Einsteigermotorrad mit ABS (und ev. Einspritzung) gesucht

 
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Werdet - 12.7.2013 16:59:06   
Muhhh


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trotzdem gute Lehrer gewesen sein....

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Fresst Müll!!
Milliarden Fliegen können nicht irren!

*Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein*

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) - 12.7.2013 17:30:17   
MK1971


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ORIGINAL: Muhhh
trotzdem gute Lehrer gewesen sein....

Ja das stimmt sicher auch. :)
Selbiges versuche ich auch hier für unseren ABS-Bike-Käufer per Fernlehrgang. ;)
Lief aber auf dieselbe Art, ich hab ihm halt erklärt, daß er nicht seinen Reifen, dem Asphalt, der STVO oder sonstigen Umständen vertrauen oder auf diese hoffen darf, sondern er darauf vertrauen muß, daß sein Körper mit seinem Bewegungsprofi (Stammhirn) einfach weiß wie das alles funktioniert und wo die Grenzen sind. Und er sich selber (Bewußtsein/Großhirn) auf Dinge konzentrieren soll/muss, die in seinem Verantwortungsbereich sind (Vorrangregeln, Gegenverkehr, mögliche Gefahren in uneinsehbaren Bereichen, Vorausplanung, zu fahrende Linie, Dynamik im Verkehr, etc.).

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 12.7.2013 21:42:03 >


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Zum Streiten gehören zwei!
Aber nerven kann ma auch alleine.

Ich streite nie! Ich versuche nur
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MK1971


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ORIGINAL: NexusOne
http://www.1000ps.at/member/honda/detail.asp?id=967198
http://www.1000ps.at/gebrauchtes-motorrad-969376-bmw-f-650-st
http://www.1000ps.at/gebrauchtes-motorrad-957642-honda-cbr-250-r
http://www.1000ps.at/gebrauchtes-motorrad-952916-suzuki-bandit-650s

Hier hast noch was zum lesen (Profisuche bringts echt) :P
Parameter: 71-90PS, 501-750ccm, bis € 4.001, mit ABS

http://www.1000ps.at/gebrauchte_profisuche-ergebnis.asp?SEARCH_perform=1&SEARCH_perform1.x=86&SEARCH_perform1.y=10&SEARCH_preis_bis=4001&SEARCH_hat_abs=1&SEARCH_hubraum=501+and+750&SEARCH_km_von=0&SEARCH_leistung=71+and+90&SEARCH_order_colname=preis&SEARCH_order_coldir=ASC


< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 12.7.2013 18:26:38 >


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p - 12.7.2013 19:58:12   
NexusOne

 

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Die Texte werde ich mir sicher öfters durchlesen oder gar mal ausdrucken, denn einmal reicht sicher nicht ;-). Nur bis es dazu kommt, muss ich erst einmal ein Fahrzeug bei mir haben. Wenn ich in der Ferne kaufe, dann allerdings nur beim Händler, das ist mir als Laie bei Privaten zu unsicher. Ein paar Fragen hätte ich aber noch:

1. Was haltet ihr als Motorradfahrer überhaupt von einer Honda SH300i? Bietet die mehr Vor- oder Nachteile gegenüber einer Bandit / CBF? Kann man es so zusammenfassen, dass Verbrauch, Wetterschutz, automatische Gangschaltung und Stauraum, sowie der nicht mehr vorhandene Nachteil von kleinen Reifen sicher als Pluspunkte zu verzeichnen sind, aber es einfach kein Motorrad ist und zudem auch noch etwas die Leistung fehlt oder sind die Unterschiede enorm? Ich kenne nur die 125er und die waren mir wirklich zu langsam, aber der 300er geht sicher ziemlich gut oder? Wie schätzt ihr so was ein? Das würde mich mal interessieren, da ich gerade vor kurzem ein paar von denen gesehen habe? Neu kosten sie glaube ich sogar knapp 6000 €.

2. Vergleicht mal die CBF500 und die Bandit. Es ist natürlich schwierig einen Sieger auszumachen, aber bis auf das Gewicht spricht ja alles für die Bandit. Die 1000 € Aufpreis wirken da gar nicht mal so viel, wenn man bedenkt, welche Vorteile sie hat oder? Da kommen mir die 2.5t der CBF fast schon etwas viel vor oder?

3. Sind das beide Yamaha XJ6? Die sehen schon etwas unterschiedlich aus ;-):
http://www.btspowerbike.com/at/yamaha-xj-600-n/
http://www.btspowerbike.com/at/catalog/product/view/id/2425/s/yamaha-xj6/category/6/

Das wären nun eben Motorräder ohne ABS, die sicherlich auch ganz gut und einsteigerfreundlich sind. Etwas mehr als 1.5t liegen zwischen diesen Bikes und der Bandit.

- Zum ABS: Ihr wollt also sagen, dass das Problem nicht die Schräglage ist, sondern die Geradeausfahrt bei nasser Straße? Es passiert also ab und an, dass ich im Regen bei ganz normaler Fahrt plötzlich stürzen kann und das obwohl ich nicht in der Kurve bin, sondern einfach nur der Reifen wegrutscht? Ist das jetzt eher Panikmache oder nicht? Dagegen nutzt ABS dann natürlich auch nichts.
Dass ABS aber das Blockieren der Reifen verhindert und die Bremsen löst, das wusste ich schon. Ich dachte nur, dass es abgesehen von einem Hindernis, Ölfleck oder zu schneller Kurvenfahrt nicht dazu kommt. In diesem Fall kann ich auch nur bei Regen und Geradeausfahren am Boden liegen? Und wie schnell ich ihn Kurven sein darf ist dann meist Erfahrungssache oder gibt es da Richtwerte?


