BIMOTA

 
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BIMOTA - 13.9.2004 12:30:22   
chris-XX

 

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Status: offline



« Nummer 5 lebt »

Klein aber fein: Unkraut* vergeht eben nicht.

Der Traum von der Bimota Wiedergeburt nimmt jetzt auch für Deutschland konkrete Formen an. Was gibt
es Besseres zu vermelden als die brandheiße Nachricht: Tommy Wagner aus München mit seiner Firma
Motonobili ist der neue Bimota Importeur für Deutschland. Herzlichen Glückwunsch an Bimota und an:

Motonobili by Tommy Wagner
Lochhamer Schlag 13
82166 Gräfelfing
Tel. 089-89327623
Fax. 089-89327624





Für mehr Detail-Infos:

www.bimota.it
www.bimota.de
www.bimota.ch
www.bimota-central.ch
www.bimota500vdue.com
http://bimota.web-forum.de

www.motorradwelt-muenchen.de
www.tommy-wagner.de
www.actionbike.de





« Let"s move »

Tommy Wagner ist kein Unbekannter in der Motorradszene und schon gar kein "Unbeschriebenes Blatt",
im positivem Sinne. Als DIE Händleradresse in München vertreibt er u.a Yamaha Motorräder, BMW Motorräder,
sowie MV Agusta Motorräder an verschiedenen Münchner Standorten und ist zudem Mondial Importeur. Vielen
ist Tommy Wagner als Veranstalter von Rennstreckentrainings bestens bekannt.

Darüberhinaus ist er ein guter Geschäftsfreund und geschätzter Händlerkollege von HONDA Kraft. Wenn einer
das Bimota Schiff in Deutschland auf Kurs bringen kann, dann ist es Tommy Wagner. Wir selbst durften uns,
aufgrund des Vetos der Firma HONDA, nicht mehr als Bimota Importeur anbieten, da ihren Exklusivhändlern die
Führung eines Zweitfabrikats nicht gestattet ist (!!!!!!!!!!!!!!!!!!).

HONDA Kraft wird dem neuen Importeur Tommy Wagner aber jegliche Unterstützung gewähren und sich vor allem
für die Betreuung der "historischen" Bimotas weiter aktiv einsetzen. Die neue Bimota DB 5 wird auf der Intermot in
München im September 2004 Premiere feiern. Dies wird der Start einer neuen Generation von Bimota Motorrädern
sein, so die Kunden wollen.

Die Mannschaft um Bimota-Hauptaktionär und Präsident Ing. Roberto Comini hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass
Bimota in ca. 3 Jahren wieder dort sein soll, wo man in den 80er Jahren angelangt war: An der Spitze der Edelmarken.
Im Übrigen ist, aufgrund eines neuen Sponsors, sogar die Rede von einem Comeback im Rennsport ...

« You"re welcome » - meint nicht nur Reinhold Kraft von [link=www.honda-kraft.de]www.honda-kraft.de[/link]

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PS*. ... Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.
Private Nachricht senden Post #: 1
... sound\"s good. - 14.9.2004 14:40:31   
chris-XX

 

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Die »Go«-Road-Show

Fahrbericht Bimota SB 8 K

Nach Anthony »Go« Goberts Überraschungssieg in der Superbike-Weltmeisterschaft schiebt Bimota
die Race-Replica SB 8 K im Straßentrimm nach.

Nach unzähligen, aber vergeblichen Anläufen der Edelschmiede aus Rimini, an die glorreichen Zeiten
Ende der 80er Jahre anzuschließen, droht der Firma nun das Aus. Seit 30. Juni ist sie in Liquidation.
Doch bekanntlich sind die Italiener nicht so schnell unterzukriegen. Und gerade ihr jüngst vorgestelltes
Modell wäre mal wieder für einen Erfolg gut.

Weiß-rot, mit feinen goldenen Zierlinien umrahmt, rollt die Neuauflage der Suzuki-Bimota Nummer 8,
Kürzel SB 8 K, auf den Hof der legendären Rahmenschmiede an der italienischen Adria. Doch mit
historischer Kriegsbemalung allein ist die Bimota-Fangemeinde nicht mehr zufrieden. Sie will mehr als
teure Kohlefaserkleider in schwülstigen Formen. Kurven und Kürvchen, wie es die Bimota-Designer die
letzten Jahre pflegten, gehören an der SB 8 K der Vergangenheit an. Endlich wieder das Flair waschechter
Rennmaschinen, die ihre Geschichte auf der Piste und nicht vor dem Straßencafé schreiben. Die neue
Bimota weckt Assoziationen an die bildschöne YB 4 von 1987, unter dem forschen Virginio Ferarri
immerhin TT-F1-Weltmeister, danach leider an den kapriziösen Einspritzanlagen aus eigener
Produktion gescheitert.

In diesem Sinne: schlank eingezogene Verkleidungstaille, funktionelle Abluftschlitze, eine schmal
gehaltene, brettharte Sitzgarnitur für den Jockey. Die ausladenden Ram-Air-Kanäle am Tank sind
verschwunden, der ehemals quadratmetergroße Kühlluftschacht ist für einen optimalen Luftwiderstand
jetzt nur noch unwesentlich breiter als die in riesigen Pratzen geklemmten Gabelstandrohre. Die Frischluft
schnorchelt der nominell 1XX PS starke Twin zwischen der aufwendigen Kühlerfront und dem Lenkkopf an.
Form follows function – ohne die italienische Raffinesse der elegant modellierten Skulptur zu verlieren,
steht sie da, die SB 8 K. Wir sind vom Fleck weg verliebt.

Nicht nur die Liebe macht blind, auch die Bimota-typischen Details. Schnöde CNC-Frästeile verwandeln
die Italiener in leidenschaftlich vollendete Kunstwerke. Das hat der Bimota-Mechaniker an der Fräsmaschine
die letzten Jahre nicht verlernt. Der muss über beide Ohren verliebt sein. Hochstimmung auch in der Abteilung
Form und Design: Kohlefaserteile wie gemalt. Ob Ansaugtrichter oder die verschraubten und verklebten
Rahmensegmente der Schwingenlagerung – einfach genial. Schön, dass Bimota zudem auf die Kritik an
den zu instabilen Radabdeckungen reagierte und die Kotflügel durch umlaufende Profile stabilisiert hat.

Schluss mit dem schwärmerischen Geträller und aufgesattelt. Mit Starten und innerstädtischem Verkehrs-
gerangel tut sich der fett abgestimmte Motor etwas schwer, ruselt leicht verstimmt durch die Gegend. Von
den Briketts im Drehzahlkeller, beim Serienmotor der TL 1000 R bis an die Decke gestapelt, sind bei der
SB 8 K ein paar den unverschämt großen 59er-Ansaugrohren (Serienmotor XX Millimeter) der Weber-Marelli-
Einspritzung zum Opfer gefallen. Von Durchzugsschwäche zu reden wäre übertrieben, denn ab 4000/min ist
das Loch gestopft, steht ein massiges Angebot an Power und Schubkraft zur freien Verfügung. Bimota-Mann
Pierpaolo Catani sieht die Motorabstimmung auch erst am Anfang, für die Serienmaschinen soll ein optimiertes
Zünd-Einspritz-Programm nachgeschoben werden.

Rüttelte die alte SB 8-Variante noch mit ätzenden Vibrationen an Motorverschraubungen und Nervenkostüm,
poltert die aktuelle Bimota deutlich sanfter daher, obwohl sich am grundlegenden Rahmenkonzept aus Alu-
Kohlefaser-Verbund laut Auskunft der Erbauer nichts geändert hat. Das höhere Vibrationsaufkommen gegen-
über der TL 1000 R hat seine Ursache vermutlich im leichten Rahmenverbund, das den Motorschwingungen
weniger Masse entgegensetzt, und der nicht genutzten Motorbefestigung am hinteren Zylinder.

