Triumph mit Bremsversagen !

 
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Triumph mit Bremsversagen ! - 21.1.2012 13:17:46   
sandramiridae

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 21.1.2012
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http://www.youtube.com/watch?v=FnwjisGyKRc

sorry: ..............

Der Anwalt hat Bedenken wegen der Rechte an den Filmszenen aus "Werner", der Musik und weiteren Photos. Solange das nicht geklärt ist, blockiere ich das Video vorerst. Für die, die den Sachverhalt nun nicht kennen:

Und aus gegebenen Anlaß: Der Text gibt die Story des Fahrers wieder. Nicht meine. Ich hab das lediglich kopiert und hier eingefügt um diese Forumsdiskussion zu starten.




................


http://www.ciao.de/Triumph_Bonneville__Test_8763799




................





Meine Frage dazu: Gibt es Biker mit ähnlichen Erfahrungen?

< Beitrag bearbeitet von sandramiridae -- 30.1.2012 10:25:53 >
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das Video ist spitze - 21.1.2012 15:07:59   
martin0762

 

Beiträge: 3267
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Der Anlass eher traurig!
Tatsache ist, das  Triumph immer wieder mit den Bremsen auf Kriegsfuß steht!
ich habe mittlerweile den dritten Satz Bremsscheiben vorne bei 37000km (bislang alles kulanterweise ohne Kohle geregelt), habe aber sonst gottlob keine Probleme mit der Bremse und auch sonst nicht mit dem Moped.
Bei der speed triple soll es jedoch (siehe Testbericht im MO, irgendwann im letzten Jahr) bei den ABS Modellen
zu Bremsversagern gekommen sein; ziemlich unnangenehme Sache!
Das car Garantie keinen Folgeschaden übernimmt, ist keine Überraschung, das wirst dir ziemlich sicher
bei allen Garantiebestimmungen widerfahren.
Interessanter wäre die genaue Ursache (ist an video im Gutachten nicht zu erkennen) und dann eventuell
die Möglichkeit eines versteckten Mangels, der u.U. schon bei der Übergabe des Fahrzeuges vorhanden war.
Alles andere ist wahrscheinklich sinnlos.
lg
martin

(in Bezug auf sandramiridae)
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lol - 21.1.2012 15:11:04   
theclown


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nett gemachtes video :)

aber traurige story :(

ist die bremse kaputt gegangen, bremsseil ... ?

(in Bezug auf sandramiridae)
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noch eine ergänzung - 21.1.2012 15:13:04   
martin0762

 

Beiträge: 3267
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Wohnort: GU
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hab' g'rad kurz nachgelesen:
wenn überhaupt jemand für Folgeschäden eine Haftung übernimmt, dann im Rahmen des Produkthaftungsgesetzes und nicht im Rahmen der Gewährleistung und wahrscheinlich auch nicht im Rahmen der Garantie, da diese ja erstens freiwlillig und zweitens daher auch frei gestaltbar ist.

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sandra - 21.1.2012 16:47:05   
ViennaAgent


Beiträge: 920
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Wohnort: Donau City
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hast du dich heute nur deswegen neu registriert?



_____________________________

Roman

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FAKE! - 21.1.2012 16:54:55   
tomtriple

 

Beiträge: 193
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sandra...jasmin...???

siehe:
http://www.1000ps.at/forum/forum_-gel%C3%B6scht_2630290



< Beitrag bearbeitet von tomtriple -- 21.1.2012 16:55:19 >

(in Bezug auf ViennaAgent)
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ich wieder - 21.1.2012 17:20:34   
sandramiridae

 

Beiträge: 7
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nett gemachtes video :)

aber traurige story :(

ist die bremse kaputt gegangen, bremsseil ... ?


Nein, kein Bremsseil. Die Bonneville hat vorn hydraulische Bremse. Der "bremsgebende Zylinder", also das Teil oben am Handbremshebel, der baut keinen Druck mehr auf. Man muß schon regelrecht pumpen bis dann Druck auf die Bremse kommt. Luft war auch keine im System... Laut Meinung von zwei Gutachtern, bremsgebender Zylinder defekt.

