Motorradaustellung im Technischen Museum Wien

 
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Motorradaustellung im Technischen Museum Wien - 15.11.2004 14:51:00   
DerAbgelederte

 

Beiträge: 833
Mitglied seit: 3.5.2007
Status: offline
Ausgesuchte Raritäten, viel Hintergrundinfo und ein attraktives Rahmenprogramm all das bietet die Austellung Schräglage im TMW




























Ab dem 17.November ist die
Ausstellung "Schräglage" im Technischen Museum in Wien geöffnet. Wer die
erste Ausstellung "Siegertypen" gesehen hat weiß das die ausgestellten
Objekte vom Allerfeinsten sind. Dieses Mal wurden an die 100 Raritäten aus
Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammengetragen. Der Bogen reicht
vom Grünen Elefanten von Zündapp bis zur Studie RC 8 von KTM.

 






Der grüne Elefant von
Zündapp, nach diesem Motorrad wurde das Elefanten Treffen benannt.


Ganz wilde Ware, die Turbo
Mopette von Suzuki war sicher ein Hingucker auf der Dopplerhütte.




Es sind aber nicht nur Motorräder zu bewundern, die Ausstellung beschäftigt
sich auch mit der Entwicklung des Motorrades und seiner Stellung innerhalb
der Gesellschaft. Nach dem 2 Weltkrieg war das Motorrad ein reines
Transportmittel und Autos noch unleistbar. Durch Imageprobleme, Stichwort Da
Wüde, und die Verdrängung durch Autos als Fortbewegungsmittel stürzte die
Motorradindustrie Anfang der 60er in die Krise. Die europäischen Marken
bekamen mächtige Konkurrenz aus Nippon und viele Traditionsmarken
verschwanden. Wer seine Bildungslücken schließen möchte ist bei dieser
Ausstellung richtig.








Der österreichische Motorradsport wird auch behandelt, vor allem die
Geschichten rund um Bergrennen und den tragisch verunglückten Weltmeister
Rupert Hollaus. Wie man auf den Fotos ersehen kann waren die Rennen damals
nichts für Weicheier. Vielleicht hat der eine oder andere von euch Fotos
daheim die Oma und Opa auf dem Motorroller in Italien zeigen. Für diese Art
der einspurigen Fortbewegung wurde eine eigene Ecke eingerichtet. Es gibt
auch ein Rahmeprogramm mit Prominenten Führungen, Lesungen, Symposien,
Action vor und im Technischen Museum. Mehr Infos unter



www.technischesmuseum.at/schraeglage
.


Die Austellung läuft bis zum 4 April 2005, Öffnungszeiten sind Mo bis Fr von
9 bis 18 und Sa, So und Feiertag von 10 bis 18 Uhr. Eintritt: 8 Euro


Zu gewinnen gibt´s auch was.
Auf dem Foto oben links sieht man einen Herren in merkwürdiger Stellung auf
dem Motorrad. Was hat er vor? Die dümmsten Vorschläge gewinnen.


10 Karten stehen uns zur
Verfügung, ein 1000PS Sklave  wird die 10 Gewinner begleiten und
anschließend darüber berichten.

 






Private Nachricht senden Post #: 1
mehrere Möglichkeiten: - 15.11.2004 15:59:00   
Hexagonpeter

 

Beiträge: 364
Mitglied seit: 21.5.2003
Status: offline
1. Der Herr möchte die Abriebfestigkeit seiner neuen Lederstiefel testen.
2.Oben erwähnter Herr möchte die Abriebsfestigkeit seiner neuen Hose testen.
3.Er testet die Abriebsfestigkeit seiner Haut.
4. Er möchte sich den neuartigen Straßenbelag aus nächster Nähe ganz genau ansehen.
5.Er möchte die Sturzpads erfinden und testet gerade wo diese am sinnvollsten anzubringen wären.
6.Er wollte der Nachwelt ein besonders eindrucksvolles Foto hinterlassen und hat sich daher äusserst fotogen vor der Linse eines bekannten Starfotografen ausgebreitet.