Grundlegend besser, zielgenauer und verlässlicher als das alte SB 8-Schlachtschiff kurvt die abgemagerte
Bimota hoch über der tiefblauen Adria die Küstenstraße entlang. Einen wesentlichen Beitrag zum Thema
Fahrspaß leistet die neue Sitzposition, die den Piloten ergonomisch anstandslos und mit genügend
Freiraum in die Maschine integriert.

Nur in engen Kehren und undurchsichtigen Kurvenkombinationen flackert gelegentlich ein Fragezeichen
auf, weil sich die gedachte Ideallinie nicht ganz mit der Realität deckt. Kleines Tune-up am Streckenrand:
Den zu strammen Lenkungsdämpfer abgebaut, die Druckstufendämpfung als Gegenmittel zu den weichen
Federn angehoben, den Druck in den Michelin Pilot Sport auf 2,5 bar vorn sowie hinten erhöht und schwups,
gibt sich die SB 8 K gleich noch einen Tick stabiler und handlicher. Was aber nicht darüber hinweg täuschen
kann, dass sie mit zunehmendem Tempo unverhältnismäßig mehr Lenkkraft benötigt. Der Verdacht: die hohen
Kreiselkräfte der nicht ganz so leichten Sechsspeichen-Aluminiumräder.

Trotzdem: Auf so eine Bimota hat man lange gewartet. Das Superbike-Team um Vizeweltmeister
Virginio Ferarri hat mit der neuen SB 8 K den richtigen Weg vorgezeichnet. Weg vom Lifestyle-Bike,
zurück zur ehrlichen, kompromisslosen Fahrmaschine. Ob sie jemals in großem Stil gebaut wird,
steht derzeit in den Sternen. Schade.

Aus MOTORRAD 16/2000 von Werner Koch

(in Bezug auf chris-XX)
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More Pasta pervavore ... - 16.9.2004 20:39:08   
chris-XX

 

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« Bimota wiedergeboren »

Ein Interview von Alan Cathcart mit Lorenzi Ducati und Giuseppe Della Pietra

Nach einer Achterbahnfahrt, die sogar für italienische Verhältnisse ausserordentlich bewegt war, ist
Bimota wieder im Geschäft. Nachdem die Türen im Juni 2000 geschlossen werden mussten - als
Opfer einer verworrenen Geschäfts-Politik rund um Steuerprobleme, Dollarschulden, interner Betrügereien
und Querelen - lag das traurige Geschick der Rimini-basierten Spezial-Manufaktur in den Händen der
Konkursverwalter, die sich durch die Hinterlassenschaft wühlen und versuchen mussten die Bilanzen
zu bereinigen. Nach einer Reihe von Fehlstarts ist es nun geglückt eine von fünf interessierten Investoren-
gruppen aus Italien, den USA, Grossbritannien und Frankreich auszuwählen und als neuen Bimotabesitzer
zu bestätigen, nachdem eine Übereinkunft zur Übernahme der verbliebenen Aktiven mit dem Liquidator
gefunden werden konnte.

Vor allem beinhaltet dies das Recht, zur Benützung einer historischen Marke, die bis ins Jahr 1973
zurück reicht und deren Name Bimota aus den Namen der drei Gründer gebildet wurde: BIanchi, MOrri und
TAmburini. Massimo, der grösste italienische Design-Guru der letzten beiden Dekaden, verfeinerte seine
Handwerkskunst als Michelangelo des Motorrades in den ersten Jahren von Bimota bevor er solche 2-Rädrigen
Design-Ikonen wie die Ducati 916 und MV Agusta F4 schuf. Bimota florierte nach Tamburini"s frühen Abgang
in den 80ern weiter unter der technischen Führung seiner Nachfolger Federico Martini und Pierluigi Marconi.
Beide zementierten sie die herausragende Reputation der Firma für technisches Design gepaart mit renn-
erprobter Performance und bahnbrechendem Styling mit Produkten wie die DB1 (Bimota"s erstes Modell
mit Ducati-Motor, 1984) und der Yamaha FZ750-befeuerten YB4i, dem weltweit ersten Strassen-Motorrad
mit einem GP-Mässigen Aluminium-Rahmen, die 1987 die Welt-TT Formel 1-Meisterschaft gewann, im
folgenden Jahr das erste Rennen in der Welt-Superbike und schliesslich den ersten Superbike-Weltmeister-
Titel am Saisonende holte. Aber Bimota"s Jahresproduktion wurde immer in Hunderten statt Tausenden von
Einheiten gemessen und die Ziele der Firma bezüglich technischer Innovation ging zu Lasten der Profitabilität
und vernichtete die finanziellen Ressourcen. Die Achsschenkel Tesi, befeuert von Ducati"s Desmoquattro-
Superbike-Motor, war kein überragender Erfolg, aber sie war nicht der Nagel, der Bimota"s Sarg schloss. Diese
zweifelhafte Ehre war der Vdue 500 beschieden, dem ersten und letzten Versuch der Firma ihren eigenen Motor
zu bauen, anstatt einen eingekauften der japanischen vier oder von BMW oder Ducati in die hauseigenen
Rahmen einzubauen. Das lästige Keuchen von Vdue"s Doppelnocken-V-Zwei-2-Takt-Motor, von der bahn-
brechenden Direkteinspritzung rührend, führte zu einem Rückruf aller ausgelieferten Kunden-Motorräder und
wahrscheinlich auch zu Bimota"s Konkurs. Vor diesem Hintergrund ist die Identität der Hauptverantwortlichen
der Firma, bekannt als Alternative Moto, die Bimota erworben hat und im Laufe dieses Jahres einen Neu-Start
plant, eine Überraschung. Präsident ist der 50-Jährige Lorenzo Ducati - Ja richtig, desmodromisch: Er ist der
Sohn eines der drei Brüder, die Ducati 1926 in Bologna gründeten um Radio-Komponenten herzustellen und
dann, unmittelbar nach dem Krieg auf Motorräder umstellten. Managing Director von Alternativa Moto ist Ducati"s
Partner Giuseppe Della Pietra, der 47-Jährige ehemalige DG/MD/CEO (Redaktor: Du hast die Wahl!) von Bimota
während deren letzter Tage. Sein Glaube an das Zukunftspotential der Firma ist so gross, dass er eigenes Geld
auf den Tisch gelegt hat um mit neuem Management und bereinigten Bilanzen auf die Zukunft zu setzen. Die
Chance zu den beiden Männern zu sprechen, die sich vorgenommen haben den charismatischsten aber auch
bewegtesten Namen im modernen Motorrad-Geschäft wiederzubeleben und die Möglichkeit ihre Pläne für Bimota
kennenlernen, hat eine Reihe von - bisher verborgenen - Überraschungen zu Tage gebracht.

Alan Cathcart (AC): Mr. Ducati, Ihr Name ist in der Motorradwelt sehr berühmt. Sind Sie selber ebenfalls
ein Motorrad-Enthusiast?

Lorenzo Ducati (LD): Oh ja, sehr. Mein Vater Marcello war der Jüngste der drei Brüder, die Ducati vor dem
Krieg gründeten und später, als die Firma begann Motorräder herzustellen, war er derjenige, der sich am
stärksten um die Produktion kümmerte - einer der anderen Brüder übernahm die technische Abteilung und
der Dritte die Administration. Mein heutiges Geschäft, Ducati Automazione, ausserhalb von Milano, stellt
zwar elektrische Türöffner her, aber ich bin immer Motorrad gefahren und meine Ducati Monster hat mehrere
tausend Kilometer unter ihren Rädern! Wie auch immer, die Idee mit Giuseppe Della Pietra, hier neben mir,
Motorräder herzustellen kam absolut zufällig - Ich hatte nicht vor in die Fusstapfen meines Vaters zu treten!

