ÖAMTC baut Pfusch

 
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ÖAMTC baut Pfusch - 10.6.2012 18:59:37   
TurboSam


Beiträge: 14
Mitglied seit: 19.5.2007
Wohnort: Bruck an der Mur
Status: offline
Hallo zusammen. Brauche mal eure Hilfe;

Was ist passiert:

War am 6.6.2012 mit meiner TDM beim ÖAMTC zur Pickerlüberprüfung.
Im Zuge dieser Überprüfung wurde auch die Bremsflüssigkeit überprüft.
Die Schrauben liesen sich leider schwer öffnen, wieso weis ich nicht.

Der Prüfer hat dann mit einer Spritze die BF entnommen.
Dazu ist er mit eben dieser, mit der Spitze vorne unter die Dichtung gefahren,
bzw. hat diese ein wenig zur Seite geschoben.
Wir er wieder den Deckel draufmachen wollte, hat er gesehen das die Dichtung nicht richtig gesessen hat, und hat mit leicht angehobenen Deckel mit einem Schraubenzieher versucht, diese in die richtige Lage zu bringen.
Nach einigen Anläufen ist ihm das auch geglückt.

Soweit, so gut. Plakette ohne irgendeine Beanstandung erhalten.
Bin dann so ca. 20km gefahren und habe die TDM wieder in die Garage gestellt.
Da ich noch etwas machen wollte, bin ich so ca. 4 Stunden später wieder in die Garage, und hab gesehen, das auf der rechten oberen Tankseite Spritzer vorhanden sind. Dachte zuerst irgendwelche Wasserspritzer. Wie ich das dann wegwischen wollte, habe ich gesehen das der Lack aufgezogen war und an einer Stelle durchs wischen sogar abgeplatzt ist.
Bin dann natürlich sofort zum ÖAMTC Stützpunkt und habe den Prüfer (zufällig auch Stützpunktchef) zur Rede gestellt. Jetzt behauptet der Typ doch glatt, das die Dichtung schon vorher kaputt war !!!!
Er meinte noch, das er den Schaden der Haftpflicht meldet; der Sachverständige aber sicher sehen wird, das die Dichtung kaputt ist. Alleine daher schon, da der Behälter am oberen Rand keine Farbe mehr hat. Ich kenne etliche Mopeds, wo das aber so ist. Alleine beim Wechseln der BF geht beim Wischen mit den Jahren der Lack ab.

Ein Meister von einer Lackiererei meinte, das ich auf keinen Fall die Dichtung
wieder richtig reingeben darf, oder ähnliches, bevor nicht ein Sachverständiger die Sache angesehen hat. Demzufolge kann ich jetzt auch nicht fahren.

Kann mir einer von Euch sagen, wie ich mich jetzt verhalten soll ?
Ich bin auf 180 !!!! Solche Vollpfosten... sollen wenigstens zu einem Fehler stehen.

Ich als Laie schaffe es doch auch das der Behälter nicht rinnt. Bin seit dem Wechsel der BF 2000 km ohne Probleme gefahren. Vor 14 Tagen war ich noch am Grossglockner.

< Beitrag bearbeitet von TurboSam -- 10.6.2012 20:44:39 >
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. - 10.6.2012 22:40:29   
wicki_1


Beiträge: 176
Mitglied seit: 12.10.2001
Status: offline
kann mir nicht vorstellen, das nach 4 std der lack abgeht.....

(in Bezug auf TurboSam)
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welche Schrauben - 11.6.2012 5:46:53   
Schoenibaer


Beiträge: 1752
Mitglied seit: 24.6.2010
Wohnort: Zylinder statt Kinder
Status: offline
die vom Bremsflüssigkeitsbehälter oben am Lenker?

Ich versteh immer noch nicht was der ÖAMTC Typ gmacht haben soll.

Wenn da irgendwas nicht aufgeht wird das und nur das geändert. Keine Work-Arounds :)
An der Bremsanlage experimentiert man nicht und frimmelt auch keine Dichtungen mit Schraubenziehern zurecht.
Der ÖAMTC Mechaniker wollte halt cool sein und dir helfen, und dir nicht allzuviele Kosten verursachen.

richtig fahrlässig. vor allem wennma bedenkt wie wenig Ahnung die Leid von dem Ding habn auf dems oben sitzen.

Entweder du hast einen guten Anwalt den du fragen kannst ohne das er dir Geld abnimmt.
Der soll dann ein nettes Brieferl mit Info und einem kulanten Einigungsangebot verfassen, bei demst halt ned negativ aussteigst.

du brauchst irgendan vereidigten schrauber der sich des anschaut, dann lasst es herrichten, fahrst weiter, und die Gerichtsverhandlung kann kommen.

Bremsflüssigkeit wäscht man übrigens mit Wasser weg, da sie hygrophil ist. Wennst an Fetzen nimmst, wird a Film oben bleiben.

(in Bezug auf TurboSam)
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Anmerkung - 11.6.2012 7:35:34   
TurboSam


Beiträge: 14
Mitglied seit: 19.5.2007
Wohnort: Bruck an der Mur
Status: offline

quote:

ORIGINAL: wicki_1

kann mir nicht vorstellen, das nach 4 std der lack abgeht.....


Es hat zuerst so ausgesehen als ob so eine Art Harz am Lack wäre.
Beim Abwischen habe ich dann gesehen das Lack aufgezogen war, und an einer Stelle auch abgesplittert ist.