@tomtriple / @ViennaAgent:
ja, "jasmin" und "sandra" sind die selben personen, nämlich ich. Ich heiße aber auch anders. Ich bin auch nicht Eigentümer der Maschine. Ich bin befreundet mit ihm. Wir sind auf der Maschine gelegentlich gemeinsam herumgefahren... Im Oktober hab ich mal testen wollen, wie ein solches Forum hier überhautp funktioniert. Und jetzt da das Video fertig ist hab ich den threed neu anlegt. Zurück auf Start sozusagen. Sorry, wenn sich jemand von euch deswegen manipuliert gefühlt hat. Tschuldigung. Aber das Netz ist nun mal Ort auch für anonymen Austauch. Mit allen Vor- und Nachteilen. :-)

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ich war jahrelang - 21.1.2012 18:17:21   
honda1000a

 

Beiträge: 138
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in der bikerbranche tätig. ähnliche fälle, unabhängig von motorradhersteller und type,
wurden immer wieder mit penetranz vorgetragen. am schluss musste ich immer wieder
feststellen, das es sich nur um selbstgefällige schuld von sich weiser gehandelt hat.

(in Bezug auf sandramiridae)
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"schuld von sich weiser" ? - 21.1.2012 18:59:38   
sandramiridae

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 21.1.2012
Status: offline

quote:

ORIGINAL: honda1000a

in der bikerbranche tätig. ähnliche fälle, unabhängig von motorradhersteller und type,
wurden immer wieder mit penetranz vorgetragen. am schluss musste ich immer wieder
feststellen, das es sich nur um selbstgefällige schuld von sich weiser gehandelt hat.


Nenn mal einen ähnlichen Fall. Ein Beispiel...

(in Bezug auf honda1000a)
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Super - 21.1.2012 19:01:36   
kleinhirn

 

Beiträge: 2904
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quote:

ORIGINAL: honda1000a
am schluss musste ich immer wieder
feststellen, das es sich nur um selbstgefällige schuld von sich weiser gehandelt hat.


Es verwundert mich schon sehr, wie Du immer 100% zweifelsfrei erkennen konntest ob es nur ein Fahrfehler war oder doch ein Defekt in der Bremsanlage, der oftmals nur kurzzeitig auftritt (siehe ABS Probleme bei Mehrfachbremsungen von bestimmten BMW GS Modelle)? Selbst die allerbesten Gutachter haben große Probleme mit der Thematik. Zum Vorteil der Hersteller gibt es in vielen Fällen gar keine Zeugen mehr, weil Bremsversagen oft ein Todesurteil ist.

Vor zehn Jahren war ich mit einer Honda XR auf einer gesperrten Strecke Testfahren. Nach einigen Runden fällt die vordere Bremse komplett aus. Ich fahre zurück zum Betreuer und bekomme eine grandios Aussage: "Wir hatten schon am Vormittag Probleme mit der XR Bremse. Dann haben wir etwas herumgebastelt". Bedeutet im Klartext, dass die Volldeppen mir wissentlich ein Motorrad mit defektem Bremssystem zum Fahren gegeben habe. Im Falle eines Unfalls hätte das sicher keiner zugegeben!


(in Bezug auf honda1000a)
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100% - 22.1.2012 12:18:25   
sandramiridae

 

Beiträge: 7
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Status: offline
quote:

ORIGINAL: kleinhirn


quote:

ORIGINAL: honda1000a
am schluss musste ich immer wieder
feststellen, das es sich nur um selbstgefällige schuld von sich weiser gehandelt hat.


Es verwundert mich schon sehr, wie Du immer 100% zweifelsfrei erkennen konntest ob es nur ein Fahrfehler war oder doch ein Defekt in der Bremsanlage, der oftmals nur kurzzeitig auftritt (siehe ABS Probleme bei Mehrfachbremsungen von bestimmten BMW GS Modelle)? Selbst die allerbesten Gutachter haben große Probleme mit der Thematik. Zum Vorteil der Hersteller gibt es in vielen Fällen gar keine Zeugen mehr, weil Bremsversagen oft ein Todesurteil ist.

Vor zehn Jahren war ich mit einer Honda XR auf einer gesperrten Strecke Testfahren. Nach einigen Runden fällt die vordere Bremse komplett aus. Ich fahre zurück zum Betreuer und bekomme eine grandios Aussage: "Wir hatten schon am Vormittag Probleme mit der XR Bremse. Dann haben wir etwas herumgebastelt". Bedeutet im Klartext, dass die Volldeppen mir wissentlich ein Motorrad mit defektem Bremssystem zum Fahren gegeben habe. Im Falle eines Unfalls hätte das sicher keiner zugegeben!