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Nun... - 12.7.2013 20:16:42   
DB_Killer


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Es passiert also ab und an, dass ich im Regen bei ganz normaler Fahrt plötzlich stürzen kann und das obwohl ich nicht in der Kurve bin, sondern einfach nur der Reifen wegrutscht?


Ich fahre seit 86, bis vor kurzem auch in der kalten nassen Jahreszeit... "einfach so" ist mir noch NIE weder im Trockenen noch im Nassen ein Reifen weggerutscht!
Dazu muß "das Wunder Mensch" eigentlich immer seinen "Senf" dazu beitragen!

Einzige WIRKLICHE Instabilitäten "einfach so" kenne ich nur in leichter Kurvenfahrt (ohne Schräglage) auf Autobahnen bei Starkregen und Tempo 120+ (also ZU schnell für das Wetter...) UND einen Reifen dessen Nasslaufeigenschaften nicht umbedingt als "gut" zu bezeichnen waren, auf langen BODENMARKIERUNGEN!!! Sonst eigentlich nicht!

Dies sind meine subjektiven Erfahrungen...

< Beitrag bearbeitet von DB_Killer -- 12.7.2013 20:30:10 >


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l - 12.7.2013 20:24:01   
MK1971


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1. Das hat definitiv mit meiner Vorstellung von Motorrad nichts zu tun. :D
2. Honda ist Honda! Honda baut die qualitativ hochwertigsten Motorräder unter den Japanern (Honda/Yamaha/Suzuki/Kawasaki)
3. Yamaha XJ6 gibts erst seit 2009

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o - 12.7.2013 20:29:29   
MK1971


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ORIGINAL: NexusOne
- Zum ABS: Ihr wollt also sagen, dass das Problem nicht die Schräglage ist, sondern die Geradeausfahrt bei nasser Straße? Es passiert also ab und an, dass ich im Regen bei ganz normaler Fahrt plötzlich stürzen kann und das obwohl ich nicht in der Kurve bin, sondern einfach nur der Reifen wegrutscht? Ist das jetzt eher Panikmache oder nicht? Dagegen nutzt ABS dann natürlich auch nichts.
Dass ABS aber das Blockieren der Reifen verhindert und die Bremsen löst, das wusste ich schon. Ich dachte nur, dass es abgesehen von einem Hindernis, Ölfleck oder zu schneller Kurvenfahrt nicht dazu kommt. In diesem Fall kann ich auch nur bei Regen und Geradeausfahren am Boden liegen? Und wie schnell ich ihn Kurven sein darf ist dann meist Erfahrungssache oder gibt es da Richtwerte?

Nein, das will niemand sagen, keine Ahnung wo du das rausgelesen hast.

Ganz alleine Stürzen kannst du üblicherweise unter folgenden Bedingungen (mit Erklärung):
- Der Vorderreifen rutscht in der Kurve weg (Schlechte Haftung, zu hohe Kurvengeschwindigkeit)
- Der Hinterreifen rutscht in der Kurve weg (nur bei Gas und viel Drehmoment, läßt sich aber leicht kontrollieren)
- Beide reifen rutschen in der Kurve weg (Schlechte haftung, zu hohe Kurvengeschwindigkeit)
- Der Vorderreifen blockiert beim Bremsen (Schlechte Haftung oder in Kurve zu stark gebremst (Angst=Fahrfehler))
- Der Hinterreifen blockiert beim Bremsen (Man bremst selten so stark, Hinterbremse ist sehr schwach, man bremst überhaupt sehr selten hinten)
- Beide Reifen blockieren beim Bremsen (Auf Gerade und in Kurve nur bei Fahrfehler)
- Der Hinterreifen dreht durch (Auf Gerade kaum möglich, in Kurve kommts vor bei schlechter Haftung, sehr leicht zu kontrollieren)
- Du baust groben Mist und vergewaltigst sämtliche Regeln der Physik (Fahrfehler)

"Einfach so" - gibts gar nicht wenn du keinen eptileptischen Anfall hast.
Es gibt aber auch ziemlich dumme Menschen, die bei Regen und 5cm seitlichem Rutscher über eine Bitumenwurscht eine Vollbremsung einleiten, das wäre das einzige wo man sagen könnte, man stürzt "einfach so" auf der Geraden. Der Begriff "ziemlich dumme Menschen" ist in dem Falle aber Erklärung genug und wenn man verstanden hat, daß man ziemlich entspannt fahren soll - besonders wenn man Gefahren vermutet - dann wird man beim Bitumenrutscher mal 2 Sekunden durchatmen und überlegen was nun das Beste wäre. Nach bereits 0,01 Sekunden hat sich das Problem ja schon sturzfrei gelöst und sämtliche Handlung nach der Reaktionszeit ist fürn Hugo - also alles bleiben lassen und weiterfahren als ob nix war! (Es war nämlich nix)

Vielleicht habe ich es echt zu gut gemeint vorhin, also überall wo "Geschwindigkeit" steht, gehts ausschließlich um "Geschwindigkeit in der Kurve" bzw. "Kurvengeschwindigkeit".


< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 12.7.2013 21:36:11 >


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Motorrad - 12.7.2013 20:53:35   
NexusOne

 

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ORIGINAL: MK1971

Genaugenommen hat das seitliche Rutschen nichts mit der Schräglage zu tun sondern mit der Geschwindigkeit, und die Schräglage ist nur ein Resultat aus der Geschwindigkeit und Radius, damit das Motorrad in der Kurve nicht "umfällt". Spielt aber keine Rolle, wenn du "zu schnell" in der Kurve bist kannst du wegrutschen, kein ABS kann was dagegen tun. Deshalb fährt man ja nicht "zu schnell". Dieses "zu schnell" erreicht man aber wirklich selten, man glaubt es aber recht oft.



Den ersten halben Satz hatte ich noch genau in Erinnerung und bin dann irgendwie auf den obigen Gedanken gekommen, dass du doch mal geschrieben hast, dass man auch in der Geraden schnell rutscht. Das war jetzt natürlich mein Fehler, dass ich mich nur mehr an die ersten Worte erinnern konnte ;-).
Die sind einfach als XJ6 ausgeschrieben. Was sind denn das für Motorräder? Aus Indien ;-)?
Bei der SH300i fällt der freundliche Motorradgruß natürlich auch ins Wasser oder würdet ihr die Hand bei einem Rollerfahrer erheben? Die 30 PS Unterschied zur CBF sind sicherlich auch noch spürbar.
Aber o.k., somit sollte ich die CBF500 wirklich noch nicht komplett ausschließen. Ich dachte die Reihung Honda vor Yamaha vor Suzuki vor Kawasaki sei seit den späten 70ern schon längst überholt, aber das das immer noch gilt?
Für euch ist die 500er natürlich nur ein bisschen stärkeres Moped, aber für mich sind die kompakten Maße und das Fliegengewicht schon ganz gut. Somit sollte ich nicht automatisch die Bandit als sicheren Sieger ausmachen, auch wenn es einfach wäre. 2.5t für eine Honda mit ABS sind natürlich auch nicht zu verachten. Vor Ort hätte ich eine mit 76000 km um 2800, aber ich glaube, dass das deutlich zu hoch angesetzt ist.
Wie sieht es mit der Beschleunigung aus? Ist da die Bandit viel besser? Naja, ansonsten sehe ich mir die Honda wirklich mal genauer an, denn eine CB500 wollte ich schon immer und die hat jetzt sogar ABS.

< Beitrag bearbeitet von NexusOne -- 12.7.2013 20:55:23 >

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MK1971


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XJ6 ist eine Yamaha und kommt aus Japan (und auch eine gute Alternative zum Anfangen, neu auch sehr günstig).
Ich grüße keine Roller. ;)
Ich würde Honda vor den anderen drei Reihen, aber die anderen drei sind nicht schlecht deswegen. Sind alle vier gute zuverlässige Motorräder. Honda baut halt bei manchen Teilen etwas hochwertigeres ein, merkst aber nicht wirklich. Kannst vergleichen mit BMW und Audi, Audi ist nicht schlecht deswegen, nur baut BMW halt das eine oder andere Teil besser (nicht immer). Das macht dann den Preisunterschied bei den Gebrauchten aus.
Die Beschleunigung hängt von viel ab, von Gewicht, vom Drehmoment, vom Gang, von dir. Natürlich beschleunigt ein Motorrad mit 30 PS mehr im Normalfall stärker, aber am Anfang ist sogar das wurscht. Ich kenne Fahranfänger, die jammern über ihre "wenigen PS" und trauen sich gleichzeitig gar nicht bei 9.000 Umdrehungen voll aufzudrehen. Die wissen praktisch nicht wie stark ihr Motorrad ist, jammern aber weil es bei 5.000 Umdrehungen zu schwach ist. Ja und die fahren schon mehrere Jahre (aber wenig km). ;)
Denk nicht darüber nach, fahr einmal damit und wenns dir irgendwann zu schwach wird, kaufst dir ein stärkeres.

Ich hab übrigens die ersten Jahre mit CBR500F verbracht, hatte damals um die 80 PS glaube ich und das war bei weitem ausreichend. Also für mich ist eine 500er kein stärkeres Moped sondern eine echt gute Wahl zum Anfangen.


< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 12.7.2013 21:47:42 >


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FryingPan


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Also ich würde gerade einem Anfänger genau das sagen, weil die größte unfallgefahr im Regen davon ausgeht, daß sich die Leute ankacken.


Ich habs schon mal wo geschrieben: Kann jeder ausprobieren, egal wie bewußt und konzentriert man versucht, mit dem linken Fuß im PKW zu bremsen, es wird nicht klappen.

Ich find das, trotz deiner ellenlangen Erklärung, unzutreffend. Ja, das ankacken is ein Problem. Aber dafür gibt's Klopapier. Nur, wenn du sagst, dass man bei Regen genauso fahren kann, wie im trockenen, kommt das sicher nicht nur bei mir als "genau so schnell, wie im trockenen" an, was gefährlicher Unfug ist, wenn man nicht gleichzeitig die Bereifung in Betracht zieht.


ad Linksbremsen: Wo soll das Problem sein? Mach ich in Automatik-Autos schon aus Prinzip. Rechts Gas, link Bremse, wie im Kart.

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Also ich würde gerade einem Anfänger genau das sagen, weil die größte unfallgefahr im Regen davon ausgeht, daß sich die Leute ankacken.
Ich habs schon mal wo geschrieben: Kann jeder ausprobieren, egal wie bewußt und konzentriert man versucht, mit dem linken Fuß im PKW zu bremsen, es wird nicht klappen.

