Anfahrprobleme Kawa KLR

 
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Anfahrprobleme Kawa KLR - 5.8.2004 7:03:29   
Dean

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 5.8.2004
Status: offline
Hallo,

bei meiner KLR 250 (KL250D) habe ich folgendes Problem:

Ich versuche mal die Sache systematisch aufzulisten.

Motorrad ist aufgebockt, Hinterrad ist frei.
Motor läuft ruhig im Leerlauf
Kupplung wird gezogen, Gang eingelegt
Beim Einkuppeln fällt sofort die Drehzahl in den Keller, am Rad tut sich nichts. Kuppelt man schnell genug wieder aus, bleibt der Motor da.

Problem: Bei eingelegtem Gang ist ein sehr hohes Losbrechmoment vorhanden, welches der Motor nicht überwinden Kann (meine Vermutung)

Gleiches ergibt sich bei nicht laufendem Motor. Im Leerlauf dreht das Rad leichtgängig, legt man einen Gang ein und bleibt ausgekuppelt, muß man einen hohen Widerstand überwinden, bevor das Rad halbwegs freigängig ist. Muß dazu sagen, daß die Kupplung trennt (Scheiben lassen sich durch Einlassöffnung leicht verschieben.

Hat irgendwer einen Tip?? Wäre sehr dankbar darüber!

Gruß Dean
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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 5.8.2004 17:32:44   
gladr

 

Beiträge: 57
Mitglied seit: 5.8.2004
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Howdy,
ich würde zuerst einmal die Kupplungseinstellung überprüfen. Krachts beim Einlegen des Ganges im Getriebe? Schieb das Motorrad bei "Motor aus" und eingelegtem Gang und dazu noch gezogener Kupplung. Dann müßte das Hinterrad drehen, bei deiner wirds vieleicht noch blockieren. Für mich ist das ein Kupplungsproblem.
Gruß
Erwin

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 6.8.2004 6:37:24   
Dean

 

Beiträge: 7
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Hallo,

auf die Kupplung habe ich auch getippt, habe sie daher auch mal ausgebaut. Das dumme ist, alle Federn sind auf Einbaumaß, Kupplungsscheiben ebenfalls. Die Nuten und Grate an den Fingern waren eigentlich nicht vorhanden, hab die Finger trotzdem entgratet.
Das Spiel ist ebenfalls wieder eingestellt, Kupplung trennt im Grunde sauber. Beim schieben mit eingelegtem Gang und gezogener Kupplung habe ich genau das Problem, daß das Rad blockiert. Der Widerstand löst sich allerdings nach einem kräftigen Ruck. Seltsam ist auch, daß der Widerstand in den höheren Gängen geringer wird, ab dem dritten lässt sie sich anähernd wie im Leerlauf schieben. (Alles bei gezogener Kupplung! Nicht das einer denkt ich würde gegen den Kolbenhub ankämpfen! )

Wenn es nicht die Scheiben und Federn sind, welche Komponente der Kupplung könnte es noch sein? Oder getriebeseitig?

Gruß Dean

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 6.8.2004 8:45:06   
gladr

 

Beiträge: 57
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Hallo Dean,
dann könnte das verwendete Motoröl (dein Hobel ist doch ein 4-Takter?!) der Sündenbock sein. Welches Motoröl (Viskosität und synthetisch, halbsynthetisch oder mineralisch) hast du drinn?
Gruß
Erwin

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 6.8.2004 9:04:08   
Dean

 

Beiträge: 7
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Hallo Erwin,

ich habe das Hein Gericke 4T Öl genommen (Mopped ist logischerweise ein 4T ). Das ist ein mineralisches 15W 40

Dummerweise hab ich den Schiebeversuch nicht bei offener Kupplung und abgelassenem Öl gemacht. Die Scheiben kleben auch ordentlich zusammen (das ganze Paket) in Achsenrichtung lassen sie sich auch leicht trennen (mit dem Finger), was allerdings noch nicht sicherstellt, daß sie auch in Rotationsrichtung trennen. So langsam schöpf ich wieder Hoffnung...