100% zweifelsfrei läßt sich sagen das die Bremse nicht funktioniert und nicht bloß eventuell sporadisch ausfällt, etc. Ich kann zu ihm in die Garage gehen und die Handbremse durchziehen bis zum Gashahn. Keine Bremswirkung. Wenn du dann zwei-dreimal nochmal den Hebel ziehst, dann baut sich Bremsdruck auf. Dann laß die Bremse knappe 30min in Ruhe und beim ersten Durchziehen ist wieder Null. Und jetzt mach mal auf einer Tour ne Stunde Pause. Dann fährste los und nach wenigen km auf Landstraße kommt die erste Kurve in der du die Bremse brauchst...
Es gibt zwar Zeugen für den Unfallhergang deren Aussagen auch aufgenommen wurden. Aber die sind eigentlich nicht mehr nötig. Keiner bezweifelt Unfallhergang und Ursache. Auch CarGarantie & Triumph nicht. Den Gutachter hat CarGarantie auch nur geschickt um sich von der Wirkungslosigkeit der Bremse selber zu überzeugen UND ob die Bremse erst durch den Unfall beschädigt wurde. Ist sie aber nicht. Keine äußerlichen Beschädigungen an der Bremse durch den Unfall. Damit war klar, das die Bremse bereits VOR dem Unfall defekt war. Sonst wäre die Diskussion eine andere...

Ich weiß aber was du meinst. Es mag Fahrer geben, die eigenes Fehlverhalten nach einem Unfall verschweigen UND zusätzlich die Penetranz besitzten dann Forderungen zu stellen. In diesem Fall nicht.

(in Bezug auf kleinhirn)
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... - 23.1.2012 11:26:42   
sevenfiftybiker


Beiträge: 12846
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quote:

ORIGINAL: sandramiridae
100% zweifelsfrei läßt sich sagen das die Bremse nicht funktioniert und nicht bloß eventuell sporadisch ausfällt, etc. Ich kann zu ihm in die Garage gehen und die Handbremse durchziehen bis zum Gashahn. Keine Bremswirkung. Wenn du dann zwei-dreimal nochmal den Hebel ziehst, dann baut sich Bremsdruck auf. Dann laß die Bremse knappe 30min in Ruhe und beim ersten Durchziehen ist wieder Null. Und jetzt mach mal auf einer Tour ne Stunde Pause. Dann fährste los und nach wenigen km auf Landstraße kommt die erste Kurve in der du die Bremse brauchst...


Also lässt sich das Verhalten am besten so beschreiben, als wäre Luft im Bremskreislauf.

quote:

ORIGINAL: sandramiridae
Es gibt zwar Zeugen für den Unfallhergang deren Aussagen auch aufgenommen wurden. Aber die sind eigentlich nicht mehr nötig. Keiner bezweifelt Unfallhergang und Ursache. Auch CarGarantie & Triumph nicht. Den Gutachter hat CarGarantie auch nur geschickt um sich von der Wirkungslosigkeit der Bremse selber zu überzeugen UND ob die Bremse erst durch den Unfall beschädigt wurde. Ist sie aber nicht. Keine äußerlichen Beschädigungen an der Bremse durch den Unfall. Damit war klar, das die Bremse bereits VOR dem Unfall defekt war. Sonst wäre die Diskussion eine andere...

Ich weiß aber was du meinst. Es mag Fahrer geben, die eigenes Fehlverhalten nach einem Unfall verschweigen UND zusätzlich die Penetranz besitzten dann Forderungen zu stellen. In diesem Fall nicht.


Der erwähnte Vorschlag zur Produkthaftpflicht hat einen Haken: Er deckt nur Schäden, die nicht am Produkt selbst (d.h. an der Triumph) entstehen, sondern müsste die Arzt- und Unfallkosten (oder z.B. auch beschädigte Leitplanke) decken.

Ach ja: Aus welchen Land kommst du? Germanien, Österreich, Schweiz, FL?


