Schwimmergehäuse leckt

 
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Schwimmergehäuse leckt - 9.8.2004 16:26:32   
gladr

 

Beiträge: 57
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Hallo,
ich und meine Zetti, das unendliche Thema. Jetzt bin ich mit guter Bremse über den TÜV gekommen und nun lecken die Schwimmerkammern des Vergasers. Wenn sie auf dem Seitenständer steht, steht eine kleine Benzinpfütze auf dem Motor unterhalb der Vergaser. Da ich weis, das diese Schwimmerkammergehäuse, wenn man die Befestigungsschrauben ungleichmäßig oder zu fest anzieht zum Verziehen neigen, ist jetzt die Frage, wie bekomme ich die Vergaser dicht? Hat einer ein Tipp?
Gruß
Erwin
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Re: Schwimmergehäuse leckt - 10.8.2004 9:19:19   
2tac

 

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Hey,
selbst wenn du die Schwimmerkammern dicht kriegen würdest,drückte es später aus dem Überlauf!!! Bei dir sinds die Schwimmernadelventile,welche aus mehreren Gründen(Dreck,Verschleiss,Einstellung) nicht sauber schliessen.Was füne Z hast du denn?

Gruss

franx

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 10.8.2004 10:36:23   
gladr

 

Beiträge: 57
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Hallo,
eine Z1000A1 Baujahr 78, aus Italien importiert. Aber zu deinen Tipps. Wenn das Moped auf dem Seitenständer steht, läuft tröpfchenweise Sprit aus der Schwimmerkammer. Ich gehe auch davon aus, das die Spritstandhöhe im Regelfall auf Höhe der Dichtungskante der Schwimmergehäuse liegt. Daher nun nochmals die Frage: Wie bekomme ich die Schwimmergehäuse dicht?
Gruß
Erwin

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 10.8.2004 21:20:33   
2tac

 

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Hey,
erstmal würd ich checken,ob der jeweilige Schwimmerstand ok ist.Meist ein paar mm unter Schwimmerkammerkante.Selbst wenn die Kiste schräg steht,darf da nix rauskommen oder raussüppen.Neue Schwimmerkammerdichtungen sind da nicht das Problem.Bei Frank Bach gibts die günstig.Aber daswird sicher nicht dein Problem sein,eher der obengemnannte Fehler.Hatte das gleiche Phänomen bei meiner Z1R!

Gruss

franx

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 11.8.2004 12:31:19   
gladr

 

Beiträge: 57
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Hallo Franx,
danke, das du dich hier so gut meldest. Ich habe im Handbuch nochmals nachgeschaut. Der Kraftstoffstand soll bei waagerechter Vergaserlage 2,5 bis 4,5 mm unter der Dichtflächenkannte liegen, also dürfte bei aufgebocktem Moped kein Sprit raussubben, ausser, wie du meinst, die Schwimmernadel dichtet nicht ab. Wenn das Moped auf dem Seitenständer steht kann sehrwohl Sprit herauslaufen, wenn die Dichtung nicht abdichtet. Ich versuche jetzt erst mal an das Vergasermeßwerkzeug für die Kraftstoffhöhe zu gelangen, dann sehen wir weiter. Die Schwimmernadel ist nämlich schweineteuer (66 Euronen pro Stück).
Gruß
Erwin

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 11.8.2004 21:39:27   
2tac

 

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Hey Erwin,
mit den richtigen Quellen ist auch ne alte Z ersatzteilmäßig zu bezahlen Schau mal hier bei Frank Bach nach.Und ruf da mal an.Die beiden andern Apotheken L***** und K***** ***** in Hamburg waren früh schon zu teuer Schau dir aber vorher erstmal genau den Schwimmernadelsitz und das Ventil an.Nach so langer Standzeit könnte schon einiger Dreck dort drin zu finden sein.66 Euro ist ja Wucher!!!!Was für Vergaser sind das denn?Für Mikunis und mehr gibts alles ziemlich billig bei http://www.mikuni-topham.de . Da eventuell mal fragen,ob dir die das besorgen können.