Ich find das, trotz deiner ellenlangen Erklärung, unzutreffend. Ja, das ankacken is ein Problem. Aber dafür gibt's Klopapier. Nur, wenn du sagst, dass man bei Regen genauso fahren kann, wie im trockenen, kommt das sicher nicht nur bei mir als "genau so schnell, wie im trockenen" an, was gefährlicher Unfug ist, wenn man nicht gleichzeitig die Bereifung in Betracht zieht.
ad Linksbremsen: Wo soll das Problem sein? Mach ich in Automatik-Autos schon aus Prinzip. Rechts Gas, link Bremse, wie im Kart.

Und wieviele Menschen kennst du noch, die das so machen? ;)
Ausnahmen bestätigen die Regel und egal was man behauptet, es gibt mindestens einen Menschen auf der Welt, der das gegenteil beweisen kann. Ist es deshalb falsch?

Ich habe nicht geschrieben, daß man im Regen genauso schnell fahren kann wie im Trockenen, ich habe geschrieben, daß man im Regen ganz normal fahren kann wie im Trockenen, daß es ist nicht viel anders ist, ausser im Grenzbereich.
Da isn Unterschied, ein entscheidendender.
Du wirst mir aber sicher recht geben, daß bei den üblichen Anfängersicherheitsreserven im Trockenen kein halbwegs normaler Reifen auf nasser Fahrbahn überfordert ist.
Und auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel und egal was man behauptet, es gibt mindestens einen Menschen auf der Welt, der das gegenteil beweisen kann. Ist es deshalb falsch?


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Und nun erklär ihm du bitte wie schnell er im Regen fahren kann. ;)

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FryingPan


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Und wieviele Menschen kennst du noch, die das so machen? ;)


Ausnahmen bestätigen die Regel und egal was man behauptet, es gibt mindestens einen Menschen auf der Welt, der das gegenteil beweisen kann. Ist es deshalb falsch?

Ich habe nicht geschrieben, daß man im Regen genauso schnell fahren kann wie im Trockenen, ich habe geschrieben, daß man im Regen ganz normal fahren kann wie im Trockenen, daß es ist nicht viel anders ist, ausser im Grenzbereich.
Da isn Unterschied, ein entscheidendender.
Du wirst mir aber sicher recht geben, daß bei den üblichen Anfängersicherheitsreserven im Trockenen kein halbwegs normaler Reifen auf nasser Fahrbahn überfordert ist.
Und auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel und egal was man behauptet, es gibt mindestens einen Menschen auf der Welt, der das gegenteil beweisen kann. Ist es deshalb falsch?


Ich kenn mindestens einen. Der Oasch sitzt grad irgendwo in der Gegend um Murau und hat Zeit für a Motorradwochenende. Ich nicht.

Wenn ich eine Behauptung aufstelle und jemand beweist mir das Gegenteil, ist meine Behauptung falsch. Punkt. "Ausnahmen bestätigen die Regel" ist als Argument so aussagekräftig wie "Du kannst mir glauben, ich weiss von was ich rede". Wichtig ist aber, dass es bei einer Behauptung prinzipiell möglich sein muss, dass jemand das Gegenteil beweisen kann (iSd Falsifizierbarkeit nach Popper), sonst ist die Behauptung auch falsch.

Der Unterschied ist entscheidend, richtig. Aber er ist trotzdem fein, besonders in der Formulierung.

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NexusOne

 

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Nur diese abgebildeten Motorräder sind ganz was anderes. Naja, 3.7t sind schon Obergrenze für ein Einsteigerbike. Ich werde mich einfach zwischen diesem und der Honda entscheiden. Ich weiß in etwa die Vor- und Nachteile:

+ Honda
+ leichter
+ kleiner
+ billiger
+ gerade Sitzposition
+ keine Verkleidung

+ Einspritzung
+ stärker
+ optisch etwas ansprechender
+ neuer
+ weniger Laufleistung


Zur Kurvenlage ein Beispiel: Bei uns gibt es eine Autobahnabfahrt, da darf man sofort bei der Abfahrt max. 40 fahren. Ich wollte natürlich gemütlich ausfahren und fuhr mit ca. 70-80 durch die 180-Grad-Kurve. Da sind mir die Hinterreifen weggerutscht. Ich habe allerdings nicht gebremst, sondern einfach normal weitergelenkt. Ich denke, es war knapp. Weit war die Leitplanke nicht mehr weg. Hätte ich gebremst und das Rad hätte blockiert, wäre es vermutlich nicht so gut ausgegangen. Ich schätze dass es erst beim Blockieren brenzlig geworden wäre. Mit ABS könnte man also auch hier die Folgen mindern, da nichts blockiert.

Wenn ich dann das Motorrad besitze, erlerne ich einfach das sachte Bremsen genau wie mit einem Motorrad ohne ABS. Lediglich die Vollbremsungen muss ich gut können und über den eigenen Schatten springen. Am besten wäre es, wenn man mal bei ca. 150 km/h voll reinlangt und wie man merkt, dass das ABS arbeitet. Dann hat man in Zukunft keine Angst mehr davor, richtig zuzupacken.

< Beitrag bearbeitet von NexusOne -- 12.7.2013 23:25:49 >

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Und nun erklär ihm du bitte wie schnell er im Regen fahren kann. ;)

Is so ähnlich wie beim Schrauben anziehen. A Viertel Umdrehung vorm abreissen aufhören.