AC: Wie geschah es denn wirklich?

Giuseppe Della Pietra (GDP): Ich betrat Bimota als Direttore Generale (MD, oder CEO - AC) im Juli 1999
und bemerkte sofort, dass die Firma ernsthafte Probleme hatte. Diese waren vor allem auf mangelhaftes
Management in früheren Jahren zurückzuführen, das zu kommerziellen Fehlentscheidungen führte - speziell
in bezug auf die Produkte - und einem grossen Schuldenberg, den die aktuellen Besitzer nicht wahrnehmen
wollten. Wir versuchten die Probleme zu lösen, aber es war schon zu spät und, ungeachtet der für mich sehr
attraktiven Modellinie mit der Suzuki-befeuerten SB8R VTwin und der Ducati desmodue DB4, reichte die Firma
den Bankrott im Juni 2000 ein. Seither lag ihr Geschick in den Händen des vom Gericht gestellten Liquidators -
bis letzen Dezember. Aber nach dem Kollaps von Bimota war ich überzeugt, dass die Firma mit einer neuen
Modellstrategie und ohne den alten Schuldenberg wieder lebensfähig war. Sogar in den letzten Tagen waren
wir nahe daran profitabel zu operieren, wären da nicht die Schulden gewesen. Ich glaube auch nicht, dass der
Name Bimota einen grossen Schaden davongetragen hat vor der Öffentlichkeit, die immer noch eine grosse
Bewunderung hegt für die wahren Werte, die technologische Führerschaft, gepaart mit innovativem Design und
einem distinguiertem Stil. Jedenfalls wurden wir zufällig von einem gemeinsamen Freund zusammengeführt
und Lorenzo und ich begannen über gemeinsame Geschäfte unter dem Namen Bimota zu sprechen. Das
war vor zwei Jahren und jetzt beginnt die Arbeit, der Marke neues Leben einzuhauchen, Früchte zu tragen.

LD: Wie auch immer, wir stehen immer noch am Anfang des Projektes - aber wir sind sehr stolz darauf, wie
sich die Dinge bisher entwickelt haben und wir haben sehr klar definierte und realistische Ziele. Wir haben alles
vorsichtig abgewägt und haben eine klare Idee, wohin wir wollen. Darin wurden wir auch von Hunderten von
Telefonaten, Emails und Briefen bestärkt. Wir sind überzeugt, dass auf dem Markt ein Platz ist für das Produkt,
welches Bimota repräsentiert - speziell mit den spezifischen Plänen, die bereits existieren und die wir hier Deinen
Lesern zum ersten Mal offenbaren.

AC: Wann haben Sie begonnen mit dem Liquidator über die Übernahme der Restmasse zu verhandeln?

GDP: Wir haben unsere Gespräche mit dem Gericht in Rimini im Sommer 2001 begonnen und wir wurden
von Anfang an unter grossen Druck gesetzt weil sie sich von Anfang an eine beträchtliche Summe für die
Kreditoren versprachen, wenn sie die Motorräder verkauften, die auf Lager standen. Diese betrachteten sie
wie modische Gebrauchsgegenstände, wie es z.b. Kleider oder Musik darstellen, und darum eine kurze
Lebenserwartung haben! Wir machten im Dezember 2001 ein erstes Angebot, über das was von Bimota noch
übrig war, von 4 Milliarden Lire (damals ca. 1.3 Millionen £/2 Mill. $/2.1 Mill. € - AC), das im März 2002 auslief.
Aus verschiedenen Gründen, die hier nicht mehr wichtig sind, verfiel dieses Angebot und Lorenzo und ich
überprüften unsere gemeinsame Situation und entschlossen uns, es erneut zu probieren. Wir hatten verschiedene
Diskussionen mit dem Liquidator und machten ein zweites Angebot im November 2002 über die Summe von
1.45 Millionen € - aber unglücklicherweise hatten wir nun einen Mitbewerber aus Italien, der unsere Absichten
gefährdete. Eine Auktion wurde unvermeidlich aber wir schafften mit einer Offerte von 2.35 Mill. € siegreich aus
dem Gerichtssaal herausgehen zu können, mit dem Resultat, dass wir jetzt über die gesamten Rechte über
die Bimota-Marke sowie über alle verbleibenden Aktiva der bankrotten Firma verfügen. Wir erhielten die Schlüssel
der Firma Bimota am 4. Dezember 2002.

AD: Was genau haben Sie mit dieser Summe erhalten?

GDP: Erstens den Markenschutz für Bimota und die weltweiten Rechte an diesem Namen sowie
verschiedene Patente, die der Firma gehören und weltweit registriert sind. Zweitens alles, was noch
in der Firma enthalten ist, aber ohne die Gebäude, welche nur geleast sind. Inbegriffen sind alle
Maschinen und Werkzeuge, Vorlagen, Formen und elektronische Werkzeuge und Datenerfassungs-
Geräte. Wir haben ebenso eine Reihe von Prototypen und historischen Bespielen von Produktions-
Modellen aller Jahre erhalten, sowie ein Vorrat von ca. 70 neuen, unverkauften Motorrädern, unter
anderem SB8R, DB4 und YB11. Dazu kommt noch eine bedeutende Anzahl von Vdue 500cc
Zweitaktern - 110 insgesamt plus einer Menge Ersatzteile für den VTwin-Motor. Zusätzlich kommen
noch 160 Suzuki TL1000R-Motoren für die SB8R so wie sie aus Japan geliefert wurden und 53 teilweise
fertig gestellte SB8K Motorräder.

AC: Was planen Sie nun damit? Wohin geht Bimota von hier aus?

LD: Diese Aktiva gehören nun der neuen Firma Alternativa Moto, von welcher ich der Präsident bin
und Hr. Della Pietra der CEO ("Amministratore Delegato" in Italien - AC). Wir haben bereits einen klar
vorgezeichneten Weg für Bimota"s Rückkehr als Hersteller von Motorrädern beschritten und ich werde
ihn bitten diesen hier im Detail zu erklären.

GDP: Die erste und wichtigste Entscheidung, die wir getroffen haben ist, dass alle zukünftigen Bimota
Modelle ausschliesslich mit Ducati-Motoren bestückt werden sollen. Das nicht nur in Anerkennung, dass
mein Kollege Lorenzo hier, der Kopf der Firma, solch einen berühmten Namen trägt - wobei ich anmerken
will, dass es logisch erscheint - aber weil wir die strategische Entscheidung getroffen haben, dass Bimota
in Zukunft zu 100% ein italienisches Produkt sein soll und keine unvollkommene Mischung aus europäischer
und japanischer Technologie und Kultur.

AC: Haben Sie bereits eine Vereinbarung mit Ducati um Sie mit Motoren zu beliefern?

LD: Wir haben ein Grundsatzabkommen mit Federico Minoli, dem Präsidenten und CEO von Ducati Motor
und sind daran, die Details vertraglich festzuhalten. Auf jeden Fall haben wir die Versicherungen, die wir
brauchen um die nächste Stufe in unserem Plan zu erklimmen: Den Neustart der Marke Bimota
exklusiv mit Ducati Motoren.

AC: Beinhaltet dies, dass Ducati Motor oder vielleicht auch deren grösster Teilhaber, TPG, einen Teil von
Alternativa Motor übernimmt? Falls nicht, hat einer der beiden Geld in die neue Bimota gesteckt damit
diese den Gebrauch von Ducati Motoren exklusiv erhält?