So, hab ich jetzt was gewonnen ?

LG
Peter der Hexagonier

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Dieser Mann - 15.11.2004 16:15:00   
ganzbrav

 

Beiträge: 4946
Mitglied seit: 11.4.2002
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hat versucht einen Stoopie zu machen, hat dann aber aufgrund des Fehlschlagens doch beschlossen die mögliche Quer-Belastung seiner Asphalt-Schneider zu testen und auch welchen Klescha die Stahlkappe im linken Stiefel aushält.
Leider hat ihn dann doch der Mut verlassen und er hat sich praktischerweise vor einem Vorsintflutlichen Radarkastl ausgebreitet und dadurch is dieses fesche extrem-aufbertl-foto entstanden .
Danke für ihren Beitrag!
Markus

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Er - 15.11.2004 16:52:00   
lmartinl

 

Beiträge: 10
Mitglied seit: 1.11.2004
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war eigentlich Beiwagenfahrer und hatte das kurzzeitig vergessen.
Das Foto ganz unten zeigt ihn ja an seinem eigentlichen Arbeitsplatz.

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ganz simpl - 15.11.2004 16:59:00   
tom13

 

Beiträge: 2
Mitglied seit: 27.3.2003
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ER ist beim extra coolen versuch sein eisen vor der eisdiele abzustellen mitn stiefel vom seitenständer gerutscht und eher uncool auf der pfeifn gelandet.

gebts zu, ist doch jedem schon mal passiert!!!!

grüße
TOM

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ganz klar - 15.11.2004 17:40:00   
Sidekix


Beiträge: 39205
Mitglied seit: 15.3.2002
Wohnort: Marchegg
Status: offline
er schleift den Dreck von den Knien und dem Stiefel, den er sich in der Pfütze vorher zugezigen hatte...

nächste Kurve käme daselbe für die andere Seite!

MFG bertl

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Klipp und Klar: - 15.11.2004 20:09:00   
Zyrl

 

Beiträge: 801
Mitglied seit: 19.6.2002
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dieser ehrenwehrte Kollege versucht (höchstwahrscheinlich vergebens) den ersten Highsider der Welt auszureiten. Hut ab vor den Tunern des frühen 20sten!

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dieser mann - 15.11.2004 20:41:00   
dervomberg

 

Beiträge: 466
Mitglied seit: 12.8.2004
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ist zweifellos mein lieber opi!
er war schon damals ein pionier der gerade erwachenden eis - speedway szene (damals sagte man noch bewegung dazu)

das foto entstand bei einer vielen testfahrten.
es ging um das problem der fußrasten: eine, zwei,
kurveninseitig oder doch außen?
man siehts auch daran, das damals noch naturbanden in verwendung waren!
die aus holz wurden m.e. erst in den sechzigern eingeführt.

mit lieben grüßen d.v.b.

ps. wie seids denn an das foto kommen?

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In Wirklichkeit - 16.11.2004 7:24:00   
ET-C

 

Beiträge: 93
Mitglied seit: 13.2.2003
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ist das Motorrad an der Wand aufgehängt und er versucht grad raufzukraxeln, weil er ein cooles Wheelie-Foto machen will...

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klarer Fall! - 16.11.2004 7:28:00   
bingo

 

Beiträge: 733
Mitglied seit: 14.3.2002
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So sah der "Hang off" in den zwanziger Jahren aus - um eine bessere Aerodynamik zu erzielen wurde damals das Bein durchgestreckt und nicht wie heutzutage abgewinkelt...

(in Bezug auf DerAbgelederte)
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Die oben abgebildete Zündapp - 16.11.2004 8:43:00   
old_pa

 

Beiträge: 214
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ist zwar nicht der legendäre "grüne Elefant", aber ist wurscht, weiß ja eh keiner.