< Beitrag bearbeitet von sevenfiftybiker -- 23.1.2012 11:27:35 >

(in Bezug auf sandramiridae)
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juristisch - 25.1.2012 6:13:34   
sandramiridae

 

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Ich bin in Deutschland zu Hause. Warum die Frage? Wäre die rechtliche Situation in Österreich eine andere?

Überhaupt, weils schon angesprochen wurde, von wegen rechtliche Situation. Ein Rechtsanwalt war mit der Sache schon beauftragt. Der hat von einem Verfahren gegen CarGarantie abgeraten. Die juristische Seite dieses Falls wäre kaum gegen CarGarantie zu gewinnen. Das Kleingedruckte der Garantiebedingungen... Mit Produkthaftungsgesetz oder so ist auch nicht viel zu wollen. Da müßte man Triumph gegenüber nachweisen, das da ein Defekt schon bei Auslieferung bestand. Ein solcher Beweis ist kaum zu erbringen.

(in Bezug auf sevenfiftybiker)
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juristisch - 25.1.2012 10:08:42   
kps_Doppelklick

 

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quote:

ORIGINAL: sandramiridae

die rechtliche Situation

Ein Rechtsanwalt war mit der Sache schon beauftragt. Der hat von einem Verfahren gegen CarGarantie abgeraten. Die juristische Seite dieses Falls wäre kaum gegen CarGarantie zu gewinnen.

Das Kleingedruckte der Garantiebedingungen...



rechtlich gesehen, bewegst du dich auf sehr dünnem eis!
hast du ein gutachten eines gerichtlich beeideten sachverständigen, der einen ursächlichen zusammenhang zwischen bremse und dem unfall festgestellt hat?
wenn nicht und da dir der anwalt abgeraten hat nehm ich an du hast selbiges nicht, solltest du mit öffentlich vorgetragenen, unbewiesenen anschuldigungen vorsichtig sein .... triumph hat sicher eine gute rechtsabteilung und dann bist du die beklagte partei!

schon klar, dass das frustrierend ist, zuerst einen unfall haben, dann -vermeintlich- nicht recht bekommen ... nur: vor einer unterschrift unter einem vertrag liest man sich eben auch das kleingedruckte durch, soviel zeit muss sein ...



(in Bezug auf sandramiridae)
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... - 25.1.2012 10:27:45   
sevenfiftybiker


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quote:

ORIGINAL: sandramiridae
Überhaupt, weils schon angesprochen wurde, von wegen rechtliche Situation. Ein Rechtsanwalt war mit der Sache schon beauftragt. Der hat von einem Verfahren gegen CarGarantie abgeraten. Die juristische Seite dieses Falls wäre kaum gegen CarGarantie zu gewinnen. Das Kleingedruckte der Garantiebedingungen... Mit Produkthaftungsgesetz oder so ist auch nicht viel zu wollen. Da müßte man Triumph gegenüber nachweisen, das da ein Defekt schon bei Auslieferung bestand. Ein solcher Beweis ist kaum zu erbringen.


Produktehaftpflicht kannst vergessen, du willst ja nicht den Schaden z.B. an der Leitplanke zurückfordern (Haftpflicht = Fremdschaden!).

Wenn du das willst, da hättest du gute Karten, weil da kein Verschulden nötig ist.

Für den Rest hast du hast theoretisch 2 Möglichkeiten (Begriffe der Schweizer Rechtssprechung entsprechend):
a) Vertrag als solches Anfechten (Rückabwicklung des Kaufvertrages, Grundlagenirrtum in der CH)
b) Ausservertragliche Verschuldenshaftung, hier musst du ein Verschulden nachweisen

Was die Probleme:
a) Vertrag anfechten aufgrund eines Irrtums
- Verwirkungsfrist?
- Was für einen Irrtum hast du gehabt? Wahrscheinlich eben keinen wesentlichen Vertragsirrtum

b) Ausservertragliche Verschuldenshaftung:
- Verschulden nachzuweisen ist hier das Problem: z.B. dass der Bremszylinder massive Produktionsfehler aufgewiesen hätte
- Gab es einen Rückruf?
- Gibt es mehrere solche Fälle von Bremsversagen bei der Triumph?

Es wird schwierig sein, etwas zu holen (Garantie & Hersteller).

(in Bezug auf sandramiridae)
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Diese art von schaden - 25.1.2012 10:49:35   
FryingPan


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Deckt nur eine kaskoversicherung.
Wenn man ein relativ neues fahrzeug hat und keine kasko abschliesst, ist man eh selber schuld.