Gruss

franx

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 12.8.2004 12:02:43   
gladr

 

Beiträge: 57
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Hallo Franx,
von Frank Bach aus Wittlich habe ich die Z gekauft, anno 1993 glaub ich. Das Werkzeug, also Schraubanschluß und farblosen Gummischlauch kosten auch 160 Euronen beim Kawahändler. Mein Händler kann zudem den Krafststoffstand daher nicht mehr messen, da er dieses Werkzeug nicht hat. Ich werde daher meine Z auf den Hauptständer stellen und dann den Benzinhahn öffnen. Mal sehen, was ich dann erlebe. Vieleicht läßt sich der Störenfried eingrenzen.
Gruß
Erwin

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 13.8.2004 22:50:39   
mps_Franz

 

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Hi,

der Benzinstand im Vergaser kannste nicht Pi mal Daumen einstellen. Beim lesen dieses Threads sträuben sich einem ja die Haare!

Das mit dem Schlauch ist auch kein allzu großes Problem. Wenn da ein Schraubstutzen ist, eine Schraube hohlbohren und einen durchsichtigen Plastikschlauch aus der Obi Gartenabteilung draufstecken. Den Benzinstand dann genau lt. Handbuch einstellen. Es gibt sogar Vergaser die haben eine Markierung für den Schwimmerstand und im Handbuch steht, wieviele Millimeter drüber oder drunter das Benzin stehen muß.

Verzogene Schwimmerkammern habe ich auch schon gehabt. Wer feilen kann, feilt sie wieder gerade dann ist es wieder dicht. Kontrolliere mal die Schwimmernadelventile, wie der Frank oben schon schreibt.

Was hat das Ding denn nun für Vergaser drinnen?

CU, Franz

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 15.8.2004 11:56:14   
gladr

 

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Hallo,
das "Ding" hat Mikuni-Vergaser drinn. Laut Handbuch Mikuni VM26SS. Ich kann das aber am Vergaser selbst nicht kontrollieren, da steht wie erwähnt, Mikuni drauf.
Gruß
Erwin

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 15.8.2004 12:29:15   
mps_Franz

 

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Frank, sind das nicht die RD 350 Vergaser?

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 15.8.2004 12:32:15   
mps_Franz

 

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P.S. bei der RD 350 wird bei diesen Vergasern der SChwimmerstand nur per Schiebelehre eingestellt.
Wenn die Schwimmernadelventile und deren Oring im Sitz dicht sind, stimmt es dann auch.

Sind denn jetzt die Schwimmerkammern krumm, oder ist nur die Dichtung undicht, oder ist es tatsächlich die Schwimmernadel?

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 15.8.2004 12:33:03   
mps_Franz

 

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Oring = O-Ring...

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 15.8.2004 13:00:37   
2tac

 

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Hey Franz,
Mikunis sind das auch,aber ein ganz alter Typ eben für das Baujahr.Eine Ablassschraube am Schwimmerkammerdeckel gabs da auch noch nicht.Deshalb ists ja so schlecht,die genaue Schwimmerhöhe zu ermitteln.Wie Erwin schon schrieb,gabs dafür spezielle Schwimmerkammerdeckel für.Diese hat aber kaum noch einer

Gruss

franx

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 15.8.2004 14:20:07   
gladr

 

Beiträge: 57
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Hallo 2tac,
du hast mich mißverstanden. es gibt an diesen Vergasern eine Spritablaßschraube! Das fehlende Meßwerkzeug werde ich mir zurechtbasteln, indem ich eine Ersatzschwimmerkammmerablaßschraube beim Kawa-Händler bestelle und dieser ein durchgehendes Loch in Achsrichtung verpasse. Dann Schlauch drauf und messen. Aber, da der Motor sauber läuft, dürfte der Schwimmerstand o.k. sein. Hier ist die Frage, ob die Nadeln hängen oder verschlissen sind und/oder die Schwimmerkammerdichtfläche verzogen und damit undicht sind. Ich melde mich, wenn ich den zweiten Teil meines Einlasses hier durchgecheckt habe.
Gruß
Erwin

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 15.8.2004 18:00:09   
mps_Franz

 

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Erwin,

mache doch das "Auschlußverfahren"
Den O-Ring am Schwimmernadelventil mal ausbauen und begutachten.
Dann das Schwimmernadelventil (die Gummispitze) begutachten. Hier dürfen kein ringartigen Eindrückungen sein, die Oberfläche glatt und eben kegelförmig.