Was denkst du sollte ich an Öl benutzen? synthetisch? Zumindest ein Einbereichsöl, denn ich brauche eigentlich kein Mehrbereich, das Ding wird eh nur für Urlaubszwecke in den Sommermonaten zugelassen

Wie sieht es dann mit dem Ölstand aus? Momentan hab ich zwischen den Markierungen eingefüllt.

Schon mal vielen Dank für deine Tipps!

Gruß Dean

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 6.8.2004 13:02:52   
gladr

 

Beiträge: 57
Mitglied seit: 5.8.2004
Status: offline
Hallo Dean,
die Frage, welches Öl als Alternative zu nehmen ist, richte bitte an die Motorradredaktion hier in Netz oder frag einen Mechaniker. Denn hier weis ich nur, das das Öl eventuell Streß machen kann, mehr auch nicht. Schreib in jedem Fall hier rein, wie dir geraten wurde und ob es geholfen hat- man lernt gerne dazu.

Gruß
Erwin

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 7.8.2004 18:32:06   
kawa1962

 

Beiträge: 4
Mitglied seit: 5.8.2004
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Hallo Dean,

An ein getriebeseitiges Problem mag ich eigentlich nicht glauben, denn dann wäre ja irgendwo ein Lager im Getriebeeingangsbereich fest. Dass sich die Kiste in den höheren Gängen leichter schieben lässt ist logisch: Durch die Übersetzung, die im Schiebebetrieb durch den Umkehr des Kraftflusses ja eine Untersetzung wird, hast Du ein höheres Moment an der Kupplung zur Überwindung des Widerstandes. Will heissen: je höher der Gang, desto leichter lässt sich der Widerstand überwinden. Du schiebst eine Kiste ja auch nicht im ersten Gang an, sondern mindestens im zweiten. Die höheren Gänge gingen zwar noch leichter, aber dann kriegt man keine Drehzahl an der Kupplung/Kurbelwelle mehr zusammen.

Erwin"s Tip mit dem Öl klingt für mich auch am plausibelsten. Wichtig ist hier, dass Du erstmal die Herstellerempfehlung bezüglich synthetischen bzw. mineralischen Öles befolgst. Bei meiner 9er Ninja ist synthetisches Öl z.B. nicht zu verwenden, weil es hier durch die Schmierung der Naßkupplung zu Problemen beim Kraftschluß kommen kann. Daher die Frage: hast Du "ne Trocken- oder eine Naßkupplung?

Wenn bei Dir z.B. synthetisches Öl empfohlen wird, dann kann es durch die Verwendung von mineralischem Schmierstoff durchaus zum Verkleben der Reibscheiben kommen.

Bei der Wahl des Temperaturbereiches bist Du mit 10W40 mit Sicherheit gut beraten. Höhere Kälteviskosität ist sicherlich nicht erforderlich. Kommt allerdings auch ein wenig drauf an, wo Deine Kiste überwintert und wie kalt es da werden kann, denn sie soll ja im Frühjahr auch wieder anspringen und sofort geschmiert werden.

Der Füllstand zwischen den Markierungen ist optimal, solange der Motor warm ist. Bei kaltem Motor (kein Öl im Umlauf) könnte dieser Ölstand schon zu niedrig sein, was dann bei abtrocknenden Reibscheiben ebenfalls zum Verkleben führen könnte.

Was mich noch interessiert: Was war bevor das Problem auftrat? Stand das Bike da länger? Falls ja, war das Öl vor dem Abstellen gewechselt worden und der Füllstand ok? Tritt das Problem auch bei warmen oder nur bei kaltem Motor auf?

Falls alles scheitert, kannst Du den Motor ja mal warmlaufen lassen und ein Stück fahren, wobei Du die Kupplung durchaus ein wenig schleifen lassen solltest. Für den Fall dass sich die obere Schicht der Kupplungsscheiben verändert hat, könnte das die Kupplung frei schleifen. Ist zwar die Holzhammermethode, daher nur als letzter Versuch zu empfehlen.