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Post #: 16
... - 25.1.2012 11:06:19   
sevenfiftybiker


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quote:

ORIGINAL: FryingPan
Deckt nur eine kaskoversicherung.


Nicht ganz. Sobald du dem Hersteller ein Verschulden nachweisen kannst (Idealfall: Kurz darauf kommt ein Rückruf raus), dann hast du Chancen, weil der Hersteller ist seinen Pflichten nicht nachgekommen. Bei den Rahmenbrecher-Suzuki als Beispiel hast du da eher bessere Karten, weil ein Rückruf häufig als Schuldeingeständis angesehen wird..

In der Praxis aber schwierig, da die Schuldfrage nicht so einfach zu klären ist.

Aber so wie der Fall aussieht, dürfte es schwierig sein, zumal es nach einem Einzelschaden klingt.

quote:

ORIGINAL: FryingPan
Wenn man ein relativ neues fahrzeug hat und keine kasko abschliesst, ist man eh selber schuld.


Da hast du natürlich recht.

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... - 25.1.2012 19:47:22   
FryingPan


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quote:

ORIGINAL: sevenfiftybiker

quote:

ORIGINAL: FryingPan
Deckt nur eine kaskoversicherung.


Nicht ganz. Sobald du dem Hersteller ein Verschulden nachweisen kannst (Idealfall: Kurz darauf kommt ein Rückruf raus), dann hast du Chancen, weil der Hersteller ist seinen Pflichten nicht nachgekommen. Bei den Rahmenbrecher-Suzuki als Beispiel hast du da eher bessere Karten, weil ein Rückruf häufig als Schuldeingeständis angesehen wird..


Der Hersteller bewegt sich auch nur, wenn ihm das ein Gericht aufträgt. Aber wenn nicht ein Serienfehler vorliegt, ist die Chance gleich Null.


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(in Bezug auf sevenfiftybiker)
Post #: 18
Garantiebedingungen - 27.1.2012 18:32:56   
sandramiridae

 

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Ich möchte mal aus den Garantiebedingungen zietieren, auf die sich CarGarantie beruft:

„Keine Garantie besteht ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen für Schäden: a) durch Unfall, d.h., ein von außen plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis; b) u.s.w.“

Jemand hat hier gemeint, daß man sich halt das Kleingedruckte vor Vertagsabschluß durchlesen muß. Dazu möchte ich sagen: Das sind die Werksbedingungen bei einer Neumaschine von Triumph. Die können nach zwei Jahren unverändert verlängert werden. Diese Garantiebedingungen muß man sich also vor dem Kauf des Motorrades durchlesen. Sollte man auch tun. Wer sich aber die o.g. Zeilen durchliest der zuckt mit den Schultern und sagt: OK, Schäden durch einen Unfall sind freilich nicht durch Garantie zu bezahlen. Das ist ganz klar nicht Aufgabe der Garantie. In diesem Moment so weit zu denken, an die Möglichkeit das ausgerechnet während der Fahrt ein Bauteil an der garantierten Maschine kaputt geht, was dann auch noch einen Unfall zur Folge haben könnte, was dann Unfallschäden als Folge davon haben kann – soweit denkt doch nur ein Jurist oder jemand der von Vornherein mit einer Negativeinstellung zu diesem Motorrad sich dieses kauft. Wer aber ein neues Motorrad kauft der hat keine Negativeinstellung dazu. Der freut sich darauf...

Juristisch ist – leider – nix gegen Triumph und CarGarantie zu wollen. Die Garantiebedingungen sind da zu eindeutig. Meine Kritik richtet sich auch nicht an die deutsche Rechtssprechung, oder so.

Die Kritik ist, das Triumph und CarGarantie Garantiebedingungen aufstellen, die zu einer derart kundenunfreundlichen Situation führen können. Die weitere Kritik ist, wie „wenig“ kulant sich Triumph (und auch CarGarantie) in diesem Fall verhält.

(in Bezug auf FryingPan)
Private Nachricht senden Post #: 19
ursache - 1.2.2012 10:39:21   
renegade0710


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nachdem das ganze genug staub aufgewirbelt hat,
wäre die ursache des versagens sicher interessant.
für mich besonders, weil ich die gleiche anlage habe,
aber sehr gut gewartet, bremst immer pipifax.

und mir kein anderer fall bekannt ist...