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Is ganz normal, - 16.11.2004 8:54:00   
stipo

 

Beiträge: 111
Mitglied seit: 9.9.2002
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wie fahrts den ihr die Kurven ???

lg stipo

(in Bezug auf DerAbgelederte)
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Ahso - 16.11.2004 10:19:00   
DerAbgelederte

 

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Status: offline
Angeblich ist er das,steht auch auf der Ausstellung. Wenn es falsch ist danke ich auf jeden Fall für den Tipp.

(in Bezug auf old_pa)
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Presse CD vom TWM - 16.11.2004 10:20:00   
DerAbgelederte

 

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Is des wirklich dein Opi?

(in Bezug auf dervomberg)
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ganz eindeutig - 16.11.2004 11:54:00   
Riddler

 

Beiträge: 9563
Mitglied seit: 14.11.2001
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is der nils auf der flucht als es an die gehalt auszahlungen inklusive weihnachtsgeld für Dezember geht!

(in Bezug auf DerAbgelederte)
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Jawohl - 16.11.2004 13:23:00   
DerAbgelederte

 

Beiträge: 833
Mitglied seit: 3.5.2007
Status: offline
als Extra gibt es noch ein Bier, zahlt natürlich der Nils

(in Bezug auf Riddler)
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ja, - 16.11.2004 17:06:00   
dervomberg

 

Beiträge: 466
Mitglied seit: 12.8.2004
Status: offline
wer den sonst?

kann mich noch an Omis Jammerei erinnern, wenn der Opi von den testfahrten heimgekommen ist!
(gab dann immer noch eine zweite Herbirnerei für`n Opi - Gott hab ihn seelig)

liebe Grüße, d.v.b.

ps. versuch in nächster Zeit ein foto vom pokal
zu mailen.

(in Bezug auf DerAbgelederte)
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Das Bild - 17.11.2004 10:06:00   
old_pa

 

Beiträge: 214
Mitglied seit: 20.2.2004
Status: offline
zeigt die K600 aus Ende 30er, Anfang 40er Jahre. Der grüne Elefant ist die KS601 aus den 50ern, und der war mit Telegabel, Hinterradfederung und anderen Neuerungen schon ein ziemlich "modernes" Fahrzeug. Die Lackierung war übrigens fast ausschließlich grün, daher der Name.

Freundliche Vormittagsgrüße

Gerhard


(in Bezug auf DerAbgelederte)
Private Nachricht senden Post #: 18
Das Bild - 17.11.2004 10:09:00   
old_pa

 

Beiträge: 214
Mitglied seit: 20.2.2004
Status: offline
zeigt die K600 aus Ende 30er, Anfang 40er Jahre. Der grüne Elefant ist die KS601 aus den 50ern, und der war mit Telegabel, Hinterradfederung und anderen Neuerungen schon ein ziemlich "modernes" Fahrzeug. Die Lackierung war übrigens fast ausschließlich grün, daher der Name.

Freundliche Vormittagsgrüße

Gerhard


(in Bezug auf DerAbgelederte)
Private Nachricht senden Post #: 19
Jetzt noch ein Bildchen... - 17.11.2004 10:12:00   
old_pa

 

Beiträge: 214
Mitglied seit: 20.2.2004
Status: offline
... und damit hab ich für heute genug Klugscheißer gespielt:


(in Bezug auf old_pa)
Private Nachricht senden Post #: 20
Gute Idee - 17.11.2004 17:14:00   
DerAbgelederte

 

Beiträge: 833
Mitglied seit: 3.5.2007
Status: offline
Wenn Du mehr Fotos und vielleicht ein bisschen Text könnte man glatt einen Bericht machen. Die alten Herren hatten wesentlich mehr Eier als wir alle zusammen. Je mehr Du hast desto besser.

(in Bezug auf dervomberg)
Private Nachricht senden Post #: 21
Is kein Klugschiss - 17.11.2004 17:16:00   
DerAbgelederte

 

Beiträge: 833
Mitglied seit: 3.5.2007
Status: offline
sondern Wissen und das ist immer besser als irgendwelche Ahnungen. Gebe zu das ich nicht ganz firm bin was Oldtimer angeht aber es gibt leute die das wissen und das ist gut so.
Aber immerhin das mit dem Namen und der grünen Farbe stimmt.