Ich hatte vor kurzem das gleiche Problem mit einem 74er Ford Granada, den ich nach einem Jahr Standzeit anschmiss: die Kupplung klebte so stark zusammen, dass bei laufendem Motor kein Gang reinzukriegen war. Ich hab" dann die Kiste mit eingelegtem 1.Gang gestartet, bin bis zu einem - abgelegenen - Bergstück gefahren und im 1. Gang runter. Dabei hab" ich immer wieder die Kupplung gedrückt und das Gas losgelassen. Durch die Massenträgheit des Autos hat sich die Kupplung dann langsam immer mehr freigearbeitet, bis ich wieder im Stand schalten konnte. Natürlich leidet die Kupplung dabei, aber die Scheiben sind in so einem Fall ja eh hinüber, also was soll"s.

Vielleicht hilft"s ja. Halt" uns auf jeden Fall auf dem Laufenden.


Ciao,

Harry

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 9.8.2004 15:42:03   
Dean

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 5.8.2004
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Hallo Leute,

also, ich habe nochmal diverse Dinge ausprobiert und mit erfahrenen Schraubern gesprochen.

Das Problem ist wahrscheinlich weder Öl noch Kupplung. Habe erneut das Öl abgelassen und den Schiebeversuch gemacht, keine Veränderung.

Dann hab ich sie auf ne Kiste gestellt (Hinterrad frei) und den Motor warmlaufen lassen (Natürlich das Öl vorher wieder rein ). Beim einlegen des Ersten drehte sich das Rad sofort, ist ja auch normal da die Kupplung auch gezogen noch eine Restzugkraft überträgt. Das widersprach jedoch der Vermutung, daß irgendwas blockiert oder festgefressen ist. Habe dann alle Gänge durchgeschalten (Alles im Standgas, ausgekuppelt) Rad drehte sich jeweils schneller, so wie es sein soll.

Beim Versuch Gas zu geben und einzukuppeln, wollte das Ding aber partout keine Kraft übertragen. Nach Rücksprache mit einem Bekannten (HG-Chef in Stuttgart und passionierter Schrauber) kamen wir dann doch wieder auf den Vergaser, welchen ich eigentlich schon fast ausgeschlossen hatte. Passt im Grunde auch zur langen Standzeit (ca 15 Monate) und zum Umstand, daß die Kupplung maßlich voll in Ordnung ist und es sonst eigentlich nichts sein kann.

Die Kupplung vollends ausgeschlossen habe ich, als ich meine zweite Enduro (DR 350) geholt habe. (DR für mich, KLR für die Holde). Die hatte genau das gleiche Phänomen, daß bei eigelegtem Gang, Kupplung gezogen, das Hinterrad blockiert. Dies sei wohl normal bei den ganzen Kisten. Die DR fährt auch ohne Probleme an, daher schätze ich daß es wirklich an der Vergasereinstellung oder am Verschmutzungsgrad liegt.

Werde den Vergaser zum Einstellen bringen und hoffe, daß die Krücke dann läuft.

Sobald ich was neues weiß, werd ich berichten.

Danke nochmal für eure Hilfe!

Gruß Dean

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 9.8.2004 16:21:16   
gladr

 

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Mitglied seit: 5.8.2004
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Hallo Dean,
du fühst wohl dich und uns auf's Glatteis, wenn du schreibst: ".. wollte patou keine Kraft übertragen..". Heist das jetzt, das der Motor beim gasgeben nicht hochdreht oder möchtest du damit ausdrücken, das der Motor zwar höher dreht, aber der Kraftschluß zum Hinterrad nicht zu Stande kommt?
Zum Reinigen von Vergasern ist zu sagen, das Problem hatte ich auch mal. Die Yamahahändler haben eine spezielle Reinigungsbadflüssigkeit, in die der Vergaser mit ausgeschraubten Düsen eingelegt und "aufgeweicht" wird. Hatte mich damals zirka 60 DM gekostet, dann funzte der Vergaser aber auch wieder tadellos. Berichte bitte weiter, wie's dir erging.
Gruß
Erwin