LD: Nein, ich kann hier kategorisch festhalten, dass nichts dergleichen geschehen ist. Weder Ducati noch
TPG haben ein Interesse an unserer Firma. Wir sind vollkommen unabhängig und nur ein zukünftiger Kunde
für deren Motoren.

AC: Aber bevor Sie wieder Bimotas bauen können, müssen Sie zuerst wieder einen neuen Standort haben,
sowie die Techniker und Mechaniker um die Motorräder zusammen zu stellen - auch um über das erworbene
Lager zu verfügen, das Sie vom Liquidator erworben haben. Wie sind die Pläne für all dies und wie lange
wird es dauern?

GDP: Erstens ist der Kern unseres neuen technischen Teams zusammen, geführt von unserem neuen
technischen Direktor Alberto Strada. Er war bereits bei Bimota in den letzten Tagen der alten Firma und,
nachdem er mehrere Jahre bei Aprilia verbracht hat, versteht er die Position und Bedürfnisse der Marke
bestens. Er hat die Art von innovativen Ideen, die von Sound-Engineering-Prinzipien herrühren und welche
die Basis für Bimotas zukünftige Produktentwicklung bilden wird. Wie auch immer, wir werden einen
Schlussstrich unter Bimotas Vergangenheit ziehen, indem wir diejenigen Teile, die in der Zukunft keine
Bedeutung mehr spielen werden, veräussern. Das gesamte Vdue-2Takt-Projekt, inklusive des Lagers in
der Nähe von Forli, wo die Motorräder und Teile gegenwärtig gelagert sind, haben wir an eine externe
Firma namens Win-Win veräussert, mit sämtlichen Rechten am Design sowie den Vorlagen, Schalen-
formen, etc. - alles was in Verbindung mit dem Vdue-Projekt stand, inklusive der bekannten Probleme,
die sie beheben werden. Sie werden selbstverständlich die 110 verbleibenden Rimini-gebauten Motorräder
als Bimotas verkaufen, aber alle, die sie nachher bauen, werden den Namen Bimota nicht mehr tragen
dürfen - das Abkommen, das wir abgeschlossen haben, verbietet dies ausdrücklich. Dies bedeutet das
Ende dieses unglücklichen Kapitels in Bimotas Geschichte.

Zweitens planen wir den Verkauf der anderen Hälfte des Lagers - nicht nur die japanisch motorisierten
Modelle, sondern auch die Ducati-motorisierten DB4-Modelle, welche noch verblieben sind. Dies tun
wir in Zusammenarbeit mit einer Firma Namens Styl Italiano, mit welcher wir an verschiedenen Fronten,
vor allem der Erstellung eines Bimota- Zentrums in Abano Terme, in der Nähe von Padua, zusammen
arbeiten. Neben der Vermarktung einer ganzen Produkte- und Zubehör-Reihe, inklusive Bekleidung wie
auch den Ersatzteil-Service, ist auch eine permanente Ausstellung historischer Bimota-Modelle geplant,
wodurch dies zu einem Mekka für Bimotafahrer aus der ganzen Welt werden wird. Wir werden weitere
Details dazu in den nächsten Wochen verraten. Es soll vor allem die Bedeutung von Bimota-Innovationen
der letzten Jahre hervorgehoben werden, wodurch oftmals neue Wege bezüglich Design und Stil beschritten
wurden, die andere Herstellern später kopiert haben. Wir hoffen auch, dass die Bimotisti später die Möglichkeit
haben, dort ihr Motorrad in den Service zu bringen - egal um welches Modell es sich handelt - oder aber
es auch komplett restaurieren zu lassen.

AC: Wird dort auch die neue Bimota-Fabrik zu finden sein?

GDP: Nein - wir sind daran eine Übereinkunft zu erzielen um das Bimota Hauptquartier im Spätsommer
von Rimini nach Tuscany, zwischen Florenz und Siena, zu transferieren. Mehrere unserer erfahrensten
Mitarbeiter aus der Riviera Adriatica haben bereits zugesagt uns dorthin zu folgen - sie fühlen sich mit der
Marke Bimota verbunden und wollen auch weiter darin teilhaben. Das ist sehr erfreulich und zeigt die Tiefe
ihrer Verbundenheit mit der Firma und deren Produkte.

AC: Aber trotzdem, was bringt es, auf die andere Seite der Appeninen zu ziehen? Gibt es finanzielle
Gründe dafür, eventuell in Form von Zuwendungen von Seite der EU?

GDP: Nein - aber es gibt organisatorische Gründe. Carbon Dream ist schon seit Jahren unser
Verschalungs-Lieferant und wir wurden nicht nur gute Freunde, sondern wir haben unsere Arbeit
gegenseitig schätzen gelernt. Wir werden uns ihnen deshalb nähern, nicht nur geographisch, sondern
auch unternehmerisch - wir werden uns effektiv mit ihnen vereinigen. Bimota wird weiter als eine
physikalische Einheit innerhalb der Carbon Dream Fabrik agieren, aber an allen anderen Projekten
werden wir gemeinsam arbeiten - Carbon Dream ist z.B. ein Lieferant für Lamborghini und Ferrari wie
auch für Firmen wie Aerospatiale und selbstverständlich Ducati. Wir werden sicher Wege finden um
derart anspruchsvolle Kunden zufrieden zu stellen, vor allem bezüglich High-Tech-Produkten die
innovatives Design und/oder Materialen benötigen. Es ist eine Hochzeit, die für alle von Vorteil ist.

AC: Welche neuen Modelle werden Sie bei Bimota anbieten und wann werden diese verfügbar sein?

GDP: Sie sind das erste Modell bereits gefahren! Es ist die Drako, das DB4-basierte desmodue
Naked Bike, welches gerade die letzten Tests absolvierte als die Firma im Sommer schliessen musste
und in diesem Stadium noch vom Ducati 900SS Motor angetrieben wurde. Wir werden die Entwicklung
an diesem Modell vervollständigen, sodass die Produktion im Juni oder Juli dieses Jahres starten kann,
wobei es fast sicher mit dem neuesten 1000DS Dual Spark desmodue Motor ausgerüstet sein wird aber
trotzdem den bisherigen Aluminium-Ovalrohr-Rahmen benützen soll, damit sie sich in Vergleichen mit
Ducati"s Monster abheben kann.

LD: Der grosse Vorteil dieses neuen Ducati-Motors ist das zusätzliche Drehmoment welches ideal
zu Leichtgewicht der Drako passt - ca. 20 kg leichter. Es wird ein unterhaltsames aber trotzdem
alltagstaugliches Motorrad sein. Sehr distinguiert und exklusiv aber praktisch und unterhaltsam.

AC: Was ist mit den letzten japanisch motorisierten Bimotas, das heisst mit den unvollendeten
SB8K"s, die sie ebenfalls erworben haben?