(in Bezug auf old_pa)
Private Nachricht senden Post #: 22
Schnürstiefel - 17.11.2004 18:33:00   
funfun

 

Beiträge: 23
Mitglied seit: 14.6.2007
Status: offline
Der dargestellte Fahrer ist einer der letzten "geschnürten" Reiter. In der soeben gezogenen Rechten blieb er mit dem Schnürsenkel in einer beim Stassenbau vergessenen Klampfn (Gerüstklammer) hängen. Als drohende Gefährdung standen zwei Aussichten zur Auswahl: Entweder zieht's ihm den Bock aus, oder vom Bock runter. Die Stellung des Vorderrades und das leicht gelüpfte Hinterrad zeugen vom letzten erzwungenen Versuch des Gleichgewichts zwischen Flieh - und Schwerkraft. Wie es letztlich geendet hat weiß ich zwar nicht, aber seitdem erfreuen sich Schnallen - bzw. Riemenstiefel immer größer werdender Beliebtheit.

(in Bezug auf DerAbgelederte)
Private Nachricht senden Post #: 23
- + - Die wahre Geschichte - + - - 18.11.2004 15:43:00   
rossifumi

 

Beiträge: 15
Mitglied seit: 21.1.2003
Status: offline
Es ist die wahre Geschichte einer revolutionären Motorradtechnick die ich hier erzählen darf.

Wie man weiß durfte man bei den berüchtigten Bergrennen in den 50er und 60er Jahren das Motorrad noch frei nach Belieben fahrwerkstechnisch und motorisch verändern. Das größte Problem der damaligen Zeit war der Umstand, daß die meisten Straßen noch nicht asphaltiert waren und daher selbst in langen weiten Kurven die Geschwindigkeit stark reduziert werden musste um einen Abflug in die angrenzende Botanik zu vermeiden. Aus dem starken Abbremsvorgang vor der Kurve resultierte das Beschleunigungsproblem nach der Kurve. Denn wegen der schlechten Traktion auf den Schotterpisten, konnte selbst die im heutigen Vergleich niedrige Motorleistung kaum ausgespielt werden. Somit war es das erklärte Ziel die Kurvengeschwindigkeiten zu erhöhen und die Motorleistung besser auf der Schotterstraße umzusetzten.

Auf dem Bild sieht man die wohl herausragendste Leistung der damaligen Zeit.
Man beachte: Obwohl das Hinterrad in der Luft ist wird noch immer volle Traktion aufgebaut und das bei einer für die damalige Zeit unvorstellbaren Kurvengeschwindigkeit. Und was ist das für ein merkwürdiger schwarzer Strich der sich von der Mitte des Motorrades aus durch die Kurve zieht?

Auf diese Art und Weise eine Kurve zu durchpflügen ist nur möglich mit angetriebenen Vorderrad. Um in Schräglage ein Aufsetzten zu verhindern wurde einfach an der Seite ein sogenanntes Antiaufsetzrad montiert, daß bei fürchterlicher Schräglage ausklappte und so das Motorrad mit Hilfe des angetriebenen Vorderrrades durch die Kurve gezogen werden konnte. Dabei musste natürlich das jeweilige an der Kurveninnenseite liegende Bein vom Motorrad weggestreckt werden um das Ausklappen des Antiaufsetzrades zu ermöglichen. Daß sich durch das weggestreckte Bein ein weiterer Vorteil zur Stabilisation der Motorrades ergab, war ein günstiger Zufall der selbst die Ingenieure in Stauenen versetzte. Mit Hilfe dieser Technik sollten die Werte für Kurvengeschwindigkeit und Beschleunigung neu festgelegt werden.

