Originalbauteilen bzw. zugelassenen Umbauten unterwegs.

Regressforderung der Haftpflichtversicherung bei einem Unfall wäre womöglich weit schlimmer als eine Strafe...

Und: sofern du öfter eine solche Strafe bekommst wäre auch ein Führerscheinentzug denkbar... solltest du berücksichtigen.


LG Marlene

(in Bezug auf coco66)
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Danke - 5.4.2018 1:33:52   
schnelle1000er

 

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Mitglied seit: 18.2.2010
Status: offline
Danke für die Antworten.

Der Hintergrund meiner Frage war folgender, das ein Freund ein Auto hat mit der er nur auf der Rennstrecke fährt. Das Fahrzeug war aber angemeldet damit er nicht mit Auto am Anhänger fährt.

Letztes Jahr auf dem Weg zum Pannonia hält ihm die Polizei auf und bittet ihn zur Prüfanstalt nachzufahren und er hat es getan ... Strafe hat er 80,- EUR pro beanstandeten Punkt bekommen.

Beispiel: 80,- EUR weil Lenkrad nicht original, 80,- EUR weil am Lenkrad die Betätigung der Hupe nicht original, 80,- EUR weil aufgrund der Änderung am Lenkrad das Lenksystem verändert wurde ... hat nur noch gefehlt das die pro Schraube am Lenkrad je 80,- EUR kassieren ... in Summe waren es dann um die 2000,- EUR.

Ich war der Meinung das er auf die Prüfanstalt hätte verzichten können, das wäre ihm günstiger gekommen ... er meinte das man zur Überprüfung MUSS, ich eben anderer Meinung.

Er fährt jetzt mit Auto am Hänger zur Rennstrecke und wird es nie mehr zulassen.

Danke nochmal....

(in Bezug auf MarleneE)
Private Nachricht senden Post #: 25
Beitrag schon "verjährt", aber - 5.7.2018 9:49:12   
AgentOrange


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Status: offline
mich hätte trotzdem interessiert, wie die Kalkulation für den Fall, den Du präferierst, ausgegangen wäre?
Das heißt, keine Nachfahrt zur Überprüfung, Neuvorführung (wegen erloschener Zulassung) bei der Zulassungsbehörde. Was hätte der Umbau der beanstandeten Punkte in Relation zur € 2.000,- Strafe gekostet?
& btw: hättest den Thread umgekehrt angegangen (Dein letzter Erklärpost zu Beginn) wären etliche Missverständnisse vermieden worden.
LG.

_____________________________

hinter noch keiner wolke hab ich eine rennleitung gesehen ...

(in Bezug auf schnelle1000er)
Private Nachricht senden Post #: 26
Verweigerung = in dem Fall billiger - 5.8.2018 8:36:52   
chaos

 

Beiträge: 3854
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Status: offline

quote:

ORIGINAL: AgentOrange
mich hätte trotzdem interessiert, wie die Kalkulation für den Fall, den Du präferierst, ausgegangen wäre?
Das heißt, keine Nachfahrt zur Überprüfung, Neuvorführung (wegen erloschener Zulassung) bei der Zulassungsbehörde. Was hätte der Umbau der beanstandeten Punkte in Relation zur € 2.000,- Strafe gekostet?


Er war ganz sicher billiger davongekommen, weil er ja das Fahrzeug auch jetzt nicht mehr angemeldet hat. D.h. die Kosten für eine Neuvorführung wegen der erloschenen Zulassung wären eh nie ins Gewicht gefallen. In dem Fall wäre die Verweigerung sinnvoll gewesen.
Das Ding anzumelden macht prinzipiell wenig Sinn, weil das Autovermutlich ordentlich Dampf unter der Haube hat. So - und dafür muss man normalerweise entsprechende Steuern abdrücken. Die dezente Steuerlast zahlt sich vermutlich nur aus, wenn man während der Saison jedes WE am Ring fährt - wobei man dann aber wiederum das Problem hat, dass man jedes WE erwischt werden kann.

quote:

ORIGINAL: AgentOrange
& btw: hättest den Thread umgekehrt angegangen (Dein letzter Erklärpost zu Beginn) wären etliche Missverständnisse vermieden worden.
LG.

Ja, wobei einfach lesen auch schon geholfen hätte. Ich hab am 24.9.2017, 12:03 eh folgendes geschrieben: Nein, natürlich kann er verweigern, aber ja, es kostet. Das Fahrzeug wird – bei Verweigerung – sowieso abgemeldet und kriegt einen Eintrag bei der Zulassungsbehörde. Die Wiederzulassung könnte also generell interessant werden...



(in Bezug auf AgentOrange)
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