GDP: Wir werden den Homologations-Prozess beenden und die SB8K auf Euro 2 Emissions-Niveau
bringen, was unseres Wissens mit diesen Modell relativ einfach ist, da Suzuki dies bereits mit deren
neuer SV1000 Naked getan hat. Dann vermarkten wir diese 53 Motorräder vom Juli an als strassenlegale
Replikas von Anthony Gobert"s Werks-SB8K-Renner mit welchem er das Superbike-Rennen in
Phillip Island im April 2000 gewonnen hat - mit den gleichen unverkennbaren Farben und den Sponsoren-
Klebern, etc. Mit den anderen 160 Suzuki-TL1000R Motoren, die wir haben, werden wir ein neues Modell
am Salon von Milano im September präsentieren, mit einem neuen Rahmen und Verschalung - Ich will
hier nicht mehr verraten, aber es wird sehr exklusiv sein. Das wird das Ende für Bimota"s japanisch-
motorisierte Modelle bedeuten, denn am Salon wird nicht nur die Drako, sondern auch ein anderes
Ducati-motorisiertes Modell stehen, das für grosses Aufsehen sorgen wird. Es wird sich um eine
Cafe Racer Version des Millone Supertwin desmodue Racing-Prototyps handeln, den Poggipolini in
Zusammenarbeit mit NCR gebaut und das bereits grosse Anerkennung seit seinem Debüt im letzten
Sommer erhalten hat. Auf Wunsch wird es auch eine kleine Anzahl Rennversionen geben, für diejenigen,
die damit an Supertwins-Rennen teilnehmen wollen. Bimota hat die Rechte erworben um die Millone
zusammen mit Carbon Dream und einer Partnerschaft mit Poggipolini und NCR zu bauen - Vier sehr
gut bekannte Namen im italienischen Motorradgeschäft, welche als einzelne und auch gemeinsam für
höchste Performance, handgemachte Exzellenz und einzigartiges Design stehen. Zusammen mit Ducati
im Zentrum dieser Familie werden wir eine extrem begehrenswerte Produktserie offerieren, welche
Liebhaber italienischer Bikes aus aller Welt begeistern wird.

AC: Sie können gleich anfangen von der Millone Bestellungen aufzunehmen! Aber bis jetzt haben Sie
nur zukünftige Bimota-Modelle erwähnt, die von älteren, leistungsschwächeren Motoren angetrieben
werden. Wird der Testastretta-Superbike-Motor der 999 ebenfalls auftauchen?

GDP: Ja, er wird - aber wir brauchen Zeit, um ein Bimota-Superbike von Grund auf zu entwickeln.
Ich kann bestätigen, dass Giugiaro Design in Turin schon hart daran arbeitet. Es wird diesen Motor
tragen aber einen komplett anderen Ansatz bezüglich Design und Styl als Ducati"s eigenes Produkt
haben - wobei es natürlich in viel kleiner Stückzahl hergestellt werden wird. An der Intermot 2004 in
München wird es vorgestellt und kurz darauf soll es erhältlich sein. Es ist das erste Mal, dass
Giugiaro Design an einer "Maxi-Moto" arbeitet, obwohl sie eine riesige Erfahrung bei kleinen Bikes
für asiatische wie auch europäische Hersteller haben. Ich bin mir sicher, dass der Ansatz, den sie
zu dieser Herausforderung mitbringen, in Verbindung mit dem persönlichen Engagement einer so
legendären Figur wie Giorgetto Giugiaro, der selber ein aktiver Motorrad-Fahrer ist, neuen Wind in
die Welt der Motorräder bringen wird und speziell für die supersportlichen performance Bikes. Es
wird ein Diamant in Bimota"s Palette sein und es wird sicher auch einem Vergleich mit
Ducati standhalten.

AC: Wenn wir schon darüber sprechen, sind sie nicht darüber beunruhigt, dass sie in zwei oder
drei Jahren den Ducati-Produkten so nahe stehen, da sie exklusiv deren Motoren benutzen, dass
es kontraproduktiv sein könnte wenn Bimota"s höherpreisige Produkte unvermeidbar mit den
günstigeren Ducati-Modellen verglichen werden? Und wird dadurch die Bimota-Palette nicht
nur mit VTwin-Modellen bestückt sein, während die Bimota-Kunden traditionell auf grosse
Vierzylinder-Bikes fokussiert sind?

GDP: Wie hätten wir uns auch anders entscheiden können, mit Hr. Ducati als unseren Präsidenten?!
Im Ernst, ich bin mir sicher, dass unsere unverkennbaren, handgemachten Produkte sich so stark von
Ducati"s Grossproduktion unterscheiden werden, dass dies kein Problem sein sollte - für keinen von uns.
Eher im Gegenteil. Aber Sie haben recht, was die Vierzylinder betrifft - aber vergessen sie nicht, dass
Ducati bald eine Reihe von V4-Strassenbikes mit dem desmosedici Motor des neuen GP-Renners l
ancieren wird. Ich bin sicher, dass sie nicht viel später danach wieder eine Vierzylinder-Bimota
sehen werden.....

AC: Was für eine Art Motorräder wird Bimota in Zukunft bauen - und in welcher Stückzahl?

LD: Wir werden die Markentradition mit high performance Sportbikes hochhalten aber daneben
auch Motorräder bieten, die humaner, weniger fokussiert und einfacher zu fahren sind. Die Drako
ist das erste davon, mit einem sportlichen Flair aber alltagstauglicher, bei der sie sich nicht wie
Loris Capirossi fühlen, wenn sie darauf sitzen und den Schlüssel drehen! Beide unterschiedlichen
Produktlinien sollen in kleiner Stückzahl, nicht mehr als 400-500 Bikes pro Jahr im Total beider
Linien, hergestellt werden. Während die Eine ultrasportliche Fahrer zu befriedigen versucht, wird
die Andere auf eher freizeitorientierte Kunden zielen, vielleicht auch auf jene älteren Fahrer, welche
ihre Zeit auf Sportbikes verbracht haben aber jetzt etwas Ruhigeres suchen, dass trotzdem mit
einem hohen exklusiven Standard gebaut ist, das sie bewundern und sich freuen können es zu
besitzen und zu fahren. Unsere Bikes werden teuer sein und auf eine kleine Zahl von ausserordentlich
kritischen Kunden ausgerichtet sein - aber sie werden mit Recht wünschenswert sein. Dies spiegelt
meine eigene persönliche Passion, Produkte zu kreieren, welche die Sahne italienischer Motorrad-
Manufakturen repräsentiert, angetrieben von Ducati-Motoren, welche nur eine kleine Firma erreichen
kann die mit einer menschlichen Struktur und mit Kunsthandwerkern beseelt ist, die auf einem extrem
hohen Qualitätsstandard arbeiten. Das ist die Stärke von Bimota, welche in der Vergangenheit
geschwächt wurde, weil sie versuchte in die Grossserie einzusteigen ohne die Grösse oder die
Ressourcen, die eine Ducati brauchte um dies zu erreichen. Wir werden diesen Fehler nicht wieder
machen, sondern zu unseren Wurzeln zurückkehren, als kleiner Hersteller von ausserordentlichen
Produkten, welche von nicht mehr als 18-20 fähigen Künstlern hergestellt werden.

GDP: Das ist richtig - und das wird es uns auch erlauben bei jedem hergestellten Motorrad ein
gewisses Mass persönlichkeit hineinzubringen, was bisher nicht möglich war. Wir planen, dass,
wenn einer unserer Kunden ein Motorrad bestellt, er oder sie uns die persönlichen Daten liefert -
Höhe, Gewicht, Arm- und Beinlänge und sogar die Schuhgrösse - und wir werden das Motorrad
seiner Statur anpassen, sowie auch sonstige Wünsche, die uns im Voraus mitgeteilt werden.
Es ist dasselbe wie wenn ein Lederkombi bestellt wird oder wenn ein GP-Fahrer ein Motorrad
nach seinen Bedürfnissen erhält.

AC: Aber wie soll das gemacht werden? Werden die Kunden direkt bei der Bimota-Fabrik
bestellen oder werden wie bisher Händler in allen Ländern bereit stehen?

