erfahrungen mit frauen...

 
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erfahrungen mit frauen... - 3.2.2005 8:58:00   
Amazone

 

Beiträge: 1837
Mitglied seit: 19.1.2005
Status: offline
(nur zur erklärung - das is NICHT von mir und ich stimme dem auch nur teilweise
zu... *fg*)

Wenn ich von der Erotik einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als
Ärger eingebracht.
Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurück, in denen ich
entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoß oder nur vorübergehend mit
einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit Anfang Zwanzig
an, als man das Nachtlager 'wie Mann und Frau' teilte, sprich: vom Einschlafen
bis zum Aufstehen. Hieraus muß ich eine ganz bittere Bilanz ziehen. Nächte des
Grauens ist noch untertrieben. Am Tage durchaus abgeklärte, zupackende und
moderne Frauen, mutieren angesichts von Federkern und Daune, ausnahmslos zu
verwöhnten, lebensuntüchtigen, egoistischen Zicken, wie ich jetzt an einigen
Beispielen schlüssig beweisen werde.
Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema 'Mücken'. Vorweg muß ich sagen, daß
ich im Sommer grundsätzlich ganz gern neben einer Frau liege, weil ich dann von
Stechmücken verschont bleibe. Die stürzen sich immer auf meine Partnerin. Das
ist bitter, tut mir persönlich auch wirklich leid, ist aber noch lange kein
Grund, mich grob wachzujammern: 'Ich bin völlig zerstochen'. Mit einer Stimme,
die im Grenzbereich zwischen Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der
Auftrag an mich, dem männlichen 'Sicherheitsbeamten', ist klar: 'Steh auf und
geh Mücken jagen.' Ich weiß nicht, warum Frauen selbst keine Mücken jagen.
Warum sie im Bett liegend, den Späher machen, auf schwarze Punkte an der Decke
deuten und 'Da!' rufen. Ich weiß vor allem nicht, warum ich immer wieder
gähnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten Zeitung auf der
Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage.
Schlafen... am liebsten in der Löffelchen-Stellung. Ich liebe diese
Schlafposition, weil sie mich in dem Grundvertrauen in die Richtigkeit meines
Daseins bestärkt. Nun gibt es aber zahlreiche Frauen, die sich anfangs sehr
anschmiegsam geben und leidenschaftlich 'löffeln', sich aber, wenn es um die
endgültige Schlafposition geht, als sehr hartleibig erweisen. Sie stoßen sich
mit der einen Hand von mir los, ergreifen mit der anderen Hand die eigene
Bettdecke und verteidigen dieses Refugium mit erbitterter Gegenwehr. Und ich
muß geduldig warten, bis die 'Meine-Decke-gehört-mir'-Autistin endlich in den
Schlaf gesunken ist, und ich beginnen kann, vorsichtig robbend, verlorenes
Terrain zurückzugewinnen. Wenn ich dann, nunmehr halbherzig löffelnd, in tiefen
Schlaf gesunken bin, kommt häufig schnell die nächste Gemeinheit. Ein brutaler
Stoß, meist mit dem Ellbogen ausgeführt, trifft mich in die Seite. Ich
schrecke hoch und höre eine schneidende Stimme: 'Du schnarchst!'. So was würde
ich nie tun. Ich finde es bezaubernd, wenn sie im Schlaf redet oder ein bißchen
vor sich hinblubbert. Nie würde ich sie mit dem Ellbogen stoßen. Aber Frauen
ist es ja egal, ob man frühmorgens einen wichtigen Termin hat. Nach der Tat
sinken sie umgehend wieder in den Tiefschlaf, und ich Liege mit tellergrossen
Augen in der Dunkelheit und finde keine Ruhe.
Grauenhaft ist auch eine andere Variante der körperlichen Attacke. Da liegt man
wohlig unter seiner Decke und ist am Wegnicken und dann kommen sie: kalt,