(in Bezug auf sandramiridae)
Private Nachricht senden Post #: 20
Ursache - 2.2.2012 0:10:39   
sandramiridae

 

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die Ursache ist laut Gutachter "am wahrscheinlichsten" defekte Pumpe oben am Bremshebel. "Wahrscheinlich" deshalb, weil: GarGarantie hat es gereicht durch einen Gutachter feststellen zu lassen, das weder Luft im System war, noch irgendwo Bremsflüssigkeit ausgetreten ist, und die Bremse auch keine äußerlichen Beschädigungen durch den Unfall aufwies und dennoch die Bremse nicht mehr zieht. Das war denen genug um den Fall als Garantiefall anzuerkennen - auch wenn dann eben NUR die Bremse ersetzt wurde.

Um der Ursache restlos auf den Grund zu gehen, müßte man die Handpremspumpe in einer Werksatt/Labor/TÜV... was weiß ich wo... zerlegen und untersuchen lassen. Das bezahlt aber keiner. Ist wohl laut Gutachter auch ziemlich teuer und für die Anerkennung des Garantiefalls eben nicht nötig. Interessant wärs schon...

Auf die Frage, ob man das vorher irgendwie merken würde meinte er, man müßte das am wanderenden Druckpunkt erkennen, wenn das Motorrad länger gestanden hat. Beim ersten Anziehen der Bremse und beim zweiten anziehen muß der Druckpunkt auf genau dem selben Punkt sein. Wenn der nur leicht wandert, ist das schon nicht mehr ok. Da aber diese Bremse einen ziemlich weichen Druckpunkt hat, merkt man das einfach so nicht. Man muß das schon ganz bewust gelegentlich vor Fahrtantritt testen. Gut wenn man sowas vorher weiß...

(in Bezug auf renegade0710)
Private Nachricht senden Post #: 21
richtig bremsen - 2.2.2012 10:51:11   
kps_Doppelklick

 

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quote:

ORIGINAL: sandramiridae

Man muß das schon ganz bewust gelegentlich vor Fahrtantritt testen. Gut wenn man sowas vorher weiß...



das weißt du spätestens seit der fahrschule.

standbremsprobe
rollbremsprobe
fahrbremsprobe.




(in Bezug auf sandramiridae)
Private Nachricht senden Post #: 22
Wer ... - 2.2.2012 11:21:28   
Alteisen


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quote:

ORIGINAL: sevenfiftybiker

Der erwähnte Vorschlag zur Produkthaftpflicht hat einen Haken: Er deckt nur Schäden, die nicht am Produkt selbst (d.h. an der Triumph) entstehen, sondern müsste die Arzt- und Unfallkosten (oder z.B. auch beschädigte Leitplanke) decken.





ist eigentlich Erzeuger der Bremsanlage? Triumph selber?

Gemäß Deiner Argumentation sollte es doch möglich sein, den Hersteller der Bremsanlage für die Schäden am Moped zu belangen.

_____________________________

Toleranz heißt die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Sir Karl Popper)

Es stinkt der See, die Luft ist rein.
Der Hatsche muss ersoffen sein.

(in Bezug auf sevenfiftybiker)
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bremse - 3.2.2012 20:43:11   
renegade0710


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nissin?

a guate gelegenheit, sich von japsen anbr......n zu lassen.

no chance dear sir

(in Bezug auf Alteisen)
Private Nachricht senden Post #: 24
... - 4.2.2012 9:15:56   
sevenfiftybiker


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quote:

ORIGINAL: Alteisen
ist eigentlich Erzeuger der Bremsanlage? Triumph selber?

Gemäß Deiner Argumentation sollte es doch möglich sein, den Hersteller der Bremsanlage für die Schäden am Moped zu belangen.



Ja ist es. Allerdings kannst du dich auch auf den Zusammenbastler berufen, weil der Hersteller unter Umständen z.B. die Schuld von sich weisen kann, wegen falschen Zusammenbaus der Bremsteile.

Ist der gleiche Artikel, wie wenn du jemanden über den Haufen fährst und da geht auch was zu Bruch.

Allerdings musst du ein Verschulden nachweisen können.

(in Bezug auf Alteisen)
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