GDP: Dieses Problem ist eng verknüpft mit der Frage nach unserem Kundendienst und hängt
von den detaillierten Verhandlungen mit Ducati zusammen. Falls unsere Modelle durchwegs
mit Ducati-Motoren bestückt werden, macht es Sinn, dass diese auch von Ducati-Händlern
betreut werden. Sollen wir in diesem Fall mit einem von Bimota anerkannten Händler verhandeln,
der auch von Ducatis Vertriebs-Netzwerk Mitglied ist oder brauchen wir eigene Vertriebskette, wie
früher - was eventuell mit einer kleinen Produktion von 500 Motorrädern pro Jahr nicht durchführbar
ist? Oder, was wir in Betracht ziehen, falls die Verhandlungen mit Ducati in diesem Punkt scheitern
sollten, sollen wir ein Kundendienst-Netz weltweit aufziehen, in dem die Kunden, die ihre Bikes direkt
beim Werk bestellen, diese in den Service bringen? Unsere italienischen Kunden können diese immer
direkt ins Werk in Tuscany oder ins Bimota-Center in Abano Terme bringen, aber für alle anderen ist
das ein wichtiger Punkt. Ich kann diese Frage im Moment noch nicht definitiv beantworten aber wir
wissen, dass es ein entscheidendes Element für die Restrukturierung der Firma ist und wir werden
es bald lösen.

AC: Wie steht es mit Rennen? Bimota hat sich auf der Weltbühne dank dem Gewinn von Rennen
und Weltmeister-Titeln etabliert, aber ausser Gobert"s unerwarteten Erfolg in Australien vor drei
Jahren hat man nicht mehr viel gehört. Wird die neue Bimota Rennen bestreiten?

GDP: Ja, wir müssen - genauso wie Sie es sagen, Bimota"s gesamte Geschichte ist eng mit den
Wettkämpfen verbunden. Carbon Dream"s eigenes Rennteam wird Bimota-Produkte in diesem Jahr
auf höchstem Niveau einsetzen aber ich muss hier sagen, dass unser Ziel nicht die Teilnahme in der
Welt-Superbike ist, sondern eher in der Welt-Endurance ist, was viel eher unseren Fähigkeiten
entspricht. Die SB8K ist ja schon für die Superbike homologiert und damit auch für die Endurance.
Mittelfristig wird das unser Fahrzeug sein um Bimota wieder in den Wettkampf zu bringen. Sobald
die Millone in Produktion geht, bin ich mir sicher, dass sie sehr erfolgreich bei den SuperTwins und
BoTT-Rennen sein wird und wir werden unsere Kunden unterstützen, die bei grösseren Events wie
Daytona, Assen oder in Japan teilnehmen wollen. Langfristig planen wir aber auch ein Testastretta-
Modell, das ein klares Potential für Superbike-Rennen aufweist, sofern der Zweizylinder dann
noch konkurrenzfähig ist.

Kurzfristig werden wir in der Welt-Endurance starten - und der erste Lauf der diesjährigen
Weltmeisterschaft ist Imola 200 am 4. Mai. Da 2003 auch Bimota"s 30. Geburtstag ist planen
wir die Wiedergeburt der Marke an diesem historischen Event, welches den ersten Auftritt
der Bimota HB1 1973 erlebte. Gemeinsam mit dem Bimotaclub werden wir Bimotisti aus der
ganzen Welt einladen - wir erwarten insgesamt zwischen 300-400 Motorräder - an unserer
Doppelfeier teilzunehmen. Einerseits ist Bimota 30 Jahre alt, andererseits wurde sie
wiedergeboren - diesmal hoffentlich für immer!

Quelle: www.bimota-central.com - das Original wurde zuerst in Cycle News 5/3/2003 publiziert.

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... nööö, hab"s selbst auch nicht alles gelesen, denn "Lesen gefährdet die Dummheit".

Herzlichen Gruss
chris-XX

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Never give up !!! - 17.9.2004 12:32:01   
chris-XX

 

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« Comeback »

Aus MOTORRAD 16/2003

Die italienische Edelschmiede Bimota meldet sich zwei Jahre nach ihrer Insolvenz zurück. Die neuen
Besitzer präsentieren zwei Modelle: die SB8 K für rund 37000 Euro und die 666 für etwa 30000 Euro.
Die SB8 K mit dem 1000er-Zweizylinder von Suzuki gab es bereits vor der Insolvenz am 5. März 2001.
Sie wurde nun überarbeitet. Die 666, die vom 1000-cm3-Ducati-Twin mit Doppelzündung befeuert wird,
entwickelte der Bologneser Rennstall NCR (MOTORRAD 3/2003).

Bimota übernahm das Projekt. Von beiden Modellen sollen jeweils 50 Stück mit Straßenzulassung
gebaut werden. Bestellungen im Internet: www.bimota.it, Auslieferung ab Herbst 2003. Geschäftsführer
Giuseppe della Pietra und Präsident

Lorenzo Ducati, Sohn von Ducati-Mitgründer Marcello, wollen Bimota wieder zu altem Glanz verhelfen.
Alle Kunden werden direkt von Italien aus betreut. Alleiniger Motorenlieferant ist künftig Ducati, auch
wenn Lorenzo Ducati mit Ducati nichts mehr zu tun hat.

Quelle: www.motorradonline.de

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Go on Bimota. Be a Tiger.

Herzlichen Gruss
chris-XX

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Back to the roots. - 17.9.2004 13:48:23   
chris-XX

 

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« Bimota startet durch »

Galerie: Entwicklungsgeschichte der Bimota DB5 mille

Die Bimota Produktion läuft an - bimota mit (neuer) K r a f t ? Der Traum von der Wiedergeburt der
Traditionsmarke Bimota nimmt Gestalt an. Was gibt es Besseres zu vermelden als die brandheiße
Nachricht: Die Produktion lief an - Ende Februar 2004 begann die Produktion der Bimota Tesi Millenium.

Ist es eine Weiterentwicklung der Tesi, oder ist es etwas ganz Neues? Von jedem etwas, möchte
ich sagen. Die Technik stammt ganz eindeutig aus der Tesi. Die Difazio Radnabenlenkung, die
Ingenieur Marconi seinem Projekt "Tesi" gegeben hatte ist hier weiterentwickelt, perfektioniert worden.
Die gewisse Schwerfälligkeit der "Urtesi", die schon wegen des Ducati 851 Motors schwergewichtig war,
fehlt der neuen Bimota Tesi Millenium gänzlich. Bimota spricht von ca. 140 kg. Die Tesi Millenium ist
Technik pur, kein Gramm Fett zuviel auf den Schwingen. Mit dem Motor der 1000ccm Ducati und einem
futuristischen Body-Design stellt dieses Motorrad den Anspruch ein gutes Stück weit in die
Motorradzukunft gerückt zu sein.

Für einen Verkaufspreis von 29950 € + MwSt wird die Tesi Millenium 1000 künftig angeboten.
Zwei weitere Motorräder gehen im März und April in die Produktion und Auslieferung

Die SB8K Gobert Replica trägt den Suzuki TL 1000 R Motor und ist die Nachbildung der Superbike
Siegermaschine von Anthony Gobert. Die Produktion läuft schon auf Hochtouren und die Auslieferung
beginnt Ende März. Der geplante Verkaufspreis ist 33.350 € + MwSt.

Die SB8K Santa Monica ist eine homage an die Rennstrecke in Misano Adriatico und wird die
traditionellen Bimota Farbgebung rot-weiß tragen, vielleicht mit etwas grün ergänzt, um das italienische
tricolore perfekt darzustellen. Im Graficdesign werden sich auch die Logos der Rennstrecke von Misano
wiederfinden. Mehr Details in Kürze.

Das Modell SB8K Santa Monica ist Ausdruck der guten Kontakte von Bimota zur Rennstrecke Misano
und gestattet den Bimota Eigner künftig deutliche Preisvorteile auf der Rennstrecke in Misano. Der geplante
Verkaufspreis ist 33.970 € + MwSt.