Da diese neue revolutionäre Technik von der damaligen Fachwelt und den Rennfahrern nur belächelt wurde, standen das Antiaufsetzrad und der Vorderradantrieb fast schon vor dem Aus ohne je in einem Rennen getestet worden zu sein. Es musste also nurmehr ein Fahrer gefunden werden der sich dieser Herausforderung stellen und in die Geschichte des Rennsports eingehen wollte. Dies gestaltete sich schwieriger als zuvor angenommen da keiner an einen Erfolg des Antiaufsetzrades glauben wollte. Nach längerem Suchen konnte doch noch ein mutiger Rennfahrer gefunden werden. Der Name und die Herkunft des hier abgebildeten Fahreres ist nie veröffentlicht worden und uns bis heute leider unbekannt geblieben. Einzig und allein seine Fahrweise und seine Körperhaltung lassen darauf schließen, daß er ein mächtiger Draufgänger war der nichts zu verlieren hatte.

Nach einigen gut verlaufenden Tests auf Österreichischen Paßstraßen, entschied man bereit für ein Rennen zu sein und den Rest der Welt von der neuen Technik zu überzeugen. Am Start noch belächelt zog er gleich in den ersten Kurven davon und konnte auf den geraden Streckenabschnitten der damaligen Schotterpisten durch den 2-Rad Antieb seine Motorleistung voll auspielen. Schon zur Hälfte des Rennens hatte er einen so hohen Vorsprung herausgefahren, daß alles an einen revolutionären Sieg der neuen Technik glaubte. Nichts konnte ihn mehr aufhalten. Jetzt nur kein technisches Gebrechen. Das Motorrad schien zu halten und die Ingenieure überlegten bereits, wie man das Preisgeld am besten in Wein, Weib und Gesang umsetzten sollte. Doch sie hatten die Rechnung ohne den draufgängerischen Fahrer gemacht. Er wußte das er weit vor allen Anderen in Fürhrung liegt und wollte trotzdem, ganz seinem Naturell entsprechend noch einen draufsetzten.

Und so kam es. Er näherte sich der Zielkurve mit einer bis dato an dieser Stelle noch unerreichten Geschwindigkeit. Die Zielkurve war, wie auch heute noch die wichtigste Kurve im Rennen. Damals war es üblich das die ortsansässigen Dorfschönheiten in der Zielkurve den Sieger erwarteten und mit aufreizenden Posen um seine Gunst warben. Dieses Gebuhle war dem Fahrer sehr wahrscheinlich nicht unangenehm. Aber nicht nur die Dorfschönheiten lauerten auf den Sieger in der Zielkurve sondern auch die Photografen und Journalisten. Angetrieben und angefeuert von den Zuschauern kam er auf seinem exotisch anmutendem Motorrad zur letzten Kurve und wollte trotz seines Vorsprungs ganz nach Rennfahrermanier die Kurve nehmen als wäre sie die alles Entscheidende. Er näherte sich der Zielkurve mit einer bis dato an dieser Stelle noch unerreichten Geschwindigkeit. Er bremste hinein, kam in Schräglagen, das Antiaufsetzrad klappte aus und das Rennen schien entgültig entschieden. Doch war selbst für dieses, für hohe Kurvengeschwindigkeiten ausgelegte Motorrad die Geschwindigkeit zu groß. Seinen Mechanikern und der präsenten Fachwelt stockte der Atem. Er kämpfte noch verbissen um das Motorrad auf der Ideallinie zu halten doch es war aussichtslos. Ein Abflug war unvermeidbar. Er zerschellte mit seinem Motorrad an der Felswand und verabschiedete sich in den ewigen Rennfahrerhimmel.

Damit fand die revolutionöre Technik des Antiaufsetzrades ein jähes Ende, denn der einzige Prototyp war zerstört und für ein solches Höllengerät noch einmal einen Fahrer zu finden schien ohnehin aussichtslos.