Oder, nach Joe Bar: Im Regen zählt nur eins: der fliessende Stil

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Zur Kurvenlage ein Beispiel: Bei uns gibt es eine Autobahnabfahrt, da darf man sofort bei der Abfahrt max. 40 fahren. Ich wollte natürlich gemütlich ausfahren und fuhr mit ca. 70-80 durch die 180-Grad-Kurve. Da sind mir die Hinterreifen weggerutscht. Ich habe allerdings nicht gebremst, sondern einfach normal weitergelenkt. Ich denke, es war knapp. Weit war die Leitplanke nicht mehr weg. Hätte ich gebremst und das Rad hätte blockiert, wäre es vermutlich nicht so gut ausgegangen. Ich schätze dass es erst beim Blockieren brenzlig geworden wäre. Mit ABS könnte man also auch hier die Folgen mindern, da nichts blockiert.

Schätze das war mit Auto oder? Also vergiss alles was das Auto macht, das hat mit einem Motorrad absolut nichts zu tun. Wenn du nicht Gas gibst wird dir nie der Hinterreifen wegrutschen, wenn schon, dann der Vorderreifen, da der wesentlich mehr Belastung in der Kurve hat, immerhin muß er ständig die Richtung ändern, der Hinterreifen dagegen wird einfach nachgezogen. Darum gibt man ja etwas Gas, um diese Kräfte aufzuteilen und daß im Zweifelsfall nur der Hinterreifen bitteschön rutscht, wenn schon einer der beiden Reifen rutschen will.

Vielleicht noch eine ganz einfache Erklärung warum es so wichtig ist, daß im Zweifelsfall der Hinterreifen rutscht: Zeichne auf einen großen Zettel einen Halbkreis, das ist jetzt die Kurve die wir fahren wollen, und da legst jetzt auf die Linie des Kreises einen Kugelschreiber, der ist das Motorrad, das sich auf der Linie bewegt.
Nun stubst du den Kugelschreiber an der vorderen Seite um 1 cm nach Kurvenaussen und schon siehst du wie schwer es nun wird, den Kreis wieder zu erreichen. Wir müssen praktisch ein Stück weit eine engere Kurve fahren, obwohl wir ja bei größerem Radius schon gerutscht sind.
Kugelschreiber zurück wo er war und nun stubst ihn an der hinteren Seite um 1cm nach Kurvenaussen und wie durch ein Wunder brauchst du nur ein Stück geradeausfahren und bist wieder auf der Linie.
Verständlich oder?

quote:

ORIGINAL: NexusOne
Wenn ich dann das Motorrad besitze, erlerne ich einfach das sachte Bremsen genau wie mit einem Motorrad ohne ABS. Lediglich die Vollbremsungen muss ich gut können und über den eigenen Schatten springen. Am besten wäre es, wenn man mal bei ca. 150 km/h voll reinlangt und wie man merkt, dass das ABS arbeitet. Dann hat man in Zukunft keine Angst mehr davor, richtig zuzupacken.

Das kannst du zwar machen aber ich wette jetzt schon mit dir, daß du bei 150kmh deinen Vorderreifen nicht zum blockieren bringst. Trotzdem ist es lebensgefährlich wenn du Test, welche auch immer, bei 150kmh machst. Machs dir leichter, wirf dich in den nächsten gemähten Rasen und zieh bei Schrittgeschwindigkeit mal ordentlich an. Da blockiert so ziemlich alles was du an Reifen montieren darfst und wenn alles daneben geht, liegt dein neues Stück sorgenfrei im Gras, vermutlich ohne Kratzer. ;)

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 13.7.2013 0:18:36 >


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Du denkst zu digital. ;)
Es gibt auch Menschen, die dir beweisen, daß 60 Grad nicht heiß ist. Und? Mir ist trotzdem heiß wenns 60 Grad hat. :D

Es gäbe übrigens eine richtige Antwort: Man kann immer und überall so schnell fahren, wie man dabei noch entspannt sein kann.
Wenn der Körper anfängt sich zu verspannen und sich auf Risikostürze vorzubereiten, ist man zu schnell. :D

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 13.7.2013 0:01:40 >


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Ja das war ein Auto ohne ABS. Ich bin sehr froh nicht gebremst, sondern nur gelenkt zu haben. Du meinst mit einem Motorrad mit sehr guten Reifen wäre ich selbst bei 70-80 in der U-Kurve nicht gestürtzt, wenn ich kein Gas gegeben hätte? Naja, probieren werde ich es trotzdem nicht, denn wenn etwas rutscht, dann liegt man beim Zweirad meistens oder gar immer. Aber vermutlich hast du Recht und es wäre nichts passiert, solange ich nicht noch beschleunigt hätte.
Aber mit ABS sollte man doch eigentlich selbst bei 200 km/h , sofern man irgendwo die Möglichkeit hat, voll bremsen dürfen? Ist es nicht sogar wichtig, das zu tun, um die Angst abzulegen vor dem richtigen Zudrücken der Bremsen? Normalerweise dürfte ja nichts passieren oder? Klar, den Lenker muss ich dabei schon festhalten, aber an sich sollte doch nichts blockieren. Bei ca. 100 km/h hätte ich auf der Landstraße, wenn meilenweit kein Fahrzeug in der Nähe ist, schon mal zugepackt. Soll ich das lieber sein lassen?

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Ich kenne diese Kurve nicht und hüte mich vor Diagnosen ins Unbekannte, aber da ich mit dem Motorrad ständig Autos überhole, mich aber sogut wie nie ein Auto überholt, kann ich davon ausgehen, daß ein Motorrad unter üblichen Umständen mindestens so schnell fahren kann wie ein PKW. ;) Diplomatisch korrekt?