Der Prüfer wollte Bremsflüssigkeit entnehmen, um den Siedepunkt zu testen !
Nach dem Öffnen des Deckels hat er diesen jedoch nur angehoben, und ist mit einer Spritze
unters Membran gefahren. Beim Raufgeben des Deckels hat er eben mit einem Schraubenzieher
das Membran "zurechtgerrückt".
Habe zuhause dann auch Fotos gemacht, wie das Membran oben war.
Ist übrigens in keinster Weise beschädigt !!

(in Bezug auf wicki_1)
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Anmerkung - 11.6.2012 10:30:49   
Olponator


Beiträge: 6922
Mitglied seit: 27.2.2012
Status: offline
Die Bremsflüssigkeit aus dem Behälter zu entnehmen, is sowieso a Kas' ... viele Anwender füllen oben vorm Pickerl nach -tlw. sogar bewußt bzw wird die alte BF mit einer Spritze bis zur Leitung abgesaugt und neue eingefüllt- um sich das ev nötige Entlüften zu ersparen ... der ARBÖ zB (jedenfalls jene Prüfer, die MEINE Radln zum Pickerl kriegen) entnimmt an der Entlüftungsschraube am Bremssattel eine minimale Menge, zum Testen brauchst' nur an 'Hauch' ... denn wenn's wo siedet, dann am ehesten dort, wo Hitze auftritt - so g'hört des geprüft und ned anders ... klar mischt sich die BF alt/neu, aber es dauert eine Zeit - daher is das Entnehmen ausm Behälter a Pfusch und ned aussagekräftig, wie gut die Qualität der BF dort is, wo sie am Dringendsten gebraucht wird: unmittelbar hinter dem Kolben des Bremssattels.

Fazit: Wenn der Siedepunkt der BF aus dem Behälter gerade noch grenzwertig gut ist, kann jener im Bremssattel bereits darunter liegen, das sollte ein Fachmann wissen ... anders gefragt: was macht der ÖAMTC-Tester, wenn obgenannter Fall eintritt, um ein ruhiges Gewissen zu behalten ? Es gibt also keinen logischen Grund, den Behälter aufzuschrauben, das machen nur Dummköpfe und Unerfahrene.


_____________________________


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eigentlich eine starke ansage - 26.6.2012 12:12:22   
ignaz1


Beiträge: 14783
Mitglied seit: 19.5.2005
Wohnort: Wien
Status: offline
wenn ein mitarbeiter einen fehler macht den ganzen öamtc an den pranger zu stelen

_____________________________

Motorradfahren hebt Grenzen auf. Mensch und Maschine, Natur und Technik, alles wird eins.
Hubert Hirsch


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zur Info - 9.7.2012 18:40:53   
TurboSam


Beiträge: 14
Mitglied seit: 19.5.2007
Wohnort: Bruck an der Mur
Status: offline
.. die Versicherung des ÖAMTC hat den Schaden von € 507,- komplett bezahlt.
Laut Sachverständigen besteht kein Zweifel das der Prüfer (Stützpunktleiter) Mist gebaut hat.
Gut war auch, das ich vor Zeugen den Behälter geöffnet habe und alles mit Fotos dokumentiert hatte.
War super zu sehen wie das Membran falsch drinnen war.

Ende gut, alles gut

(in Bezug auf ignaz1)
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Is jo nix neues. - 9.7.2012 19:07:16   
FryingPan


Beiträge: 17901
Mitglied seit: 8.3.2003
Wohnort: G&EU
Status: offline

quote:

ORIGINAL: ignaz1

wenn ein mitarbeiter einen fehler macht den ganzen öamtc an den pranger zu stelen

Wenn hier aner den andern was heisst, ist auch 1000ps Scheisse und net der eine User.

_____________________________

Pro CO2 - I brauch kan Winter
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Naja! - 1.8.2012 0:10:40   
chaos

 

Beiträge: 3854
Mitglied seit: 25.10.2001
Status: offline

quote:

ORIGINAL: Olponator
Fazit: Wenn der Siedepunkt der BF aus dem Behälter gerade noch grenzwertig gut ist, kann jener im Bremssattel bereits darunter liegen, das sollte ein Fachmann wissen ... anders gefragt: was macht der ÖAMTC-Tester, wenn obgenannter Fall eintritt, um ein ruhiges Gewissen zu behalten ? Es gibt also keinen logischen Grund, den Behälter aufzuschrauben, das machen nur Dummköpfe und Unerfahrene.

Prinzipiell macht die Abnahme am Bremssattel mehr Sinn, aber vielleicht haben sie diesen möglichen Unterschied von Behälter/Bremssattel eingeplant und die Grenzwerte etwas strenger gesetzt, um auf der sicheren Seite zu sein? Hat jemand Ahnung, ob ARBÖ und ÖAMTC exakt die gleichen Grenzwerte verwendet? Abgesehen davon ist die Bremserei kein 0 oder 1 - es ist ja nicht so, dass man plötzlich gar nicht mehr bremsen kann.
Zu guter Letzt: Der Techniker muss nicht mit Vollidioten rechnen, die oben neue Flüssigkeit reinleeren, nur um durchzukommen. Der nächste schneidet mit dem Stanley die Profiltiefe nach, damit er durchkommt?!

(in Bezug auf Olponator)
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