Wem dies alles noch nicht genug erscheint, den dürfte die folgende Nachricht begeistern:
Die neue Bimota DB 5 wird auf der Intermot in München im September 2004 Premiere feiern.
Dies wird der Start einer neuen Generation von Bimota Motorrädern sein.
Die Mannschaft um Hauptaktionär und Präsident Ing.Roberto Comini hat sich zur Aufgabe gemacht:
Bimota soll in ca. 3 Jahren wieder dort sein wo man in den 80er Jahren angelangt war:
An der Spitze der Edelmarken.

« Good luck, bimota »

Und was hat Reinhold Kraft mit all dem zu tun? Fast 20 Jahre Bimota, da kann man nicht zur Seite
schauen, wenn die Edelmarke wieder Flügel bekommt. Wir wollen Bimota mit Rat und Tat zur Seite
stehen, unser Wissen zur Verfügung stellen und helfen, die richtigen deutschen Vertriebspartner zu finden.

Dies dauert seine Zeit und der Aufbau will sorgfältig geplant sein. Für einen Übergangszeitraum könnten
wir vorerst Ansprechpartner für Ersatzteile und Technik sein, und helfen, dem Vertrieb erste Impulse zu vermitteln.
Bimota hat vor, für eine selektive Zahl edler Motorräder eine gute Vertriebsstruktur zu schaffen.

Quelle: www.honda-kraft.de und www.motorradonline.de vom 17.09.2004

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Macht Mut - weil das Teil gefällt mir richtig gut.

Herzlichen Gruss
chris-XX

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... auf zu neuen Ufern !!! - 24.9.2004 19:28:45   
chris-XX

 

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« Back for Life »

Bimota ist wieder zurück und weiß jetzt was besser kommt.

Dies ist die aktuelle Meldung: Bimota bleibt in Rimini und wird bis Ende 2004 die neue
Modellpalette auf den Weg gebracht haben

Bimota möchte sich verstärkt auch um die Ersatzteilversorgung kümmern: Kunden die Teile
benötigen, können sich bei uns melden und wir fragen im Werk die Teileverfügbarkeit nach.
Bimota wird umgehend Antwort geben und auch im Einzelfall mitteilen können, ob nicht am
Lager befindliche Teile künftig wieder produziert werden können.

Das neue Management um Giampiero Berardi, möchte bis Ende 2004 eine DB 5 mit 1000er
Ducati Motor bauen und plant danach die Umsetzung eines Entwicklungsprojekts des
Designers Giuario, ein Modell mit Suzuki GSX-R-1000 Vierzylinder Motor.

Die neuen Eigner haben inzwischen der neuen Vertriebsfirma wieder den traditionellen Namen gegeben.
bimota srl ist die jetzige Firmierung. Man kann also wieder von "bimota" sprechen, wenn man bimota
meint. Auch das "alte" bimota Logo wird weiter verwendet.

Wir, die Firma Kraft haben sich der bimota srl angeboten als Ansprechpartner für Kunden,
Vermittlungspartner für Verkäufe und Kontaktadresse für die Bimota Technik präsent zu sein, bis
zum Zeitpunkt an dem die Entscheidung gefallen ist, wie und mit wem der Bimota Import in den
verschiedenen Ländern durchgeführt werden soll und wie die Händlerschaft aussehen soll.

Ganz aktuell gibt es mit der Firma NLM (North Leicester Motorcycles einen neuen Importeur für
Großbritannien und die Firma Australian Motorcycle Importers wir für Australien als Importeur arbeiten.
Auch in anderen Ländern stehen die Verhandlungen mit teilweise historischen Importeuren oder mit
neuen geschäftlichen Partnerschaften kurz vor dem Abschluß.

Für den Bereich Deutschland bleibt abzuwarten, welche Lösung Bimota SRL anstrebt. Mit einer nunmehr
16 jährigen Bimota-Erfahrung, mit dem guten Ruf, den wir bei den Bimota Kunden und in der Motorradszene
haben, bietet sich eine Zusammenarbeit mit uns durchaus an. Auf jeden Fall wollen wir Bimota mit unserem
background zur Verfügung stehen, wenn es darum geht, deutsche Händler zu finden.

Die neue bimota website ist zwischenzeitlich aktiviert. Alle Bimotisti können sich auf dieser website
registrieren lassen. Wenn man die Fahrgestellnummer seiner Bimota angibt erhält man sein Passwort
und kann künftig im Forum kommunizieren.




Nach der Bruchlandung - es kann nur aufwärts gehen ...

Nachfolgend nochmals ein Rückblick in die jüngere Bimota Vergangenheit: Wie ist es dazu gekommen,
dass Bimota wieder Motorräder anbietet, wer ist die Firma, welche die Bimota Markenrechte und die
Bimota Lagerbestände gekauft hat? Lesen Sie weiter......

Die Firma Alternativa Moto SRL, welche am 19. November 2002 die Firma Bimota kaufte, logiert
vorläufig in den bisherigen Firmenräumlichkeiten, in der Via Giaccaglia 38 in Rimini.

Wer steckt hinter Alternativa Moto SRL? "Der Firmenpräsident Lorenzo Cavalieri Ducati, Sohn von einem
der 3 Brüder, die die gleichnamige Firma gegründet haben, ist der Hauptvertreter einer Unternehmergruppe,
die sich das Schicksal Bimotas zu Herzen genommen haben, mit dem Ziel, diese bekannte historische Marke
wieder ins Leben zu rufen." Dieser Satz wurde einem Pressetext von Bimota entnommen.

Am Anfang der Geschäftstätigkeit steht der Direktverkauf des limitierten Modelle "SB8K Gobert Replica".
Ducati Motor Geschäftsführer Federico Moinoli hat der Firma Bimota bereits die Lieferung von Ducati-Motoren
zugesichert und die Firma Carbon Dream wird für die Ausgestaltung des "Bodywork" sorgen.

Das ehrgeizige Projekt der Wiedergeburt Bimotas ist auch eng an die Zusammenarbeit mit Giugiaro Design
gebunden. Mit dem Restyling des Bimota Firmenlogos hat Designer Giugiaro bereits Hand angelegt und die
Designentwicklung einer neuen Serie von Motorradmodellen wird künftig voll in den Händen von Giugiaro liegen.

Dabei wird die Arbeit Giugiaros nicht auf dem Gestalten des Designs beschränkt bleiben. Man verfügt bei
weltbekannten Designfirma über das Know-How Produktionsentwicklungen und -abläufe im eigenen
Ingenieurbüro auf die Beine zu stellen und für einen Kleinhersteller wie Bimota zu organisieren. Dies
garantiert den zukünftig entwickelten Fahrzeugen ein hohes Qualitätsniveau und ein hohes
technisches Level.

Mehr über Bimota und mehr über die aktuellen technischen Daten der neuen Bimotas erfahren
Sie auf Ihre gezielten Fragen. Die Ersatzteilversorgung wurde im Domizil in Rimini bereits wieder
aufgenommen und Ersatzteile, die noch vor Ort lagern, können über uns, die Firma Kraft, bezogen werden.

Die Lagermodelle aus der ehemaligen Konkursmasse, Bimota DB4, V Due, etc. werden über eine
Mailänder Firma verkauft.

Für mehr Infos: www.bimota500vdue.it und www.bimota.it

--------------------------------------------------------------------------------

... ich find"s immer gut: Auf die Schnautze gefallen, aber wieder auferstanden aus den Trümmern.

Herzlichen Gruss
chris-XX

PS. ... Passion ist die stärkste Antriebsfeder.