Ich meine konkret, daß ein ganz normaler PKW im Vergleich zu einem ganz normalem Motorrad eine sehr unsportliche Gewichtsverteilung, sehr unsportliche Reifen und ein sehr unsportliches Fahrwerk hat. Das hatten wir doch schon vorhin. Frage dich selber ob du mit einem Porsche mit guten Reifen auch gerutscht wärst? Deine CBirgendwas ist nunmal ein Porsche, auch wenns "nur" 70 PS hat, es wiegt ja dafür nichts *), es hat nur 1,4m Radstand, es hat Reifen die keine 10.000km halten, die haben ja einen Sinn, nämlich maximale Haftung zu erreichen.

Und ja - korrekt beantwortet kannst du mit (und auch ohne) ABS bei 200kmh eine Vollbremsung machen. Die Frage ist nur ob >DU< mit allem was du dabei nun noch nicht gelernt hast und mit allem was dabei passieren kann, umgehen kannst?
Wenn du jemals in die Situation kommst bei 200kmh eine Vollbremsung machen zu müssen, dann bist entweder komplett wahnsinnig unterwegs oder du hast das Motorradfahren schon so locker drauf, daß du dich mal sehr sehr weit aus dem Fenster lehnen magst.

Ich persönlich mußte erst 3x in meinem Motorradleben eine Vollbremsung machen und 3x davon war in der Stadt und 3x davon war es trocken.
Ich behaupte mal, daß ich sehr sicher unterwegs bin und schon viele viele Bremstests gemacht habe, aber doch vorziehe vorrausschauend zu fahren wenn ich mich in höheren Geschwindigkeiten befinde. Und ich will ganz ehrlich gesagt nicht wissen wie es sich anfühlt, weil mir das Risiko zu hoch ist.
Ich kann mir jetzt aber auch keine Situation vorstellen, die mich zu einer Vollbremsung bei 200kmh zwingen würde. Ich hab aber keine Angst davor, das ist nicht Angst, das ist einfach idiotisch. Wo könnte man denn das probieren? Auf einer gesperrten Autobahn? Auf einem Rollfeld? Hab ich nicht und wenn, was bringt mir das, wenns zb nicht so gut klappt, dann hab ich eine zerrissene Kombi, ein komplett zerstörtes Motorrad und weiß nachher nicht mehr als wenn ich das selbe bei 50kmh auf öffentlicher Straße mache oder bei 10kmh im Gras.

Wenn vor mir Autos zusammenfahren und ich das nicht aus sicherer Entfernung erkennen kann, dann fahr ich ganz einfach nicht so schnell. Du musst immer "normal" bremsen können, sonst war deine Geschwindigkeit falsch. Und je langsamer du fährst (zb Stadt), desto schwieriger wird es die richtige Geschwindigkeit zu finden, weil eben in der Stadt sehr viel sehr plötzlich daherkommen kann.

*) Ein Porsche mit 400PS wiegt ca. 1,5to, eine CB mit 70 PS wiegt ca 200kg, milchmädchengerechnet hast du somit 525PS auf 1,5to ;)



< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 13.7.2013 1:02:57 >


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FryingPan


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ORIGINAL: NexusOne

Ja das war ein Auto ohne ABS. Ich bin sehr froh nicht gebremst, sondern nur gelenkt zu haben. Du meinst mit einem Motorrad mit sehr guten Reifen wäre ich selbst bei 70-80 in der U-Kurve nicht gestürtzt, wenn ich kein Gas gegeben hätte? Naja, probieren werde ich es trotzdem nicht, denn wenn etwas rutscht, dann liegt man beim Zweirad meistens oder gar immer. Aber vermutlich hast du Recht und es wäre nichts passiert, solange ich nicht noch beschleunigt hätte.
Aber mit ABS sollte man doch eigentlich selbst bei 200 km/h , sofern man irgendwo die Möglichkeit hat, voll bremsen dürfen? Ist es nicht sogar wichtig, das zu tun, um die Angst abzulegen vor dem richtigen Zudrücken der Bremsen? Normalerweise dürfte ja nichts passieren oder? Klar, den Lenker muss ich dabei schon festhalten, aber an sich sollte doch nichts blockieren. Bei ca. 100 km/h hätte ich auf der Landstraße, wenn meilenweit kein Fahrzeug in der Nähe ist, schon mal zugepackt. Soll ich das lieber sein lassen?

Lies dich mal ein ins thema 'kammscher kreis'.
Wenn der reifen in der kurve schon an der haftgrenze ist, wird er keine weiteren kraefte mehr uebertragen koennen. Abs hin oder

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FryingPan


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Du denkst zu digital. ;)
Es gibt auch Menschen, die dir beweisen, daß 60 Grad nicht heiß ist. Und? Mir ist trotzdem heiß wenns 60 Grad hat. :D

Es gäbe übrigens eine richtige Antwort: Man kann immer und überall so schnell fahren, wie man dabei noch entspannt sein kann.
Wenn der Körper anfängt sich zu verspannen und sich auf Risikostürze vorzubereiten, ist man zu schnell. :D

'Mir ist bei 60 grad heiss' reicht ja aus, damit die aussage wahr ist. Und wenn dir einer beweist, dass dir bei 60 grad auch nicht heiss sein kann, modifizierst du eben auf 'mir ist bei 60 grad meistens heiss' . Dann passts a wieder.