eiskalt. Gefrorene Frauenfüße schieben sich langsam und unaufhaltsam zwischen
die männlichen Schenkel. Dort sollen sie gewärmt werden. Der Mann zuckt zurück,
windet sich, versucht die Flucht, aber die weichen Gletscher unter der Decke
sind stärker. Alle Frauen haben kalte Füße! Alle! Und sie kennen kein Erbarmen.
Stumm, aber fordernd kommen sie in der Nacht gekrochen und saugen Körperwärme
im Gigawatt-Bereich ab. Schrecklich! Manchmal geben sie aber auch dann keine
Ruhe, wenn man ihre Permafrost-Füße enteist, das Schnarchen eingestellt und dem
Löffeln entsagt hat. Denn dann haben sie was gehört. 'Da ist doch jemand',
raunen sie, 'Da hat doch was geknackt' oder 'Hörst du diese komischen
Geräusche?'. Die Botschaft ist erneut glasklar: Mann, pack dir einen hölzernen
Kleiderbügel oder sonst eine behelfsmäßige Waffe, wag dich in die dunkle
Wohnung und vertreib den Einbrecher, so du einen findest. Klar, daß jeder Mann
dem tiefverwurzelten Instinkt zum Schutze der Sippe folgt und in Socken und
Unterhosen wie ein Depp im Dunklen umherstolpert. Um dann frierend und
unverrichteterdinge wieder zur (natürlich tiefschlafenden) Partnerin
zurückzukehren. Wer meint, mit dem Morgengrauen sei der Ärger ausgestanden,
irrt! Wie in einem Horrorfilm, der scheinbar seinen gruseligen Höhepunkt
erreicht hat und dann noch mal entsetzlich zuschlägt: Die Rede ist von
unterschiedlichen Schlaf- und Wachrhythmen. Ich arbeite eben bis in die frühen
Morgenstunden und stehe folgerichtig nicht gerade mit den Hühnern auf. Kein
Problem für den Alleinschläfer. Was aber soll ich mit einer Frau machen, die
morgens um sieben kerzengerade nachfedernd im Bett sitzt, Langeweile hat, sich
laut und vernehmlich reckt, gähnt, räuspert, aufdringlichen Körperkontakt sucht
und am Ende gar flüssige Konversation fordert? Nachdem ich blutsaugende
Insekten zur Strecke brachte, zum Dank dafür Ellbogen-Checks kassierte und
unter die eigene kalte Bettdecke verbannt wurde, nach alledem reichte es mir
irgendwann. Und zwar richtig. Eines frühen Morgens wurde ich durch die Frage:
'Kannst du auch nicht mehr schlafen?' geweckt und herrschte die Frau neben mir
rüde an: 'Halt die Klappe und mach Frühstück!' Kurz danach fiel die Wohnungstür
krachend ins Schloß, und ich mußte mir das Frühstück selbst machen. Gibt es
keine Hoffnung? Doch, die gibt es!!! Ich habe - nun ja - jemanden
kennengelernt.
Und die ist anders! Sie ist anschmiegsam und kuschelt exzessiv. Ich darf in
ihrer Gegenwart ausgiebig schnarchen. Wenn sie Geräusche hört, schaut sie
selber nach dem Rechten. Mücken bringt sie mit geschickten Schlägen eigenhändig
zur Strecke, und sie hat niemals kalte Füße. Gut, sie ist vielleicht ein
bißchen verspielt.
Aber welche Katze ist das nicht?
Private Nachricht senden Post #: 1
Kann man - 3.2.2005 10:03:00   
sprachbox

 

Beiträge: 12806
Mitglied seit: 13.8.2003
Status: offline
eine Katze erziehen? Sauschwer ...

Kann man eine Frau erziehen? Schon eher ...

Also? Man(n) wähle das kleinere Übel *fg*

LG, P.

(in Bezug auf Amazone)
Private Nachricht senden Post #: 2
*miau* - 3.2.2005 10:08:00   
Amazone

 

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*schnurr* *maunz* *sichstreck*

(in Bezug auf sprachbox)
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*wuff* - 3.2.2005 10:14:00   
sprachbox

 

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;-))

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