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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 13.8.2004 7:17:34   
Dean

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 5.8.2004
Status: offline
Hallo Erwin,

sorry, hab mich da falsch ausgedrückt. Ich wollte sagen, daß der Motor wohl hochdreht, sobald ich aber Last aufbringe (durchs Einkuppeln) fällt die Drehzahl ab, obwohl sich das Rad hinten schon dreht.

Hab aus Zeitgründen noch nichts weiter unternommen. Der Kawahändler meines Vertrauens hat mir angeboten den Vergaser einzustellen, vielleicht mach ichs auch selber.

Ergebnis folgt

Gruß Dean

(in Bezug auf Dean)
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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 13.8.2004 17:56:55   
gladr

 

Beiträge: 57
Mitglied seit: 5.8.2004
Status: offline
Hallo Dean,
das höhrt sich schon eher nach Vergaser an. Da das Töff lange gestanden hat, wäre ein Reinigungsbad beim Yamahahändler angebracht, weil ich das auch schon hatte.
Gruß
Erwin

(in Bezug auf Dean)
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Endlich läufts! - 9.9.2004 6:54:14   
Dean

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 5.8.2004
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Hallo zusammen,

ich hab es endlich geschafft den kleinen Eintopf zum Fahren zu bringen!

Eigentlich sollte ich mich schämend in die Ecke stellen und den waren Grund garnicht preisgeben!

Nach dem ich den Vergaser zum Reinigen gebracht habe (Hat 60 Euro wollen der Hund, habs in meiner Verzweiflung bezahlt. Habt ihr Erfahrung was dafür ein anständiger Preis ist?) und der Vergaser danach wirklich wieder in Top-Zustand war, dachte ich das Problem wär gelöst. Das Ding eingebaut, gestartet, super Leerlauf, Motor drehte endlich wieder sauber hoch (von dem her hat sich das Reinigen auf jeden Fall gelohnt!) Gang rein, einkuppeln, blankes Entsetzen! die Drehzahl ging wieder in den Keller und der Bock bewegte sich keinen Milimeter. Ich war mit meinem Latein definitiv am Ende. Im Handbuch las ich, daß schlechter Lauf in unteren Drehzahlen was mit ner schwachen Batteriespannung zu tun haben kann, also Batterie raus, ans Ladegerät, einen Tag und Nacht warten, Spannung messen, 9V! Ok, das Ding ist platt. Daraufhin baute ich die noch gute Batterie aus meiner seven fifty aus, an die KLR angeklemmt, alles war wieder hell erleuchtet, Drehzahlmesser (elektronisch) hatte keinen Zitterer mehr aber fahren...keine Chance!
In meiner Not entschloß ich mich doch mal kompetenten Rat beim ortsansässigen Moppedschrauber zu suchen (kleiner Händler für Sachs, Beta und Benelli. Kennt sich aber mit eigentlich allem aus)
Also hin, Problem erklärt und in der Ferndiagnose sagte er gleich "Das kann nur ne Kleinigkeit sein, wahrscheinlich Elektrik!" Glaubte ich zwar nicht so recht, aber Termin für gestern gemacht und wieder hin, diesmal mit Mopped. Ich das Ding angekickt, er sitzt drauf und was passiert.....er fährt! zwar nur zwei Meter aber dann war das Problem klar!
Es war der dämliche Schalter am Kupplungshebel, welcher beim eingelegten Gang, ausgeklapptem Ständer und dem Versuch einzukuppeln die Zündung unterbricht!
Nach glücklosen Reinigungsversuchen haben wir dann das blöde Ding überbrückt und gut wars.