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MK1971


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Richtig! Und nach selben Prinzip kann ich behaupten, dass man im Regen ganz normal fahren kann, wie im Trockenen.

Du beschreibst es ja so: Is so ähnlich wie beim Schrauben anziehen. A Viertel Umdrehung vorm abreissen aufhören.
Und genauso ist es auch im Regen!
... und genauso ist es auch im Trockenen. ;)

Mir geht's halt in erster Linie um die Einstellung zu schlechten Straßenverhältnissen.
Von den erfahrenen Motorradfahren hört man leider nur wie unsicher und wie schiesse und wie schlecht das ist. Das ist komplett falsch für Anfänger.

Man kann es natürlich so sehen: Die Haftung ist schlechter, man fährt deshalb einen Gang tiefer, mit weniger Drehzahl, weniger Drehmoment, weniger Bremskraft, weniger Tempo, weniger Kurvengeschwindigkeit. Man fährt also statt mit einem 100PS Sportler mit einem Roller. Nebenbei scheisse man sich bitte noch ein bissl an.

Ich drehe es aber um. Die Haftung ist so als wäre ich mit 200PS unterwegs, als hätte ich die stärksten Bremsen dieser Welt, als hätte ich 200Nm Drehmoment, als führe ich doppelt so schnell in die Kurve und das ohne das Aufprallrisiko zu erhöhen! Nebenbei macht das auch noch unheimlich viel Spaß und wie sonst kann man relativ risikolos üben was denn wäre wenn man mit doppelter Leistung wesentlich schneller in seinen Kurven genau das macht was man immer macht?

Tatsächlich ist es ja immer das selbe, so wie du sagst: Kurz bevor es rutscht musst du aufhören.
Am Trockenen schafft man das aber wirklich schwer, deshalb kine Übung, deshalb Angst im Regen, obwohl so einfach wäre, wenn man es so sehen will wie grad beschrieben. Gibt Sicherheit und Spaß im Regen UND Sicherheit im Trockenen, weil man ja weiß was kommt wenn's wommt. ;)

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 13.7.2013 10:28:29 >


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Muhhh


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Nexus!
jetzt weiß ich schon bald wirklich nimmermehr was man dir antworten soll. Man könnte schön langsam den Eindruck gewinnen du arbeitest da heimlich an einer Studie für deine Dissertation oder so. Deine Fragen wiederholen sich immer wieder und weichen sehr oft auch von deinem urprünglichen Wissensdrang nach ABS ab.
Sieh' das ganze nicht so kompliziert, es ist einfacher als Du denkst.

Wenn Du auf Sicherheit bedacht bist nimm endlich das ABS Motorrad, keiner wird dich deswegen auslachen.

Übrigens, das ist hier ein Motorradforum und kein Rollerforum, auch wenn die Meisten davon auf zwei Rädern unterwegs sind, so ist doch Zweck und die Philosophie , die dahintersteckt eine Andere. Mehr gibt es hier nicht dazu zu sagen.

Auch wenn Der @ MK1971 immer ein wenig weit ausholt und alles bis auch die Knochen durch exerziert (gähn) (sorry, das musste raus sonst wirds eitrig) hast du dabei grundsolide Erklärungen. Es gibt keine Garantie gegen wegrutschen etc.

Es stellt sich auch die Frage ob das überhaupt gewollt ist, denn beim Motorradfahren macht ja auch die Selbstkontrolle und die Freude über das Meistern von Situationen etwas aus,
Schön ABS ist jetzt nicht so UN-Sinnvoll, aber wenn wir uns überall Kontrollsysteme einbauen, können wir ja bald auch ferngesteuert fahren, aber wer will das schon?....

Los! Kauf' endlich!!!

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q - 13.7.2013 16:07:18   
MK1971


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quote:

ORIGINAL: FryingPan
Der Unterschied ist entscheidend, richtig. Aber er ist trotzdem fein, besonders in der Formulierung.

Übrigens, die Formulierung ist zumindest für mich eindeutig. Ich weiß jetzt aber nicht ob du dich nur auf den Satz von Muhhh bezogen hast oder auf die tatsächliche Formulierung von mir.
Vielleicht denke ich ja komplett anderes wie der Rest der Welt - ja das wird schon so sein - aber so im Kontext ist doch vollkommen klar wie das zu verstehen ist oder nicht?

quote:

Und ich kann dir sagen, dass man im Regen ganz normal fahren kann wie am trockenen, es ist nicht viel anders, ausser im Grenzbereich. Da ich im Trockenen aber selten an die Grenzen meines Motorrades komme, kann ich mich im Regen ganz normal bewegen. Und wenn du jetzt daran denkst, dass nicht die Schräglage das rutschen macht, sondern die Geschwindigkeit, reicht es einfach eine Spur langsamer zu fahren, dann rutscht nix, man kann in den Kurven auch ziemlich stark bremsen und auf der Geraden sowieso voll bremsen.



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o - 13.7.2013 19:32:02   
MK1971


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Zum Thema "Vollbremsungstest bei 200" hab ich grad eben ein paar Versuche für dich gemacht, also nicht bei 200, weil wir ja in Ö nur max. 130 fahren dürfen und ich war auch nicht auf der Autobahn. Hat mich aber selber grad interessiert was ich bei so Fragen wie deiner weitergeben könnte.