Ich hatte da auch ein Problem, habe für gutes Geld die Schwimmernadeln erneuert, und dann anschließend die Schwimmerkammern wie oben bereits erwähnt, wieder eben gemacht.

laß dann mal hören

P.S. nur für den Frank: VM 26SS Kennz. 31K sind die RD350YPVS Vergaser. Für welches Modell genau, sage ich jetzt nicht *g*

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 16.8.2004 16:32:24   
gladr

 

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Hallo,
die Schwimmernadelventile waren nach "sie steht senkrecht und Benzinhahn auf"-Test dicht. Jetzt versuche ich herauszufinden, welche Schwimmerkammer undicht ist. Diese wird dann nicht gefeilt (zu schwierig- zu riskant, um Schrott zu bauen) sondern über eine Glasplatte mit 600er Schmirgelpapier abgezogen. Ich hoffe das geht so wie ich es mir vorstelle.
Gruß
Erwin
Ps.: Die Lehre für den Schwimmerstand bau ich mir auch noch.

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 16.8.2004 17:15:59   
2tac

 

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Erwin,
würd ich lassen mit irgendwelchen Feilereien usw.Schau mal nach im Vergasergehäuse unten(wo die Schwimmerkammer aufliegt) nach,dort müßte eine Papier,Kork oder ne andere Dichtung sein.Dort erstmal bei der Fehlersuche ansetzen.

gruss

franx

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 16.8.2004 18:31:02   
gladr

 

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Hallo franx,
natürlich wird das Schmirgeln der letztmöglich Versuch sein, die Kammern dicht zu bekommen. Die Dichtungen hatte ich schon durch neue ersetzt. Inzwischen bin ich mir schon nicht mehr so sicher, das wenn das Töff auf dem Seitenständer steht, eine Schwimmerkammer leckt. Der Sprit scheint wo anders her zu kommen. Das muß ich noch genauer herausfinden. Aber die Schwimmerkammer zur Kontrolle auf eine Glasplatte stellen, tut nicht weh, bedeutet nur Fingerakrobatik beim Ausbau. Das werde ich, falls eine Schwimmerkammer der Fehler ist, in jedem Fall tun.
Gruß
Erwin

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 16.8.2004 22:30:05   
mps_Franz

 

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Hi,

>würd ich lassen mit irgendwelchen Feilereien usw.
wer kann der kann...
Obs der Erwin kann ,weiß ich nicht. Es ist jedenfalls nix für blutige Feil-Anfänger. Wer allerdings imstande ist, das Metall nicht nur abzurunden, sondern auch eine Fläche feilen kann, der kann auch die Schwimmerkammern wieder gerade machen.

Das mit dem Papier ist auch nicht schlecht, sofern keine Teile vorstehen. So genau weiß ich das jetzt nicht mehr. Vielleicht erstmal mit grobem Papier in Form bringen, und dann erst mit 300er Glätten? Ob 600er wirklich sein muß, sieht man am Ergebnis.

CU, Franz

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 17.8.2004 8:26:35   
gladr

 

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Hallo Franz,
in die Glasscheibe muß ein Ein-Euro großes Loch geschnitten werden, da das Überlaufröhrchen über die Dichtfläche vorsteht. Feilen bekomme ich nie hin, das versuch ich erst gar nicht.
Gruß
Erwin

(in Bezug auf gladr)
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Re: Schwimmergehäuse leckt - 17.8.2004 11:02:06   
mps_Franz

 

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Hi,

wie willste denn in eine Glascheibe so ein Loch schneiden?
Das wird ja ein größeres Problem wie die Schwimmerkammer *g*

Vorschlag, lege mal über eine Spanplatte ein Lineal, dann wirst du bemerken daß diese nicht den Bruchteil eines Millimeters krumm ist.
Holz kann man nämlich leicht bohren...

CU, Franz (Praktiker )

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Re: Schwimmergehäuse leckt - 17.8.2004 13:03:41   
gladr

 

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Hallo Franz,
diesen Vorschlag vom Praktiker (obwohl hier gilt:"Geht nicht gibt's nicht") werde ich gerne aufgreifen. Das muß nur eine Spanplattengröße von 15 x 15 cm sein. Die ist sicher leichter zu bohren.
Danke.
Gruß
Erwin

(in Bezug auf gladr)
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