Mir war es wirklich etwas peinlich, aber letztendlich bin ich sehr froh das "Projekt" endlich beendet zu haben.

In Zukunft werd ich mich dringend mal intensiver mit der Elektrik beschäftigen, das war für mich schon zu Schul und Studienzeiten ein Buch mit sieben Siegeln, dabei ist die Motorradelektrik nun wirklich nicht schwer zu verstehen...

Na ja, ich sehs positiv, ich hab bei der Aktion wieder mal viel gelernt und schlußendlich doch eine Enduro bekommen, inzwischen komplett gewartet und laufend, für alles in allem 750 Euro, genau so wie ich es vor ca. 3 Monaten geplant hatte und eigentlich auch nicht glauben konnte daß das jemals funktioniert!

Gruß und viel Spaß (Glück) bei euren "Projekten"

Dean

(in Bezug auf Dean)
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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 9.9.2004 11:21:03   
gladr

 

Beiträge: 57
Mitglied seit: 5.8.2004
Status: offline
Hallo Dean,
60 Euronen für das Säubern der Vergaser, wenn man die auch noch ausgebaut hinbringt, ist zu viel Ich hatte vor 4 Jahren 60 DM dafür bezahlt. Ansonnst, gratuliere das der Bock wieder läuft. Schon interessant, woran es an allem hängen kann.
Gruß
Erwin

(in Bezug auf Dean)
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Re: Anfahrprobleme Kawa KLR - 9.9.2004 23:13:10   
kawa1962

 

Beiträge: 4
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Status: offline
Hi Dean,

Was mich daran irritiert ist, dass die Kiste nur Drehzahlmässig einbricht und nicht komplett ausgeht; das sollte nämlich von der Idee her passieren, wenn der Gang bei ausgeklapptem Seitenständer eingelegt wird. Aber vielleicht ist"s ja keine vollständige Unterbrechung, sondern ein Rest-Kriechstrom, so dass die Schaltung halt nicht 100%-ig funktioniert.

Hand auf"s Herz: da wär ich nie draufgekommen ...

Trotzdem: Gratulation und willkommen im Club der FAHRENDEN Biker ...

Ciao,

Harry

(in Bezug auf Dean)
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Unterbrecherkontakt - 10.9.2004 7:30:42   
Dean

 

Beiträge: 7
Mitglied seit: 5.8.2004
Status: offline
Hallo,

Aus dem Grund hab ich auch nicht an die Elektrik gedacht, weil der Motor nicht ausging.

Es ist so, ich konnte ja nie vollständig einkuppeln sondern bewegte mich immer genau am Druckpunkt und genau da kam dann die Wirkung des Schalters zum Tragen.

Man lässt den Hebel bis zum Druckpunkt, durch den defekten Schalter floß kein Strom, Zündung setzt aus, Drehzahl fällt ab, durch die Schwungmasse des Motors lief der Kolben noch kurz weiter, dadurch hatte man noch Zeit im direkten Gegenzug an das Abfallen der Drehzahl wieder die Kupplung zu ziehen wodurch die Zündung wieder einsetzte und der Motor weiterlief.

Ich weiß, es ist nicht wirklich plausibel, vielleicht hast du ja wirklich recht mit dem Kriechstrom.

Ich hatte inzwischen einige Elektrikdefekte an meinen Moppeds (Meine alte GPZ 900 hatte ein Maleur mit den Zündspulen) wo ich im ersten Zug nie dran gedacht hätte, ich tippe immer gleich auf schlimme mechanische Schäden und rupf die Motoren auseinander .
Dabei ist als erste Maßnahme die Prüfung der Elektrik absolut sinnvoll und auch nicht mit so viel Arbeit verbunden. Zumindest werd ich versuchen bei Dubiosen Fehlfunktionen in Zukunft so vorzugehen.

P.S.: Zum Glück ist das nicht mein einziges Motorrad, sonst hätt ich nie die Geduld gehabt das Problem zu lösen!

Gruß Dean

(in Bezug auf Dean)
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