Mein Fazit an dich: Lass es bleiben, also den Test. Dein Körper wird ziemlich genau wissen wie stark er bremsen darf, wenn du soweit bist, dass du dich mit 200 bewegen kannst, das muss man nicht üben. ;)
Was passiert? Zuerst sinkt das Motorrad vorne ab, dann schiebt es dir den Tank in die Eier, bzw. deine Eier in den Tank, dann kommt dein kompletter Oberkörper auf deine Arme, du solltest also paar Liegestütze locker schaffen.
Wenn du dabei den Lenker nicht stabil auf beiden Seiten gleich belasten kannst, liegst du und wenn du nicht genügend Kraft in den Armen hast, schiebt es dich über deine Armaturen und du landest vor deinem Motorrad und der Tritt in die Eier, nun den musst wegstecken ohne wild rumzuzucken, sonstiegst du auch. ;)
Blockiert hat übrigens nichts ...

Dafür hat es mich an meine erste Vollbremsung bei ca. 70kmh erinnert, und mir viel ein, dass ich links und rechts vom Tank blaue Flecken a den Oberschenkel hatte. Ja da sind schon Kräfte unterwegs ... Lass nicht frei was du nicht beherrschen kannst. :D

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 13.7.2013 19:33:41 >


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o - 14.7.2013 15:50:12   
NexusOne

 

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Ja, ich bin noch dabei geeignete Motorräder zu sammeln. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit ein Motorrad aus D zu importieren. Die Nova macht in etwa 10 % aus. Weiß jemand, wo ich die dann zahlen müsste? Ist das dann direkt bei der Anmeldung oder muss ich die woanders einreichen?
Vor- und Nachteile der Honda bzw. Kawa habe ich ja genannt. Ich finde, dass es da ziemlich schwierig ist einen Sieger auszumachen, weswegen die Entscheidung auch nicht leicht ist, da beide ihre Stärken und Schwächen haben. Eine CBF600N wäre natürlich auch interessant, aber ich weiß nicht, ob die nicht ihre 20 PS durch die 4-Zylinder, sowie das höhere Gewicht einbüßt.

Zum ABS: Ab wann wird es schwierig auf dem Bock zu bleiben bzw. wann sind die Kräfte schon ziemlich stark? Ab 70-80? In diesem Fall ist nicht das ABS, das versagen könnte das Problem, sondern man selbst. Entweder es kippt auf die Seite oder mich haut es nach vorne. Die Frage ist, ob ABS bei höheren Geschwindigkeiten überhaupt so nützlich ist, wenn es dann so schwierig ist auf dem Motorrad zu bleiben oder taste ich mich einfach langsam an Vollbremsungen mit höherer Geschwindigkeit heran?

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o - 14.7.2013 16:17:57   
MK1971


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Die Geschwindigkeit ist für dich ja relativ 0 gegenüber dem Motorrad, also ist sie egal. Die Kräfte die DU spürst sind Beschleunigung und Verzögerung. Es hängt also davon ab wie stark du anziehst und wie stark deine Bremsen sind.
Mach dir einfach keine Gedanken darüber, du wirst den Vorderreifen am Trockenen ohnehin nicht zum blockieren bringen.

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anmerkung eines laien... - 15.7.2013 12:51:27   
Grazer


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ORIGINAL: MK1971

...du wirst den Vorderreifen am Trockenen ohnehin nicht zum blockieren bringen.


selbst auf meinem halbtonner bringe ich den vorderreifen trotz kombibremse bei falschem bremsen zum blockieren, so trocken kann der asphalt gar nicht sein. dahingehend würde ich dir empfehlen, mit solchen halbweisheiten gegenüber neueinsteigern vorsichtig zu sein, du bringst sie noch in teufels küche!

selbst auf der magna meiner frau, eine bremsscheibe vorne und seit dem umbau gut 300kg eigengewicht bringt man das vorderrad zum blockieren! vielleicht solltest doch mal anstatt zu lesen einfach mal ein fahrsicherheitstraining besuchen... was ich übrigens auch nexus empfehle, weil man da am besten die angst verliert und statt dessen richtige reaktionen trainiert!

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nur wal i oid bin, bin i net gschaida wurn!!! söbst waunn ma noch 12 stund die ennie is hirn zaumgschüttlt hot, kummt a nix gscheits aussa!!!

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u - 15.7.2013 17:14:08   
MK1971


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Oh, wenn das so ist nehme ich alles zurück und bitte dich uns nun zu erklären was dann passierte als dein Vorderrad bei 150-200kmh blockierte.

Persönlich empfehle ich dir bessere Reifen auszuwählen.

< Beitrag bearbeitet von MK1971 -- 15.7.2013 17:16:33 >


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. - 15.7.2013 17:39:37   
sevenfiftybiker


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ORIGINAL: MK1971
Oh, wenn das so ist nehme ich alles zurück und bitte dich uns nun zu erklären was dann passierte als dein Vorderrad bei 150-200kmh blockierte.


Erster Fall:
Dynamische Vorderradüberbremsung?
https://de.wikipedia.org/wiki/Motorrad#Dynamische_Vorderrad.C3.BCberbremsung


Gerade bei fahrenden Einfamilienhäusern wie der Goldwing kommt das verstärkt vor. Eine leichte 125er kennt das viel, viel weniger.

Wenn du bei einem Chopper voll in die Eisen steigst und das Rad blockiert bevor die Gabel einnickt, dann hast du dasselbe Verhalten wie bei einem Auto mit schwerem ungebremsten Anhänger. Der Anhänger stosst das Auto weg.

Zweiter Fall:
Vorderrad blockiert und es überschlägt dich.

...

< Beitrag bearbeitet von sevenfiftybiker -- 15.7.2013 17:41:42 >

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