Es treffen sich zum Gedenken an den draufgängerischen Ausnahmerennfahrer noch heute viele Motorradfahrer an Wochenenden an allen möglichen Bergstraßen, lassen die Motoren einem Orchester gleichkommend anmutig hochjaulen und den Gummi ehrerweisend auf der Straße kleben. So wollen wir zum Gedenken und als Ehrerweisung an den Fahrer und seine Ingenieure die Idee des Antiaufsetzrades mit schleifenden Knien und funkensprühenden Fußrasten noch einmal hochleben lassen.


rossifumi


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Private Nachricht senden Post #: 24
goddamn mei jausenbrot is still daheim! - 19.11.2004 11:24:00   
stevemachine

 

Beiträge: 1
Mitglied seit: 19.11.2004
Status: offline
when rechtskurven lie infront of me
there`s no holds barred as you can see
this kurve even has a name,
cause everyday i play this game,
aufstehen, eine in hose und socken,
a rund ums haus und ab in die hockn,
my girl watches standing on her feet,
as i lay fuckin`rubber down the street,
but not so on this special day,
something happens on the way,
as i pass she sreams in my ear,
"your fuckin` jausenbrot is still here",
i möcht ja ka unruhe stiften,
aber don`t talk to the rider beim driften,
plötzlich foats durch mark und bein,
"ohne jausenbrot, des kann net sein",
ich üb den schmäh grad ohne hände,
gezeigt am bild die "jausenbrotwende",
it starts out with a little drift,
then you give it a little shift,
try it out if you dare,
you`ll have people turnin`heads everywhere,
nachdem i die action hinter mir habe,
gehts zur jausenbrotübergabe,
sie lächelt und sagt "i weiß wer der beste ist",
i smile back und denk "hoffentlich erfährt nie jemand, daß das jausenbrot mit abgeschnittener kruste ist!"


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opis pokal - 20.11.2004 14:33:00   
dervomberg

 

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versuche jetzt ein bilderl zu mailen

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liebe grüße d.v.b. notext - 20.11.2004 14:37:00   
dervomberg

 

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.

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Saisongeschäft - 22.11.2004 10:32:00   
sauerkraut

 

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Klarer Sachverhalt- Holzkniescheiben für Prothesen polierte man seinerzeit mit Eiskristallen, und die computergesteuerte Klimastrahlmaschine war noch nicht erfunden.
Die schönsten Rundungen erzielte man durch regelmäßiges aus/einwärtsdrehen des schleifenden Beines und die Wahl einer Strecke mit harmonischer Kurvenfolge. Die Kalte Kuchl soll Überlieferungen zufolge nicht nur wegen idealer Geometrie, sondern auch wegen der langen Saison stark frequentiert gewesen sein.

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Private Nachricht senden Post #: 28
Also - 26.11.2004 11:08:00   
Razor

 

Beiträge: 5352
Mitglied seit: 10.7.2002
Status: offline
erstens ist das kein Herr sondern meine Omi, die hat den Opi immer vom Gasradl gebirnt wenn er an Schas zamgfarn is oder sich herbrennen hat lassen.

Also den Opi wuzelts grad rechts hinten über die Böschung und Omi wirft sich entfesselt aufs Gouvernal um den beherrschten Herbrennvorgang des Vormittags einzuleiten.

Ja so isses, die meisten Eier haben immer noch die Mäderl , so schauts aus !

lg da R


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Grüner Elefant - 1.12.2004 10:14:00   
Tom.Prox

 

Beiträge: 3
Mitglied seit: 17.11.2004
Status: offline

Falsch, Einige, die nicht mit dem Nachteil der späten Geburt behaftet sind, kennen den Unterschied zwischen K800, KS6OO und KS601 sehr wohl.

Die K8OO (4 Zylinder Boxer luftgekühlt)war das erste Motorrad (mit Beiwagen),auf dem ich mit 12 Jahren selbst fahren durfte. Mit 19 kaufte ich eine KS601 (2 Zyl. Boxer)
nach der das Elefantentreffen benannt wurde und fuhr damit Solo und mit Bwg ca 120.000km.
Vor einigen Jahren kaufte ich wieder eine renovierungsbedürftige 601 mit Bwg, die Restaurierung wird auf Grund von Faulheit noch auf sich warten lassen, aber vielleicht bin ich 2006 am Elefantentreffen wieder standesgemäss dabei.
LG Tom


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