(in Bezug auf chris-XX)
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Let\"s fezz - da rockt der Papst himself !!! - 25.9.2004 17:35:57   
chris-XX

 

Beiträge: 229
Mitglied seit: 28.7.2004
Status: offline


« Coming Out »

Offizielle Mitteilung von Bimota

"Nach der offiziellen Präsentation der Bimota SB8K Gobert Replica in Misano im Juni sowie der
DB5 auf der Intermot in München, baut die Bimota Srl wieder ihr internationales Vertriebsnetz auf
und tut dies einerseits mit den bereits historischen Importeuren wie Y.A.C. in Japan und Bimota Cile,
andererseits sind neue geschäftliche Partnerschaften entstanden wie z.B. mit North Leicester Motorcycles
in Großbritannien und Australian Motorcycle Importers in Australien. Nicht mehr als Direktimporteur dabei
ist www.bimota.de - noch offen ist auch der Kontrakt mit www.motorbaer.com in Österreich. Was die
anderen Märkte anbelangt, so steht die Geschäftsleitung kurz vor der formellen Unterzeichnung weiterer,
vor allem auch neuer Vertriebsverträge."

Quelle: www.bimota.ch von Mariolina Boccamazzo

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... also ich find"s einfach gut, wenn da zukünftig noch mehr ginge, der Neustart ist ja vielversprechend.

Herzlichen Gruss
chris-XX

PS. ... go ahead bimota !!!

(in Bezug auf chris-XX)
Private Nachricht senden Post #: 7
... ohne Träume geht gar nixx. - 11.10.2004 19:10:12   
chris-XX

 

Beiträge: 229
Mitglied seit: 28.7.2004
Status: offline



« Déjà Vu »

Ambitioniert: Bimota erneut auferstanden

Bimota meldet sich, wie eine Katze mit neun Leben, wieder einmal zurück. Der Mann dahinter
heisst Roberto Comini, ist Unternehmer mit verschiedenen Firmen in anderen Branchen (Pharma-,
Auto-). Für seine Alleinherrschaft soll er dem Liquidator 2,35 Mio Euro hingeblättert haben. Er soll
zudem bereit sein, für die Restrukturierung noch einmal etliche Millionen locker zu machen.

Neue Speerspitze im Modellprogramm ist die in München vorgestellte DB5 mit Desmodue-Triebwerk,
das von Ducati bezogen wird. Der Liefervertrag soll auch Vierventil-Twins für ein später zu bauendes
Superbike beinhalten. Die DB5 soll ab April 2005 für rund 22 500 Euro auf den Markt kommen. Mit
Suzuki wurde über 1000er-Vierzylinder für eine SB9 ab Ende 2005 verhandelt.

Absatzziel von Bimota: 300 bis 500 Maschinen pro Jahr.

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... aller Anfang ist halt schwer, aber Schritt für Schritt kleine Brötchen backen, das passt schon.

Herzlichen Gruss
chris-XX

PS. ... es gibt kein großes Genie ohne einen Schuß Verrücktheit.

(in Bezug auf chris-XX)
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Bimota DB6 Delirio - Heft 15/2006 - 11.7.2006 14:27:18   
Christian Beuthe

 

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BIMOTA DB 6 - das Ende vom Delirium?

Moin,

ich zitiere mal aus "einem anderen" Forum:

quote:

Original geschrieben von "will-hier-nicht-genannt werden"
So ein Scheiß!

Wenn das Heck nicht so aussieht wie in der » ZDJKAKL, dann können sie sich das Moped ans Knie nageln. Diese rausguckenden Endstücke sind ja zum Abgewöhnen!


Es geht um Abweichungen bei den Fotos vom Heck der » Delirio bei euch und auf der » Bimota HP. Welche Tüten sind nun die richtigen bzw. die aktuellen?

Gruß
Heinz

--------------------------------------------------------------------------------

huhu Ihr da drüben! *winke-winke*

ist in jedem Fall mal für "will-hier-nicht-genannt werden" einer näher gehenden Betrachtung wert,
finde ich. Wobei ich mal gespannt bin, ob und wann die DB6 wirklich auf den Markt kommt?

Aber für den Fall gibt"s ja noch ein paar Alternativen:

Aprilia Tuono
Benelli TnT 1130
BMW K1200R
Buell XB12S
Cagiva Raptor
Ducati S4R
KTM 990
Moto Guzzi Griso
Mondial RZ Nuda
Moto Morini Corsarao
MV Agusta Brutale F4
MZ 1000 SF
Voxan Black Magic
Triumph Speed Tiple
Uno TL 1000 S

Naja, und dann gibt"s ja auch noch den ganzen Serien » Nippon-Schrott.

Gruss
Christian

(in Bezug auf chris-XX)
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Re: BIMOTA - 12.7.2006 6:37:04   
Hansam

 

Beiträge: 886
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Hallo Chris

Dann streich bitte gleich noch die BMW und die KTM aus der Liste.
Das hat mit Design aber sowas von GAR NIX zu tun.

Gruss

Sam (der weiss, dass die einzigen serienmässig schönen Motorräder aus Italien kommen)

(in Bezug auf chris-XX)
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Take more time for happiness! - 12.7.2006 14:17:52   
Christian Beuthe

 

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Status: offline
http://www.motorradonline.de/d/122964?_rubrik=1989&_back_url=%2Fsixcms%2Flist.php%3Fpage%3Dp_mrd_ne_suche%26sv%5Bvt%5D%3Dlaverda

hi Sam,

wobei ich die KTM 990 Superduke in schönem Schwarz ganz ok. finde.
Schade finde ich, dass z. B. die Laverda 1000 SFC (siehe Bild oben) nicht
mit einem Ableger des 3-Zylinder-Motors aus der Aprilia RS³ Cube kommt.
Aber wie gewünscht, dann hier mal eben zwei europäische Alternativen!

Gruss
chris-XX





http://www.motorradonline.de/d/212715?_rubrik=1989&_back_url=%2Fsixcms%2Flist.php%3Fpage%3Dp_mrd_ne_suche%26sv%5Bvt%5D%3Daprilia

(in Bezug auf chris-XX)
Private Nachricht senden Post #: 11
Re: BIMOTA - 13.7.2006 7:27:08   
Hansam

 

Beiträge: 886
Mitglied seit: 11.10.2004
Status: offline
Hallo Christian

Ja, die Gilera SS600 sieht schon lecker aus. NUR: Die wird so nie gebaut werden (dieses Bild ist aus dem Jahre 2002 oder 2003) und war damals mit dem Suzuki GSX-R 600 Motor geplant.

Eher wahrscheinlich ist, dass DAS da gebaut wird:

Wer noch mehr davon sehen will: http://www.motalia.de/gilera_ferro.html (danke, Felix!)

90° V2 einfacher Bauart, 850 ccm, AUTOMAT ... Sowas will ich. Und erst recht, wenn GILERA drauf steht!

Gruss

Sam (POSSENTE GILERA: http://www.mischler.ch/downloads/possente_gilera.mp3)

(in Bezug auf chris-XX)
Private Nachricht senden Post #: 12
The ride doesn’t have to end. - 13.7.2006 10:09:08   
chris-XX

 

Beiträge: 229
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Status: offline


hi Sam,

stimmt, die habe ich glatt schon wieder vergessen gehabt - und wenn Gilera will,
könnten die ja auch den 850er V2 in die obige Supersportler-Schale stecken!

Gruss
Christian

(in Bezug auf chris-XX)
Private Nachricht senden Post #: 13
Re: BIMOTA - 13.7.2006 11:52:04   
Hansam

 

Beiträge: 886
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Status: offline
Nene, lass" mal gut sein:
SO sieht das VIEL besser aus!
Auch wenn die Lampenmaske *etwas* gewöhnungsbedürftig ist.
Aber bis alles soweit ist, fahren wir weiter die Nordwest.

Gruss

Sam

(in Bezug auf chris-XX)
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